Lenin lehrte uns, nicht nur die Massen zu lehren, sondern auch von den Massen zu lernen

stalin (1)ÜBER DIE MANGEL DER PARTEIARBEIT
UND DIE MASSNAHMEN ZUR LIQUIDIERUNG DER
TROTZKISTISCHEN UND SONSTIGEN DOPPELZÜNGLER

Referat und Schlusswort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B)

3. und 5. März 1937

Aus: J.W, Stalin, Werke, Band 14

Genossen!

Aus den auf dem Plenum erstatteten Berichten und aus den Diskussionsreden ist ersichtlich, dass wir es hier mit folgenden drei grundlegenden Tatsachen zu tun haben.

Erstens, die Schädlings-, Diversions- und Spionagetätigkeit von Agenten ausländischer Staaten, unter denen die Trotzkisten eine ziemlich aktive Rolle spielten, hat in diesem oder jenem Grade alle beziehungsweise fast alle unsere Organisationen in Mitleidenschaft gezogen, sowohl die Wirtschaftsorganisationen als auch die Verwaltungs- und Parteiorganisationen. Weiterlesen

Weil die Berliner Unterstützung für Riad in wachsendem Maß auch deutsche Rüstungslieferungen umfasst, kann die Golfdiktatur ihren Krieg gegen die Huthi-Rebellen auch mit deutschen Waffen führen

sanaa1Krieg in Jemen

In Flammen

SANAA/RIAD/BERLIN

Quelle: german-foreign-policy vom 31.03.2015 – Auch nach den jüngsten Luftschlägen vom gestrigen Montag billigt die Bundesregierung den Krieg eines von Saudi-Arabien geführten Militärbündnisses gegen Aufständische im Jemen. Man habe „Verständnis“ für die bewaffnete Intervention, heißt es im Auswärtigen Amt. Saudische Luftschläge trafen gestern unter anderem ein jemenitisches Flüchtlingslager; dabei starben mindestens 45 Personen. Riads neuer Krieg richtet sich gegen einen angeblichen Machtzuwachs Irans, dem gute Verbindungen zu den schiitischen Huthi-Rebellen nachgesagt werden. Er entspricht den Interessen der NATO-Staaten: Man wolle verhindern, dass Teheran mit Hilfe der Huthis „neben der Meerenge von Hormuz auch noch die Meerenge zwischen dem Jemen und Afrika kontrollieren könnte, durch die jeden Tag Millionen Barrel Erdöl transportiert werden“, erläutert ein renommierter Kommentator. Für ihren Krieg stehen den saudischen Streitkräften deutsche Kriegswaffen zur Verfügung, darunter Tornado- und Eurofighter-Kampfflugzeuge sowie – für den Fall eines Einmarschs saudischer Bodentruppen im Jemen – Sturmgewehre der Modelle G3 und G36. Beobachter halten eine vollständige Entgrenzung des jemenitischen Bürgerkriegs für durchaus wahrscheinlich. Die arabische Welt steht nach zahlreichen offenen oder verdeckten militärischen Interventionen des Westens unkontrollierbar in Flammen – vom Süden der Arabischen Halbinsel bis Nordsyrien, von Libyen bis Irak. Weiterlesen

Auf diesem Umweg zapft das BMZ Brüsseler Regionaltöpfe an, die auch von EU-Drittländern finanziert werden, und leitet das Geld in deutsche Firmenkassen. Gleichzeitig ist die Bundesregierung bemüht, EU-Konkurrenten auszusperren, und will sich exklusiven Zugriff auf das Griechenland-Geschäft sichern.

