Die frühere Parteiführung ging nicht einfach so, sondern „privatisierte“ außerdem alles Parteieigentum, einschließlich der Verwaltungstechnik, der Fahrzeuge und Gebäude, ganz zu schweigen von den Parteigeldern.

kp_donezkKommunisten in den Volksrepubliken des Donbass

Von Georgi Stepanowitsch, Historiker

Aus dem Russischen von lieselottemayer

Selbst zwei Jahre nach der Gründung der DVR ist es äußerst schwierig, sich ein objektives Bild über die KP vor Ort zu machen, wenn man die Informationen den Massenmedien entnimmt. Tatsächlich wurde auch Monate nach Republikgründung nichts über die Aktivität der Kommunisten im politischen Bereich berichtet. Die Gründe dafür werden weiter unten genannt. Weiterlesen

Am Krieg wie am Faschismus hat nur eine verschwindende Minderheit ein Interesse: das monopolistische Finanzkapital. Alle, die nicht dazu gehören, haben ein objektives Interesse an der Erhaltung des Friedens.

freidenkerFreidenker zum 75. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion

Am 22. Juni 2016 gedenken wir der 27 Millionen Sowjetbürger, die beim Überfall der faschistischen Wehrmacht auf die Sowjetunion ihr Leben verloren. Weiterlesen

Nach der gesunden Logik der nationalen Staatsinteressen sollte eine Regierung solche Einwanderer bzw. Gastarbeiter ins Land lassen, welche sich nach Möglichkeit kulturell nur wenig von den Einheimischen unterscheiden sollten, damit sie im Land gut integriert und von der einheimischen Bevölkerung assimiliert werden können.

Nikolaj Wiktorowitsch Starikow wurde am 23. August 1970 in Leningrad geboren. Als Schriftsteller, Publizist und Blogger beteiligt er sich intensiv an öffentlichen Diskussionen zu aktuell-politischen Themen. Er stellt Zusammenhänge heraus und versucht die Hintergründe weltpolitischer Ereignisse zu erklären. In seinen Büchern bemüht er sich, wie er selbst sagt, logisch und verständlich zu erklären, was in Rußland geschieht. Er versucht, die Menschen zum Nachzudenken zu zwingen und das Geschehen selbst zu durchdenken. Nicht immer gelingt ihm das, da er die Fragen nicht von einem konsequent marxistischen Standpunkt heraus beantwortet, auch wenn er dabei durchaus zu richtigen Schlußfolgerungen kommt. Er steht auf einem patriotischen Standpunkt gegen jeden Liberalismus und tritt beispielsweise ein für die kluge und sozial gerechte Politik der Sowjetunion unter J.W. Stalin. Starikow unterstützt aber auch Wladimir Putin. 1992 schloß Nikolai Starikow sein Studium am St.Petersburger Ingenieur-ökonomischen Institut Palmiro Togliatti mit einem Diplom als Ingenieurökonom der chemischen Industrie ab. Er ist einer der Führer der “Antimajdan”-Bewegung und kaufmännischer Leiter der Publikumsgesellschaft Erster Kanal Sankt Petersburg. Starikow ist Autor einer Vielzahl von Büchern und ein gefragter Referent.

Nachfolgender Text muss nicht unbedingt die Meinung der Redakrion widergeben. Weiterlesen

Berlins Dominanz in der EU wird nun auch mehr oder weniger offiziell von Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker bestätigt. Deutschland werde auch in Zukunft „eine zentrale, wenn nicht sogar eine noch wichtigere Rolle in der Europäischen Union spielen“, erklärt Juncker.

BELGIUM-EU-BRITAIN-DIPLOMACYFlexible Union mit europäischem FBI

BERLIN

german-foreign-policy.com vom 27.06.2016 – Mit massivem Druck treibt Berlin nach dem Austritts-Referendum in Großbritannien die Neuformierung der EU voran. Unter dem Schlagwort „flexible Union“ werden erste Schritte zum Aufbau eines „Kerneuropa“ in die Wege geleitet; es entstünde eine EU, die von einem kleinen, fest zusammengeschweißten Kern geführt würde, dem sich wiederum die übrigen EU-Staaten als Mitglieder zweiter Klasse unterzuordnen hätten. Gleichzeitig fordern der EU-Parlamentspräsident und der Bundeswirtschaftsminister (beide SPD) eine geschlossene EU-Außenpolitik, eine schärfere Abschottung der EU-Außengrenzen und eine Verstärkung der inneren Repression inklusive des Aufbaus eines „europäischen FBI“. Die deutsche Kanzlerin hat für den heutigen Montag Frankreichs Präsidenten sowie Italiens Ministerpräsidenten nach Berlin geladen, um Vorabfestlegungen für den EU-Gipfel am morgigen Dienstag zu treffen; deutsche Kommentatoren sprechen von einem „neuen Direktorium“ der EU unter Berliner Führung. Parallel erhöht Berlin den Druck auf London; der Vorsitzende des EU-Ausschusses im Bundestag sagt ein neues schottisches Sezessionsreferendum voraus und fordert Schottlands schnelle Aufnahme in die EU. Während deutsche Politiker im Europaparlament Druck machen, um mit einer raschen Abwicklung des britischen EU-Austritts die Neuformierung der EU schnell über die Bühne bringen zu können, droht Kanzlerin Merkel zum wiederholten Mal, „Versöhnung und Frieden“ in Europa seien „alles andere als selbstverständlich“, sollten sich die Staaten Europas nicht mehr in die EU einfügen wollen. Weiterlesen

„Die EU hat die einzige Verfassung in der Welt, die den Kapitalismus festschreibt… Sie zerstört überall in Europa jede Aussicht auf Sozialismus und macht den Kapitalismus zur Grundlage ihrer Struktur.” (Tony Benn)

brexit_bearbeitet-1Der Brexit und die „Linke”

Ein Kommentar von Otto Bruckner, Vorsitzender der PdA Österreichs

Was heute, am Tag, an dem sich die Mehrheit der britischen Wählerinnen und Wähler für ein Verlassen der Europäischen Union entschieden haben, deutlich wird, ist vor allem die Perspektivlosigkeit sogenannter „Linker”, die es sich in den subventionierten Wärmestuben der EU gemütlich gemacht haben. Nichts wird heute deutlicher, als die klare Erkenntnis, dass „links” längst keine politische Kategorie mehr ist, sollte sie es je gewesen sein. Dieselben Leute, die den griechischen Privatisierungs- und Sozialabbaupremierminister Tsipras für einen „linken Reformer” halten, jammern heute über den Sieg der ach so bösen britischen Nationalisten. Weiterlesen