Es sind politische Abenteurer, die am Ende des vergangenen Jahres eine beispiellose Protestwelle gegen den damalige Präsidenten der Ukraine inszeniert hatten, die sich schließlich in brutaler Gewalt entlud. Dieselben Kräfte, die von den USA mit mindestens fünf Milliarden Dollar alimentiert wurden, und die sich zusätzlich am früheren Volkseigentum der Ukraine vergangen und riesige Vermögen zusammengeklaut haben.

westliche_demokratieSieg der westlichen Demokratie

Von Uli Brockmeyer

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

Selten zeigt ein Ereignis so deutlich, wie verkommen die westlichen Demokratie-Vorstellungen und die sie tragende kapitalistische Gesellschaft inzwischen sind. Die bürgerlichen Medien überschlagen sich seit Sonntagabend vor Begeisterung über die Parlamentswahlen in der Ukraine und bescheinigen dem Land, das gerade von den Putschisten in den gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Ruin getrieben wird, nun »auf EU-Kurs« zu sein. »Die proeuropäischen Kräfte« hätten die Wahl eindeutig gewonnen, heißt es – gemeint sind jene politischen Abenteurer, die am Ende des vergangenen Jahres eine beispiellose Protestwelle gegen den damalige Präsidenten der Ukraine inszeniert hatten, die sich schließlich in brutaler Gewalt entlud. Dieselben Kräfte, die von den USA mit mindestens fünf Milliarden Dollar alimentiert wurden, und die sich zusätzlich am früheren Volkseigentum der Ukraine vergangen und riesige Vermögen zusammengeklaut hatten. Dieselben Figuren, die dann von westlichen Politikern an die Hand genommen wurden, um den Präsidenten zu stürzen und eine faschistoide Junta in Kiew an die Führung zu bringen. Weiterlesen

Zahlreiche Wähler aus dem faschistischen Spektrum konnte hingegen die Partei „Volksfront“ von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk an sich ziehen. Auf der Liste der „Volksfront“ kandidierte auf Platz zwei eine ehemalige Sprecherin der faschistischen Partei UNA-UNSO, die sich zuletzt dem faschistischen Bataillon Asow angeschlossen hat. Auf der Wahlliste weit oben stand auch ein bekannter Historiker, der „aggressiv für Bandera, Schuchewitsch und Stezko“ – drei Anführer der faschistischen OUN der 1940er Jahre – „geworben, die Beteiligung der OUN am Holocaust geleugnet“ und „die ‘ethnischen Säuberungen’ der UPA als ‘zweiten polnisch-ukrainischen Krieg’ dargestellt“ hat

merkel_obamaDie europäische Wahl der Ukraine

Quelle: german-foreign-policy.com vom 28.10.2014

KIEW/BERLIN

(Eigener Bericht) – Aus der Parlamentswahl in der prowestlich gewendeten Ukraine gehen ultranationalistische Kräfte gestärkt hervor. Während offen faschistische Parteien schwächer als erwartet abschnitten, sind diejenigen Parteien erfolgreich gewesen, die mit der Einbindung populärer Milizionäre aus faschistischen Bataillonen um Wählerstimmen geworben haben: die „Volksfront“ von Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, die Personal des Bataillon Asow eingebunden hat, und die „Selbsthilfe“ des Lwiwer Bürgermeisters Andrij Sadowij, die dem Führer des Bataillons Donbass zum Einzug in die Werchowna Rada verhalf. Während Berlin den Ablauf der Wahl lobt, haben kritische Beobachter bereits im Wahlkampf geurteilt, der Urnengang könne „nur bedingt als frei“ eingestuft werden: „Die radikalisierten und zum Teil bewaffneten Teile der ukrainischen Gesellschaft gehen gewaltsam gegen Vertreter anderer Meinungen vor“, heißt es in einem Bericht. Der Autor spricht ausdrücklich von einem „Klima der Angst“ in der Ukraine. Weiterlesen

Die Wahlbeteiligung lag bei den ukrainischen Parlamentswahlen in Slawjansk bei 13%. Dabei stimmten in den Wahllokalen auch die dort stationierten Soldaten von Armee und Nationalgarde sowie die Mitarbeiter der Okkupationsadministration ab. In den Dörfern um Slawjansk ging niemand wählen. Deshalb schickte man die Mitglieder der Wahlkommission mit Urne und Stimmzettel durch die Orte. Doch ihnen wurde nicht aufgemacht und man drohte, die Hunde loszulassen.

matschbirnePyrrhussieg der Merkel, Obama, Poroschenko, Jazenjuk und  Matschbirne Klitschko?

Die anderen Meldungen zu den Wahlen in der Ukraine

Novorossia.su: In Odessa boykottierten die Bürger die Wahlen zum ukrainischen Parlament. Im gesamten Bezirk lag die Wahlbeteiligung bei 39%, in der Stadt selbst nur bei 36,7%. Dies war die niedrigste Wahlbeteiligung bisher in der Odessaer Geschichte. Weiterlesen

Die Vereinigten Staaten versuchen das Öl in der Region zu kontrollieren. Im Jahr 2000 hatte die National Energy Policy Development Group (NEPDG), unter dem Vorsitz von Dick Cheney, die Weltreserven von Kohlenwasserstoffen durch Satellitenbilder und Daten aus Bohrungen identifiziert und hatte riesige syrische Gasreserven entdeckt. Während des Militärputsches von 2001 beschloss Washington, eines nach dem anderen, acht Länder anzugreifen (Afghanistan, Irak, Libyen, den Libanon und Syrien, Sudan, Somalia, und den Iran), um ihrer natürlichen Ressourcen Herr zu werden.

levante

Geopolitik des Syrien-Krieges und Geopolitik des Krieges gegen Daesh

Die drei Krisen innerhalb der Koalition

Wir erleben die dritte Krise im Lager der Aggressoren seit dem Beginn des Krieges gegen Syrien.

Von Thierry Meyssan

Übersetzung: Horst Frohlich

Quelle: Voltairenet. com

 Im Juni 2012, während der Genfer Konferenz 1, die die Rückkehr zum Frieden und eine neue Aufteilung des Nahen Ostens zwischen den USA und Russland organisieren sollte, forderte Frankreich, das gerade François Hollande gewählt hatte, eine restriktive Auslegung des Schlusskommuniqués. Dann organisierte es die Wiederbelebung des Krieges, mit Hilfe von Israel, der Türkei und der Unterstützung von US-Außenministerin Hillary Clinton und des Direktors der CIA, David Petraeus.

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Anfangs sollten Abwehrmaßnahmen gegen chemische und biologische Waffen entwickelt werden, später aber auch Angriffswaffen, darunter Gewehrkugeln mit Krankheitserregern, die als ethnische Waffen nur Schwarzafrikaner töten sollten.

ebolaGeheimprojekt in Südafrika schuf waffenfähiges Ebola in den 1980ern

ALEX BENESCH***

21/10/2014

Project Coast war der Deckname eines um 1981 begonnenen Projektes der südafrikanischen Apartheidsregierung. Ziel war die Aufrüstung des Landes mit chemischen und biologischen Waffen. Weiterlesen