Den bürgerlichen Revolutionären in Frankreich und Nordamerika galten Sklaven, aber auch Kinder und Frauen, nicht als Menschen. Vor allem aber ging die von ihnen erkämpfte rechtliche Gleichheit mit massenhafter, neuer sozialer Ungleichheit einher.

Wer hat’s erfunden?

sklaverei1Von Oliver Wagner

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 23. August 2016

Hätten Sie es gewußt? Gestern wurde der 1998 von der UNESCO proklamierte »Internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel und dessen Abschaffung« begangen. Damit soll an revolutionäre Ereignisse erinnert werden, die sich vor 225 Jahren auf der damals zu 90 Prozent von Sklaven bevölkerten französischen Kolonialinsel Saint-Domingue, dem heutigen Haiti, zutrugen. Weiterlesen

Der Kirchenstaat schaffte als einer der letzten europäischen Staaten erst 1838 die Sklaverei offiziell ab.

Kirche war immer für Sklaverei

sklavenAufrührerische Sklaven wurden an Fleischhaken aufgehängt, gerädert oder langsam zu Tode gegrillt

Quelle: Kirchenopfer

Die Kirche kämpfte schon in der Antike energisch für die Beibehaltung der Sklaverei. Kein Wunder: Sie hielt selbst Sklaven, deren Freilassung verboten wurde. Uneheliche Kinder (z.B. die von Priestern und Findelkinder) wurden zu Kirchensklaven gemacht. Der französische Nationalheilige Martin von Tours hielt z.B. 20 000 Sklaven. (Deschner, »Kriminalgeschichte des Christentums«, Bd. 3, S. 524)  Weiterlesen

In Rede steht auch die Inkraftsetzung der im Grundgesetz vorgesehenen „Notstandsverfassung“; diese überträgt dem Bund im „Verteidigungsfall“ diktatorische Vollmachten.[

Zivile Kriegsvorbereitung

BERLIN

kriegsvorbereitunggerman-foreign-policy vom 23.08.2016 – Die Bundesregierung unternimmt neue Schritte zur Vorbereitung der deutschen Bevölkerung auf Angriffe feindlicher Kombattanten im Inland. Geplant ist unter anderem eine neue „Konzeption Zivile Verteidigung“, die voraussichtlich am Mittwoch vom Kabinett verabschiedet wird. Danach sollen sich die Einwohner der Bundesrepublik auf eine „existenzbedrohende Entwicklung“ einstellen, indem sie etwa Reserven an Nahrungsmitteln, Medikamenten und Trinkwasser vorhalten. Auch die „zivile Unterstützung“ der Bundeswehr und das Inkraftsetzen einer „Notstandsverfassung“ ist Presseberichten zufolge Teil des Konzepts. Erst unlängst hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) darauf verwiesen, dass Repressionskräfte und Militär bereits seit etlichen Jahren regelmäßig „Terrorszenarien mit konventionellen, chemischen und biologischen Wirkmitteln“ durchspielen. Gleichzeitig kündigte er an, die Videoüberwachung des öffentlichen Raums drastisch auszuweiten und die „Spezialkräfte“ der Bundespolizei einer zentralen Leitung zu unterstellen. Parallel dazu nehmen die Planungen für gemeinsame Manöver von Polizei und Streitkräften konkrete Gestalt an. Die deutschen „Sicherheitsbehörden“ müssten „das Unmögliche denken und sich darauf vorbereiten“, erklärt der baden-württembergische Innenminister Thomas Strobl (CDU) zur Begründung. Explizites Ziel der avisierten Maßnahmen ist die Erhöhung der „gesellschaftlichen Widerstandsfähigkeit“ gegen Attacken aller Art, die auf das sich „deutlich steigernde außen- und sicherheitspolitische Engagement Deutschlands“ in aller Welt zurückgeführt werden. Weiterlesen

„Das, was wir sehen können, ist eine Kriegsvorbereitung. Wir haben so etwas seit der Karibik-Krise, jedenfalls auf einem solchen Niveau, nicht mehr erlebt“ (Professor Stephen Cohen)

Experte:

Nato scheint sich auf echten Krieg gegen Russland vorzubereiten

Quelle: Sputnik

russlaand_vs_USADas Vorgehen der USA zur Verstärkung der Nato ist gegen eine vermeintliche Bedrohung gerichtet und kann nicht anders als Vorbereitung auf einen realen Krieg gewertet werden, wie der US-amerikanische Russland-Experte Professor Stephen Cohen[1] in einer John-Batchelor-Show sagte. Weiterlesen

Man fragt sich, ob es diesen Leuten nicht peinlich ist, sich ausgerechnet auf einem Kriegsschiff über »die Zukunft Europas« verständigen zu wollen.

russenhassBerichte von der Front

Von Uli Brockmeyer

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 22. August 2016

Buchstäblich bis zum letzten Moment hatten die Übertragungen von den Olympischen Sommerspielen in Rio im staatlichen deutschen Fernsehen wenig gemein mit dem Olympischen Gedanken. Frieden und Völkerverständigung, der Wille zum besseren gegenseitigen Kennenlernen – Idealvorstellungen, die der Gründer der Olympischen Spiele der Neuzeit, der französische Baron de Coubertin, mit dem friedlichen Kräftemessen zwischen Sportlern aus aller Welt verband – all das spielte bei den stundenlangen Sendungen so gut wie keine Rolle. Zuweilen konnte man den Eindruck bekommen, die beiden großen deutschen TV-Sender hätten nicht Sportreporter, sondern Kriegsberichterstatter nach Rio geschickt. Weiterlesen