Millionen Seelen von Dankbarkeit erfüllt, die du auf den Weg des Guten, der Gerechtigkeit, des Wissens und des Humanismus geführt hast, waren in irgendeiner Form dort.

Photo: Juvenal Balán

Photo: Juvenal Balán

Du hast uns wieder zusammengerufen, Fidel, und wir waren da

Wir waren Zeugen der Worte Raúls, der an die ruhmreiche Momente erinnerte, die die Plaza erlebte

Autor: Lissy Rodríguez Guerrero

Quelle: Granma vom 30. November, 2016

Held so vieler Schlachten, ewig Wanderer, Schöpfer von Träumen, die in die Zukunft weisen, dein Schiff ist in See gegangen. Der Platz der Revolution, der Ort, an dem du so oft Geschichte machtest – von wo aus du aus uns machtest, was wir sind, war der sichere Hafen, um dich von deinen Söhnen und Töchtern zu verabschieden. Millionen Seelen von Dankbarkeit erfüllt, die du auf den Weg des Guten, der Gerechtigkeit, des Wissens und des Humanismus geführt hast, waren in irgendeiner Form dort. Dort war auch dein großer Lehrer (Martí) der Held von Yaguajay (Camilo) und der Heldenhafte Guerillero (Che) – feierlich wie nie waren dort die Gründer des ganzen Vaterlandes, um dich aus den Händen des Volkes entgegenzunehmen und in die Ewigkeit zu geleiten. Weiterlesen

Einfach einen Verein gründen, den man dann KP nennt, auch wenn ein V davor ist, ist nichts anderes als die Spaltung noch vertiefen

hasi1Die wirkliche Kommunistische Partei entsteht in den Klassenkämpfen

Antwort auf einen Leserbrief (siehe)

von Günter Ackermann

Lieber Genosse G. W.,

Du schreibst, die VKP* hätte „einzig die Aufgabe sah, für eine Einigung der Kommunisten zu streiten“.

Nun ja, aber Einheit von was und unter welchem Programm? Marx und Engels waren z.B. gegen die Vereinigung  mit den Lassalleanern und Lenin und die Bolschewiki spalteten die SDAPR und bildeten die bolschewistische Partei. Die Oktoberrevolution war siegreich. Weiterlesen

Hans Beimler Kamerad – vor 80 Jahren fiel in der Schlacht um Madrid der Kommunist und Kommissar der Interbrigaden Hans Beimler

beimler_briefmarkeSeine Heimat musst er lassen, weil er Freiheitskämpfer war

Vor 80 Jahren fiel Hans Beimler vor Madrid

von Nico Diener

Quelle: AmericanRebel vom 1. Dezember 2016

siehe auch: Hans Beimler: Mörderlager Dachau

Vor Madrid auf Barrikaden
In der Stunde der Gefahr
Mit den Inter-Kampf-Brigaden,
Sein Herz voll Hass geladen,
Stand Hans, der Kommissar.

Seine Heimat musst er lassen
Weil er Freiheitskämpfer war
Auf Spaniens blut’gen Straßen
Für das Recht der armen Klassen
Starb Hans, der Kommissar.

Eine Kugel kam geflogen
Aus der “Heimat” für ihn her
Der Schuss war gut erwogen
Der Lauf war gut gezogen -
Ein deutsches Schiessgewehr.

Kann dir das Wort drauf geben
Vencerá la liebertsd!
Und du wirst weiterleben
In uns und unserem Streben -
Hans Beimler, Kamerad.

Text: Ernst Busch, Musik: trad. (nach der Melodie von “Ich hatt’ einen Kameraden”).
Version von 1953 Weiterlesen

KZ-Dachau: Während die Gefangenen des Lagers um neun Uhr abends in ihren Baracken sein müssen und Ruhe herrschen muß, tobten sich die Mörder in ihrem Zimmer wie wild aus.

moerderlagerMörderlager Dachau

Vier Wochen in den Händen der braunen Banditen

Erlebnisbericht von Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau/
Berlin (DDR) 2. Auflage 1980

„Den Beimler ham ma … in Dachau sehen wir uns wieder“!

Nachdem es den Faschisten in Bayern ohne Widerstand der Held-Stützel-Schäf[f]er-Regierung – und leider auch ohne nennenswerten Widerstand seitens der Arbeiterschaft – gelungen war, am 9. März 1933 die ganze Macht an sich zu reißen, setzte selbstverständlich mit gesteigerten Kräften eine unerhörte Verfolgungskampagne gegen die Kommunistische Partei ein. Bereits am 10. März gab der derzeitige Innenminister Wagner – seines Zeichens verkappter Bergwerksdirektor – an alle Polizei- und Gendarmeriestationen durch Funkspruch die Anweisung, daß „sofort alle kommunistischen und Reichsbanner­funktionäre, soweit sie zu erreichen sind, in Haft genommen werden müssen“. Soweit die bayrischen Städte München, Nürnberg, Augsburg usw. in Frage kamen, war der Erfolg der einsetzenden Verhaftungsaktionen nicht allzu groß, denn „die meisten Vögel waren ausgeflogen“. Soweit Kommunisten in Frage kamen, waren sie ja schon seit dem 30. Januar, dem Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, fast vollkommen illegal. Soweit es anging, die noch vorhandenen Möglichkeiten einer „legalen“ Vorbereitung der Reichstagswahl zum 5. März auszunützen, wurden diese aufs engste mit der illegalen Arbeit verbunden. Das Parteibüro durfte weder wichtiges Material enthalten noch durften die Sekretäre und Bezirksleitungsmitglieder darin arbeiten. Wie notwendig diese Maßnahmen waren, zeigte sich durch Dutzende Haussuchungen der Stützel-Polizei und die Schließung der Büros aller revolutionären Organisationen und der „Neuen Zeitung“ am 25. Februar. Ein Sekretär, der die Weisungen nicht beachtet hatte, wurde in Haft genommen und sitzt seitdem im Gefängnis bzw. Konzentrationslager Dachau. Weiterlesen

Der wirkliche Skandal ist, dass diese Neonazis von den deutschen Sicherheitsbehörden faktisch gedeckt werden, um eigene mangelhafte Ermittlungen und/oder Verstrickungen eigener Mitarbeiter in Anschläge und Mordtaten zu vertuschen.

OFFENER BRIEF

der „Initiative Keupstraße ist überall“ vom 19.06.2015

siehe auch

An die Landesregierung NRW
An die Fraktionen des Landtags NRW
An den Parlamentarischen NSU-Untersuchungsausschuss NRW
An die Staatsanwaltschaft Köln
Sehr geehrte Damen und Herren,

durch Recherchen der Journalisten Stefan Aust und Dirk Laabs wurde am 14.6.2015bundesweit bekannt, dass die Bundesanwaltschaft bereits 2012 vom Verfassungsschutzamt-NRW über die frappierende Ähnlichkeit des Kölner Neonazi Johann H. mit dem Phantombild des Bombenlegers in der Probsteigasse informiert wurde. Das Amt teilte außerdem mit, dass er seit 1989 „geheimer Mitarbeiter“ für den Verfassungsschutz-NRW sei, Anhaltspunkte für eine Tatbeteiligung bestünden nicht.  Die jahrelange Tätigkeit für den Verfassungsschutz wurde implizit durch seinen Anwalt in einem Artikel des Kölner Express vom 19.06.2015 bestätigt. Darüberhinaus ist bekannt, dass Johann H. 1985 wegen eines Sprengstoffdelikts verurteilt wurde. Weiterlesen