geierbUnter Geiern

BERLIN/ATHEN

Quelle: german-foreign-policy vom 30.03.2015

Anhaltende Abwehr der Athener Regierung bringt zahlreiche deutsche Vorhaben für den Umbau von Wirtschaft und Verwaltung des griechischen Staates in Gefahr. Federführend sind das Auswärtige Amt (AA) und das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ). Kurzfristiges Ziel ist die Schließung deutscher Produktionsengpässe durch beschäftigungslose griechische Zulieferer und durch griechische Arbeitslose. Zum mittelfristigen Aktionsprogramm gehört die finanzielle Abschöpfung griechischer Kommunen und die Bereitstellung billiger griechischer Hilfskräfte für das deutsche Gesundheitswesen („Pflege-Urlaub auf Rhodos“). Um zukünftig auch für höhere Anforderungen kompatibel zu sein, wird von Athen ein „Innovationssystem“ verlangt, das „Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung“ zugunsten „unternehmerfreundlicher Strukturen“ vernetzt. Als Koordinatorin der Maßnahmen firmiert eine „Deutsch-Griechische Versammlung“ (DGV), die „im Geiste der Graswurzelbewegung“ tätig sein soll. Die DGV verfügt über keinerlei Rechtsfunktion. Ihre Berliner Anschrift ist eine Adresse der Bundesregierung. Die als zivilgesellschaftlich verkleidete Organisation, die unter anderem dem AA und dessen „Deutsch-Griechischem Jugendwerk“ zuarbeitet, setzte das Bundeskanzleramt auf dem ersten Höhepunkt der sogenannten Schuldenkrise ein. Weiterlesen

Sanktionen gegen Saudi Arabien sind nirgends Gespräch, während sie gegen Russland aufgrund demokratischer und friedlicher Separation der Krim sofort möglich waren.

Weltkulturerbe: typische Hochhäuser (Turmhäusern in Lehmbauweise, die vor mehreren hundert Jahren erbaut wurden) in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen - jetzt Ziele von Bombenangriffen

Weltkulturerbe: typische Hochhäuser (Turmhäusern in Lehmbauweise, die vor mehreren hundert Jahren erbaut wurden) in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen – jetzt Ziele von Bombenangriffen

Verzerrte Berichterstattung über den Jemen

von Frank Geppert

Quelle: Friedensbewegung Halle/S. vom 27. März 2015 

Im Jemen ist Krieg. Saudi Arabien bombardiert das Land und tötet damit Rebellen aber auch Zivilisten. Die US-Regierung wirft den jemenitischen Rebellen vor, vom Iran finanziert zu sein. Unsere deutschen Mainstream-Medien stellen es so dar, als ob der Angriff erfolgt, weil die schiitischen Hothi den Präsidenten Hadi gerade aus dem Land gejagt hätten. Der Leser folgt bereitwillig dieser Logik. Weiterlesen

Worüber die Unternehmer allerdings schweigen, ist, dass der Großteil aller Schaffenden es sich heutzutage mindestens zweimal überlegt, bevor er sich krankschreiben lässt. Zu groß ist nämlich die Angst, unangenehm aufzufallen, zu groß das Risiko, als »untauglich« oder als »überschüssig« abgestempelt zu werden, zu allgegenwärtig die Angst, gefeuert zu werden.

sozalabbauOhne Rücksicht auf Verluste

Quelle: Leitartikel aus der „Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek“  von Freitag 27. März 2015

Von Gilbert Simonelli

Damit der Profit stimmt, wird den arbeitenden Menschen heutzutage alles abverlangt. Wer nicht mitzieht, riskiert auf der Strecke zu bleiben. Wer dem ständig zunehmenden Druck, dem innerbetrieblichen Konkurrenzkampf oder dem allgegenwärtigen Stress nicht gewachsen ist, hat im Betrieb kaum »Überlebenschancen«. Erst recht nicht, wenn er auch noch durch »häufiges« Krankenschreiben auffallen sollte. In den Augen des Patronats sind solche Mitarbeiter fehl am Platz. Sie werden vom Patronat als Störfaktor betrachtet, denen es sich zu entledigen gilt. So bitter dies auch klingen mag. Weiterlesen