Die DDR ist Geschichte. An der Bewertung dieses kleinen Staates im Osten Deutschlands scheiden sich noch heute die Geister. Dabei geht die Bandbreite von Verklärung bis Verteufelung dieses ersten Versuches, auf deutschem Boden einen sozialistischen Staat aufzubauen.

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewndt

Auferstanden aus Ruinen und der Zukunft zugewndt

Erinnerungsbibliothek DDR e.V.

Sammlung und Aufbewahrung von DDR – Biographien 

http://www.erinnerungsbibliothek-ddr.de/uns.htm

Die DDR ist Geschichte. An der Bewertung dieses kleinen Staates im Osten Deutschlands scheiden sich noch heute die Geister. Dabei geht die Bandbreite von Verklärung bis Verteufelung dieses ersten Versuches, auf deutschem Boden einen sozialistischen Staat aufzubauen. 

Dieser Versuch ist gründlich gescheitert, nicht zuletzt durch eigene gravierende Fehler. Weiterlesen

Jihadisten wie Bin Laden wurden mit finanzieller sowie logistischer Hilfe Saudi-Arabiens aufgebaut. Eine wichtige Rolle spielte dabei der damalige Chef des saudischen Auslandsgeheimdienstes und Kontaktmann Bin Ladins, Prinz Turki al Faisal bin Abdulaziz al Saud, der heute im „Advisory Council“ der Münchner Sicherheitskonferenz seine politischen Erfahrungen zur Verfügung stellt.

ISIS-Hinrichtungen im Irak / Quelle: Twitter

ISIS-Hinrichtungen im Irak / Quelle: Twitter

Vom Nutzen des Jihad (II)

DAMASKUS/BAGDAD/BERLIN

german-foreign-policy vom 28.05.2015 – Die Nutzung jihadistischer Kräfte durch den Westen, die ein aktuelles US-Geheimdienstpapier mit der Entstehung des „Islamischen Staats“ (IS) in Verbindung bringt, hat eine jahrzehntelange Tradition und dauert bis in die Gegenwart an. Dies zeigen ein Rückblick auf den Afghanistan-Krieg der 1980er Jahre sowie eine Analyse des westlichen Machtkampfs gegen Iran vor allem seit 2003. Unterstützten die Staaten des Westens in Kooperation mit Saudi-Arabien in den 1980er Jahren die Jihadisten um Usama bin Ladin, um den sowjetischen Streitkräften am Hindukusch eine Niederlage zu bereiten, so fördern sie seit mindestens zehn Jahren punktuell erneut arabische „Gotteskrieger“, um wichtige Verbündete Irans zu schwächen. Diese Maßnahmen, die parallel zum offiziellen „Anti-Terror-Krieg“ erfolgen, seien ein „Unternehmen mit sehr hohem Risiko“, warnen US-Geheimdienstler. Eine zentrale Rolle in der Jihadisten-Unterstützung spielt mit Saudi-Arabien einer der zentralen Verbündeten Deutschlands in der arabischen Welt. Weiterlesen

Dabei ist sich der Westen, wie das Dokument des US-Militärgeheimdienstes DIA zeigt, über die Risiken vollauf im Klaren gewesen. Man wisse, dass die Bevölkerung Ostsyriens zu derjenigen des angrenzenden Westirak enge Stammesbeziehungen unterhalte, heißt es in dem Schriftstück; auch sei bekannt, dass religiöse Kräfte im Westirak nach Beginn des syrischen Aufstands dazu aufgerufen hätten, die Sunniten im Nachbarland bei ihren Kämpfen zu unterstützen.

jihadVom Nutzen des Jihad (I)

DAMASKUS/BAGDAD/BERLIN

german-foreign-policy vom  27.05.2015 – Die westlichen Mächte haben salafistische Organisationen im Syrien-Krieg gezielt gestützt und die Gründung des „Islamischen Staats“ (IS) im Kampf gegen die Assad-Regierung vollauf bewusst in Kauf genommen. Dies geht aus einem deklassifizierten Papier des US-Militärgeheimdiensts DIA („Defense Intelligence Agency“) hervor, das vergangene Woche veröffentlicht worden ist. Demnach hielt die DIA im August 2012 nicht nur die Errichtung eines „salafistischen Fürstentums“ in Ostsyrien für denkbar, das von den westlichen Mächten, Saudi-Arabien und der Türkei sogar gewünscht werde. Der Geheimdienst rechnete auch damit, dass über die syrisch-irakische Grenze hinweg ein „Islamischer Staat“ entstehen könne – mit „schrecklichen Konsequenzen“, wie es in dem stark zensierten DIA-Papier heißt. Ungeachtet der drohenden Gefahren drang auch die Bundesregierung im Sommer und im Herbst 2012 energisch auf Assads Sturz – und sprach sich dabei ausführlich mit Saudi-Arabien ab, dem maßgeblichen Förderer salafistischer und jihadistischer Milizen, darunter der IS. Die zugrundeliegende Strategie ist Jahre älter als der Syrien-Krieg; ihr folgt der Westen bis heute. Weiterlesen

Es gilt das Sprichwort: „Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“

häengenDeutsche Regierung – gemeinsam mit faschistischen Mördern aus der Ukraine

„Sage mir, mit wem du umgehst, so sage ich dir, wer du bist.“

Von Günter Ackermann

Wir alle waren entsetzt, als uns im Internet und Fernsehen Kämpfer der islamistischen Terrormiliz IS die Hinrichtung von Gefangenen vorführten. Die Veröffentlichung dieser Bilder durch die bürgerlichen Medien sollten zeigen, wie brutal diese sind und wie bar jeglicher Kultur. Dass diese Mörder mit Geld bezahlt werden, dass aus Saudi-Arabien, Qatar und dem Nato-Land Türkei stammt, wird verschwiegen. Weiterlesen

Die Lage kommentierend, äußerte ein EU-Vertreter, dass Brüssel die Durchführung strenger Reformen anstrebt, aber im Gegenzug wenig dafür bietet.

partner_oestlichUkraine – Guardian:

Im Unterschied zur EU gibt Russland Geld und verlangt nicht viel

von Max Kolossalnyj am 23.5.2015

Gegenüber Guardian äußerte ein Mitglied der EU, das Problem der „Östlichen Partnerschaft“ besteht darin, dass Brüssel von den ehemaligen Sowjetrepubliken Reformen erwartet, aber wenig dafür gibt. Russland jedoch bietet diesen Ländern Geld an, aber Forderungen an sie stellt sie nur bezüglich ihrer Außenpolitik. Weiterlesen