Widerwillig ging der Milizionär hin und griff nach dem Porträt Stalins. Die Menschen schrien auf und sogar die Soldaten begannen zu pfeifen. Der Milizionär warf seine Schirmmütze auf die Erde und fing an, sie zu zertreten und hysterisch, zu schreien: „Lassen Sie den Krüppel in Ruhe! Mein Vater ist für die Heimat, für Stalin umgekommen! Wenn Nikita nur an seiner ersten Muttermilch erstickt wäre!

21. Dezember 18178 (nach anderen Angaben 18. Dezember 1878):

Geburtstag des Genossen J.W. Stalin

«Danke, Vater!»stalin_gedenken

März 1956 in den Straßen von Tbilissi

Von A. Jakubow (Belgoroder Gebiet)

Quelle: Sowjetskaja Rossija

Übersetzung aus dem Russischen: Florian Geißler, Jena

Obwohl meine Eltern Russen waren, bin ich in Tblissi geboren worden. In Tiflis habe meine Kindheit und Jugend verbracht. Einer der stärksten Eindrücke jener Zeit war die Tragödie, die sich im März 1956 abgespielt hat. Die groben Angriffe auf Joseph Wissarionowitsch Stalin seitens Chruschtschow auf dem ХХ. Parteitag der KPdSU waren für uns wie ein Donnerschlag am klaren Himmel. Das Volk stand unter Schock. Am 5. März 1956, dem Todestag Stalins (und weniger als einen Monat nach dem ХХ. Parteitag. – А.J.), zogen die Menschen in Tbilissi auf die Straßen hinaus. Ich erinnere mich noch gut an die Kolonne der Studenten mit der roten Fahne und mit den Porträts von  Lenin und Stalin. Sie zogen langsam die Tscheljuskinzer Straße hinauf. Die entgegenkommenden Fahrzeuge hielten an und die jungen Leute forderten sie auf, zu hupen. Mein Vater stieg aus einem erbeuteten „Opel“ aus, nahm die Mütze ab, obwohl nasser Schnee fiel, verneigte sich vor dem Porträt Stalins. „Danke, der Vater!“ – sagte ein junger Mann aus der Kolonne. Weiterlesen

Der »Rubelabsturz« hat wenig mit wirtschaftlichen Fundamentaldaten zu tun. Hier wird vor allem spekuliert, wahrscheinlich nicht besonders glücklich.

rubelFinger verbrannt

Von Rainer Rupp

Quelle: jungeWelt vom 20.12.2014

Der Rubel im freien Fall, Russland vor Staatspleite: Die Schlagzeilen der westlichen Medien überboten sich, die Kommentare trieften von Häme und Missgunst. Tatsächlich hat der Wechselkurs des Rubel zum US-Dollar zuletzt einen dramatischen Achterbahnkurs hingelegt, nachdem er sich seit Anfang Juli kontinuierlich verschlechtert hatte: Von 33,7 auf 50,3 Rubel für einen Dollar Anfang Dezember. Zu Beginn dieser Woche brach dann Chaos an den Devisenmärkten aus. Keiner schien mehr russische Währung haben zu wollen – obwohl diese inzwischen zu gut einem Viertel durch Goldreserven gedeckt ist. Ganz im Gegensatz zur Währung und dem Verschuldungsgrad der USA. Weiterlesen

Gegenüber Kuba haben die Methoden der permanenten Bedrohung, der militärischen Intervention, der Mord- und Terroranschläge, der wirtschaftlichen Erdrosselung und der Kriminalisierung von Drittstaaten nicht zum gewünschten Ergebnis geführt – im Gegenteil: Kuba war keineswegs kleinzukriegen und in die erhoffte Isolation schlitterten eher die USA selbst, in der UNO ohnedies und immer mehr in ganz Lateinamerika.

fuera-el-imperialismoDie Normalität des Imperialismus

Zur US-Neuorientierung gegenüber Kuba

Von: Tibor Zenker, stv. Vorsitzender der Partei der Arbeit Österreichs

Quelle: Partei der Arbeut Österreich

Seit 17. Dezember 2014 sind die letzten drei der „Cuban 5“ frei und wieder in ihrer Heimat. 16 Jahre hielten die USA die kubanischen Antiterror-Aufklärer in ihrer Gewalt, ehe nun auch Antonio Guerrero, Ramón Labañino und Gerardo Hernández im Zuge eines „Gefangenenaustausches“ freikamen. Das ist zunächst eine große Freude für die Betroffenen selbst, für ihre Familien und Freunde sowie für das ganze kubanische Volk. Es ist auch eine Freude für die und durchaus ein Erfolg der internationalen Solidaritätsbewegung, die auch in Österreich im Rahmen der Österreichisch-Kubanischen Gesellschaft und verschiedener anderer Organisationen – darunter die Partei der Arbeit – unermüdlich aktiv war. Weiterlesen

