Aber wie groß war mein Erstaunen, als aus dem Fahrzeug nicht Soldaten, sondern etwa zehn gekrümmte Personen mit verbundenen Händen herausgeführt und in die Grube gestoßen wurden, wo einst unsere Soldaten Champignons sammelten! Wir sahen nur noch die Wachleute mit ihren Maschinenpistolen. Plötzlich kam hinter einen Vorsprung des Wächterhäuschens eine Planierraupe angefahren. Zweimal schob sie Erdhaufen vor sich her und – begrub die gefesselten Menschen unter der Erde!

rote_armee1Der abtrünnige Part

Wie sich die Situation in der Ukraine im Leben einer Familie widerspiegelt

In letzter Zeit habe ich oft vom Krieg geträumt: Man sprengt etwas in die Luft, geht zum Angriff über, erobert bekannte und fremde Anhöhen und Wege, überwindet Hindernisse. Und wenn man dann aufwacht, freut man sich wie ein Kind, daß alles nur ein Traum war und unwirklich ist. Doch  später sieht man dann im Fernsehen – Donezk, Lugansk, Mariupol und die brennende Ukraine, dort wo man die letzten 17 Jahre bei der Armee gedient hat. Und dann ist es so, als ob man wieder in diesen schrecklichen Traum eintaucht. Weiterlesen

George W. Bush fühlte sich – wie er selbst sagte – von Gott dazu berufen, in die Schlacht zu ziehen – in den Krieg gegen den Irak.

Die Droge Schnaps vs.  die Droge des religiösen Fundamentalismus

bush_gogGeorge W. Bush begründete den Irakkrieg mit einer direkten Eingebung Gottes

Von Günter Ackermann

Alle Welt hält den republikanischen Kandidaten für die Präsidentenwahl in den USA für einen reaktionären Fanatiker. Mag sein, er wäre nicht der erste amerikanische Spitzenpolitiker, der nach normalen menschlichen Verständnis das ist. Schon Truman ließ zwei Atombomben auf Japan abwerfen, obwohl  Japan bereit war zu kapitulieren. Es ging Truman nicht um einen schnelleren Sieg über Japan, sondern er wollte demonstrieren, dass die  USA auf unserer Erde das Sagen haben, er bedrohte damit – schon 1945 – die UdSSR. Weiterlesen

Den bürgerlichen Revolutionären in Frankreich und Nordamerika galten Sklaven, aber auch Kinder und Frauen, nicht als Menschen. Vor allem aber ging die von ihnen erkämpfte rechtliche Gleichheit mit massenhafter, neuer sozialer Ungleichheit einher.

Wer hat’s erfunden?

sklaverei1Von Oliver Wagner

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 23. August 2016

Hätten Sie es gewußt? Gestern wurde der 1998 von der UNESCO proklamierte »Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung« begangen. Damit soll an revolutionäre Ereignisse erinnert werden, die sich vor 225 Jahren auf der damals zu 90 Prozent von Sklaven bevölkerten französischen Kolonialinsel Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, zutrugen. Weiterlesen

Der Kirchenstaat schaffte als einer der letzten europäischen Staaten erst 1838 die Sklaverei offiziell ab.

Kirche war immer für Sklaverei

sklavenAufrührerische Sklaven wurden an Fleischhaken aufgehängt, gerädert oder langsam zu Tode gegrillt

Quelle: Kirchenopfer

Die Kirche kämpfte schon in der Antike energisch für die Beibehaltung der Sklaverei. Kein Wunder: Sie hielt selbst Sklaven, deren Freilassung verboten wurde. Uneheliche Kinder (z.B. die von Priestern und Findelkinder) wurden zu Kirchensklaven gemacht. Der französische Nationalheilige Martin von Tours hielt z.B. 20 000 Sklaven. (Deschner, »Kriminalgeschichte des Christentums«, Bd. 3, S. 524)  Weiterlesen

In Rede steht auch die Inkraftsetzung der im Grundgesetz vorgesehenen „Notstandsverfassung“; diese überträgt dem Bund im „Verteidigungsfall“ diktatorische Vollmachten.[

Zivile Kriegsvorbereitung

BERLIN

kriegsvorbereitunggerman-foreign-policy vom 23.08.2016 – Die Bundesregierung unternimmt neue Schritte zur Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland. Geplant ist unter anderem eine neue „Konzeption Zivile Verteidigung“, die voraussichtlich am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wird. Danach sollen sich die Einwohner der Bundesrepublik auf eine „existenzbedrohende Entwicklung“ einstellen, indem sie etwa Reserven an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Trinkwasser vorhalten. Auch die „zivile Unterstützung“ der Bundeswehr und das Inkraftsetzen einer „Notstandsverfassung“ ist Presseberichten zufolge Teil des Konzepts. Erst unlängst hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf verwiesen, dass Repressionskräfte und Militär bereits seit etlichen Jahren regelmäßig „Terrorszenarien mit konventionellen, chemischen und biologischen Wirkmitteln“ durchspielen. Gleichzeitig kündigte er an, die Videoüberwachung des öffentlichen Raums drastisch auszuweiten und die „Spezialkräfte“ der Bundespolizei einer zentralen Leitung zu unterstellen. Parallel dazu nehmen die Planungen für gemeinsame Manöver von Polizei und Streitkräften konkrete Gestalt an. Die deutschen „Sicherheitsbehörden“ müssten „das Unmögliche denken und sich darauf vorbereiten“, erklärt der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) zur Begründung. Explizites Ziel der avisierten Maßnahmen ist die Erhöhung der „gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit“ gegen Attacken aller Art, die auf das sich „deutlich steigernde außen- und sicherheitspolitische Engagement Deutschlands“ in aller Welt zurückgeführt werden. Weiterlesen