Der US-Imperialismus hat in keiner seiner hunderten Interventionen, Kriege, Drohnenangriffe, Staatsstreiche oder globaler Überwachung Demokratie eingeführt. Stattdessen ist „Förderung von Demokratie“ der Deckmantel geworden für Angriffe auf die Souveränität von Ländern in der ganzen Welt.

hongkomg-1Proteste in Hongkong: Warum Imperialisten die „Demokratie“-Bewegung unterstützen

Sara Flounders 

Übersetzt von  Einar Schlereth  -  Susanne Schuster

Die Demonstrationen in Hongkong, die bestimmte Prozeduren für die städtischen Wahlen 2017 fordern, wurden eine weltpolitische Frage und sorgten für politische Verwirrung.

Die „Occupy Central“ genannten Proteste wurden von den US-Medien mit Wohlwollen begrüßt und die Besetzung von Teilen des Hongkonger Finanzzentrums in jedem Bericht begeistert als „pro-demokratischer“ Protest beschrieben. Als die Polizei gegen die Demonstranten mit Tränengas vorging, um Straßen und Regierungsgebäude zu räumen, kamen die Demonstrationen erst richtig in Fahrt (sie begannen am 22. September). Weiterlesen

Bereits Anfang der 1980er Jahre beteiligten sich laut südafrikanischen Gerichtsdokumenten und einem Zeitzeugen wie dem Mediziner Wouter Basson (»Dr. Tod«) die USA und Großbritannien aktiv an dem Geheimprojekt »Coast« des Apartheid-Regimes. Es ging darum, u.a. den Marburg- und den Ebola-Virus in eine »ethnische« biologische Massenvernichtungswaffe zu verwandeln, die nur Farbige tötet und Weiße nicht angreift.

ebola3Biologische Waffe des Tages

Ebola-Virus

Rainer Rupp

Quelle: jungeWelt vom 23. Oktober 2014

Hysterie und Panikmache sind das Geschäft der US-Konzernmedien. »In ISIS-Online-Chats wird von der Militarisierung von Ebola gesprochen«, titelte z. B. das bei konservativen Amerikanern extrem populäre Nachrichtenportal Newsmax. Statt solchen Hirngespinsten nachzugehen, wäre es selbst für Newsmax-»Journalisten« ein leichtes gewesen, etwas über die realen Bemühungen der US-Regierung herauszubekommen, den Ebola-Virus waffenfähig zu machen. Bereits Anfang der 1980er Jahre beteiligten sich laut südafrikanischen Gerichtsdokumenten und einem Zeitzeugen wie dem Mediziner Wouter Basson (»Dr. Tod«) die USA und Großbritannien aktiv an dem Geheimprojekt »Coast« des Apartheid-Regimes. Es ging darum, u.a. den Marburg- und den Ebola-Virus in eine »ethnische« biologische Massenvernichtungswaffe zu verwandeln, die nur Farbige tötet und Weiße nicht angreift. Weiterlesen

Als Teil des Schmelztiegels der lateinamerikanischen und karibischen Kultur fließt durch die Venen „Unseres Amerika“ afrikanisches Blut, das von denen stammt, die für unsere Unabhängigkeit gekämpft haben und zum Reichtum vieler unserer und anderer Länder beigetragen haben, darunter auch die Vereinigten Staaten.

raul_castro_bearbeitet-1Ebola ist eine gewaltige Herausforderung für die Menschheit

• Eröffnungsansprache des kubanischen Präsidenten Raúl Castro anlässlich des Außerordentlichen ALBA[1]-Gipfels in Havanna

Sehr geehrte Staats- und Regierungschefs und Leiter der Delegationen!

Ehrenwerter Herr David Nabarro, Sondergesandter des Generalsekratärs der Vereinten Nationen!

Ehrenwerte Frau Clarisse Etienne, Direktorin der Panamerikanischen Gesundheitsorganisation!

Ehrenwerter Herr Didacus Jules, Generaldirektor der Organisation der Ostkaribischen Staaten!

Wir heißen Sie alle herzlich zum Außerordentlichen ALBA-Gipfel über Ebola in unserem Land willkommen.

Compañeras und Compañeros,

eine schreckliche Epidemie sucht heute die Brudervölker in Afrika heim und bedroht uns alle. Ebola hat eine große Anzahl an diagnostizierten und Todesfällen in verschiedenen Ländern hinterlassen, auch in zwei Ländern außerhalb dieses Kontinents. Weiterlesen

Greenwald richtet sich mit Snowden und anderen Publizisten darauf ein, dass ein couragierter Journalismus von nöten sei, um mit den 120 hochgeheimen Snowden-Dokumenten eine enstprechende Durchschlagskraft der Story zu erreichen.

ueberwachung_bearbeitet-1 „Die globale Überwachung. Der Fall Snowden…“ – von Glenn Greenwald

„…überzeugt, das Richtige zu tun.“

Buchtipp von Harry Popow

Es war der neunte Juli 2013, genau 14 Uhr (Ortszeit USA-Ostküste), da hielt die Welt wieder einmal den Atem an: Ein Name jagte um den Erdball: Edward Snowden. Der Mann, der den Mut hat, ein menschenverachtendes und höchst geheimes Überwachungssystem, den NSA (Nationale Sicherheitsbehörde, der größte Auslandsgeheimdienst der Vereinigten Staaten) ans Tageslicht der empörten Öffentlichkeit zu zerren. Von den einen sofort als „Außenseiter, als Krimineller und Verbrecher“ abgestempelt, von der Masse der Völker allerdings frohlockend begrüßt, nein, bejubelt. Hatte er doch dem amerikanischen Unterdrückungssystem gegen die Privatsphäre aller Menschen und Völker die Maske vom Gesicht gerissen. Weiterlesen

Unwillkürlich drängt sich das Gefühl auf, dass das Ziel der verschiedenen „Farbrevolutionen“ und anderer Projekte zum Sturz von unbequemen Regimen die Provozierung von Chaos und Instabilität ist.

lawrowRede des Außenministers Russlands, Sergej Lawrow,

auf der 69. UNO-Generalversammlung, New York, 27. September 2014

Geehrter Herr Vorsitzender!

Damen und Herren!

Heute zeichnet sich immer stärker der Widerspruch zwischen der Erfordernis von kollektiven, partnerschaftlichen Handlungen im Interesse der Ausarbeitung von adäquaten Antworten auf für alle gemeinsame Herausforderungen und dem Streben mehrerer Staaten nach Vorherrschaft und nach einer Wiedergeburt des archaischen Blockdenkens ab, welches auf Kasernendisziplin und der unzulänglichen Logik „meine eigenen – die anderen“ basiert. Weiterlesen