Um glaubwürdiger zu erscheinen, operiert man mit Teilwahrheiten. Für eine bestimmte historische Periode – die sich im wesentlichen auf den vormonopolistischen Kapitalismus bezieht – wird der Klassenkampf als Realität „anerkannt“; zugleich wird ihm aber nur eine zweitrangige Bedeutung beigemessen. Für die Gegenwart wird der Klassenkampf jedoch als längst überholt und im heutigen monopolkapitalistischen System als nicht mehr wirksam hinzustellen versucht.

fdgo1Lügenhafte Geschichtsschreibung in der BRD

Quelle: Gerhard Lozek/Horst Syrbe: Geschichtsschreibung contra Geschichte. Über die antinationale Geschichtskonzepton führender westdeutscher Historiker. Dietz Verlag Berlin 1964, S.S.82-109.

I. DAS (ehemalige) SCHRECKGESPENST DER REVOLUTION

Die Schwierigkeiten westdeutscher Ideologen mit der Geschichte

In den Bemühungen der imperialistischen Geschichtsideologen, einleuchtende Erklärungen und Antworten auf die Frage des Wesens, der Ursachen und Triebkräfte der revolutionären Veränderungen der Welt seit 1789, insbesondere nach 1917, zu finden, nehmen die Anschauungen und Konstruktionen zum Problem der „Revolution“ und des nach 1789 begonnenen „Revolutionszeitalters“ eine ganz besondere Stellung ein. Da aber mit den herkömmlichen Mitteln und Methoden des reaktionären Historismus diese Antworten nicht zu finden sind, sucht auch hierbei vornehmlich die Rothfels-Gruppe den Ausweg in theoretischen Anleihen bei der bürgerlichen Soziologie, vor allem bei deren Lehre vom sogenannten Struktur- und Formenwandel. Danach werden die „Formwandlung der politisch-sozialen Abläufe“ und der „prozeßhafte Wandel der gesellschaftlichen Strukturen“ zu Hauptbestandteilen der Geschichtsbetrachtung erklärt. [1] Weiterlesen

Und dabei wissen wir bereits, wie wunderbar die Marketing- Maschinerie der USA rollt. Ist die amerikanische Wirtschaft erst am schwächeln, zieht die US-Regierung einen neuen, alten Feind aus dem Zylinder um auf fremden Boden einen Krieg anzuzetteln. Und das natürlich ganz zum Wohl und Schutz der dort ansässigen Zivilbevölkerung.

ukraine-Fasch.1NATO und Oligarchen subventionieren ukrainische Faschisten

Quelle: rt-deutsch vom 12. Sept. 2014

Seit knapp einer Woche dauert die Feuerpause in der Ostukraine an. Die vermeintliche Ruhe wird von der ukrainischen Regierung zur militärischen Aufrüstung genutzt. Während die Waffen auf dem Papier schweigen, nutzt die ukrainische Regierung den Moment zur Umstrukturierung und Aufrüstung. Eine Schlüsselrolle kommt dabei den faschistischen Freiwilligenbatallionen zu. Bilder von diesen Einheiten, die sich mit SS-Runen und Hakenkreuzen schmücken, werden vom ZDF unkommentiert ausgestrahlt. Weiterlesen

Vielleicht rühren alle diese historischen Irrtümer daher, dass Pinson das hinduistische Kastenwesen in seine Arme geschlossen hat, welchem die Gleichheit verhasst ist und das die Frauen und Männer bewusst in Kategorien diskriminiert und deren letzte verachtet, als die der Unberührbaren. Wenn es eine Religion gibt, die der Gleichheit und dem Kommunismus fernsteht, dann ist es ausgerechnet der Hinduismus.

Gavriel Pinson (mitte) revisionistischer Präsident der Partei der Arbeit der Schweiz

Gavriel Pinson (mitte)
revisionistischer Präsident der Partei der Arbeit der Schweiz

Gavriel Pinson***, die Konfusion an der Macht in der PdA Schweiz

von Davide Rossi

Übersetzung:kommunisten.ch (mh/15.12.2014)

Der höchste Verantwortliche der Partei der Arbeit der Schweiz (PdAS), Gavriel Pinson einer der Förderer der jüngsten Säuberungen gegen die von Massimiliano Ay geleiteten Kommunisten der Italienischen Schweiz (die für ihre antizionistische Militanz bekannt sind), fällt durch seine etwas verworrenen Erinnerungen über Palästina in den Jahren nach der bestialistischen und dramatischen Besetzung durch die Israelis in der Folge des Sechs-Tage-Krieges auf. Weiterlesen