Die Amerikaner haben stets und ständig verlangt, daß Rußland gemeinsam mit ihnen vorgeht, um Bashar Assad zu stürzen. Die unveränderte russische Antwort war: „Njet, die Syrier haben selbst über ihre Regierung zu entscheiden, nicht Rußland und auch nicht die Vereinigten Staaten.“

kerryputinlavrovVorbemerkung der Redaktion: Natürlich ist es stark übertrieben, wenn diesem „Njet“, dieser Absage an die Vormachtstellung der USA, hier eine solche große Bedeutung beigemessen wird. Denn bekanntlich sucht der Imperialismus immer seinen Ausweg aus der Krise im Krieg. Ebenso gut wissen wir auch, daß allein das revolutionäre Proletariat in der Lage ist, eine Änderung der gesellschaftlichen Verhältnisse herbeizuführen. Solange jedoch in der werktätigen Bevölkerung weder Klassenbewußtsein, noch eine revolutionäre Stimmung vorhanden sind, wird es keine proletarische Revolution geben, mag die Unzufriedenheit auch noch so groß sein. Doch jeder Klassenkampf, jeder Kampf der ausgebeuteten Volksmassen gegen ihre Unterdrücker, führt zu neuen Erkenntnissen und beschleunigt den Untergang des Kapitalismus. Nur eine eine marxistisch-leninistische Kampfpartei vermag den Weg in die Zukunft zu weisen!

Die Macht des „Njet“

Dmitri Orlow

Übdersetzung: Florian Geißler, Jena

Quelle:  http://blogdoalok.blogspot.de/2016/07/o-poder-do-nao-por-dmitri-orlov.html

Weiterlesen

Die USA planten die nukleare Vernichtung von 1.200 Städten in den Staaten des Warschauer Vertrages sowie Chinas. Eine 800 Seiten umfassende Zielliste machte Washington Ende der 50er Jahre zum Regierungsprogramm, es wurden dafür 1.200 Wasserstoffbomben MK-15 produziert, von denen jede die Sprengkraft von 300 Hiroshima-Bomben besaß – allein 68 solcher Mordinstrumente sollten auf die DDR-Hauptstadt Berlin abgeworfen werden

mfs-fahneGeschmähter Friedensdienst  

Die Spione der DDR handelten nach der Maßgabe, einen Krieg zu verhindern. Ihre Leistungen werden in Zeiten sich verschärfender Konflikte deutlich erkennbar  

Von Werner Großmann[1] und Wolfgang Schwanitz[2] 

In: junge Welt online vom 09.02.2016 (gekürzt)

Darin berichten Agenten der Hauptverwaltung Aufklärung, des Auslandsnachrichtendienstes der DDR, über ihre Tätigkeit an den Schaltstellen westdeutscher Politik und Wirtschaft. Der Band erschien bereits 2003 unter dem Titel »Kundschafter im Westen«. Gegenüber der damaligen Fassung fehlen in der neuen Ausgabe drei der ursprünglich 31 Beiträge. jW veröffentlicht an dieser Stelle vorab das für diese Ausgabe verfasste Vorwort. (jW)   Weiterlesen

Statt also Deutschland in einen Polizei- und Militärstaat zu verwandeln, sollten wirklich effektive Maßnahmen zur Bekämpfung der Terrorursachen getroffen werden.

DFG-VK_SyrienTerrorursachen, Hass und Gewalt bekämpfen!

Quelle: Arbeit – Zukunft vom  25. Juli 2016

Ob Ansbach, Nizza, Kabul, Ankara, Istanbul – es ist schrecklich und unser Mitgefühl gilt allen Opfern und ihren Angehörigen. Weltweit häufen sich die Terroranschläge. Nun gibt es auch welche in Deutschland. Die Angst beherrscht viele. Denn Terror ist unberechenbar. Und er trifft unschuldige Menschen aus dem Volk. Weiterlesen

Deshalb gab man sich alle Mühe, den Axtmörder aus dem Regionalzug, den Amokläufer vor dem Schnellrestaurant, den Mann mit der angeblichen Machete in Reutlingen und nun auch den Rucksackbomber von Ansbach wenigstens in die Nähe des politisch motivierten islamistischen Terrors zu rücken.

axtmoerderWenn Gewalt neue Gewalt hervorbringt

Von Uli Brockmeyer

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 25. Juli 2016

Beinahe konnte man einen Hauch von Erleichterung heraushören bei den Auftritten deutscher Politiker – bayerische eingeschlossen – nach den Gewalttaten in Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach. »Der Terror« hat nun auch Deutschland erreicht! Es wäre ja noch schöner, wenn islamistische Terroristen ihr Unwesen in Belgien und in Frankreich treiben, und ausgerechnet Deutschland davon unberührt bliebe. Weiterlesen

Was allerdings dabei stets verleugnet wird ist, dass der „Jüdische Staat“ diesen „Terror“ doch selbst erzeugt hat durch Jahrzehnte der Vertreibung, Besatzung und ethnischen Säuberung eines Volkes, durch ständige Angriffe auf Nachbarstaaten, und das Hinwegsetzen über territoriales Recht und auf Unversehrtheit der Grenzen und der Missachtung von Menschen- und Völkerrechtsverbrechen.

putschenVon Putschen und Demokratien

Von Evelyn Hecht-Galinski

Quelle: Sicht vom Hochblauen vom 20. Juli 2016

Wie schützt man sich vor Ausnahmezuständen, die nichts anderes im Sinn haben, als unsere Rechte und Freiheit einzuschränken? Tatsächlich sollte unser aller Sorge sein, uns nicht durch vermeintlichen Terror zu hilflosen Opfern von Demokratieverlusten werden zu lassen. Was momentan in Frankreich geschieht, ist ein erschreckender Wettlauf von Aufhetzung und vermeintlicher Werte, die nur wir, also die „christlich-jüdische Wertegemeinschaft“ verkörpern. Wie Ministerpräsident Valls versuchte, sofort nach dem schrecklichen Anschlag von Nizza die Aufmerksamkeit auf den Islamismus zu lenken, weg von Sicherheitslücken und Versagen der Sicherheitskräfte und den Täter als „kurzfristig“ zum Islamisten geworden, machen wollte nachdem ihm kein islamistischer Hintergrund zu beweisen war, ist schon mehr als befremdlich. Ließ er sich dabei vielleicht von seiner jüdischen Frau beeinflussen? (1) Weiterlesen