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AUFRUF
ZUR SOLIDARITÄT MIT DER UNION DER KOMMUNISTISCHEN JUGEND DER
TSCHECHISCHEN REPUBLIK KSM
(eingeleitet
durch die kommunistische Partei von Griechenland)
Als
Unterzeichner dieses Aufrufes bringen wir unseren vehementen Protest über
die willkürlichen Maßnahmen des Innenministeriums der Tschechischen
Republik zum Ausdruck. Es sind Maßnahmen, die beabsichtigen, die
Genehmigung der Tätigkeit des KSM als "soziale
Jugendorganisation" rückgängig zu machen.
Diese
Angriffe und Diskriminierungen haben ein ideologisches und konkretes
politisches Ziel und können nur als Teil einer allgemeinen, ungerechten,
antidemokratischen und antikommunistischen Kampagne betrachtet werden, die
nach der Beschränkung der Ausdrucksfreiheit und des Organisationsrechtes
des Volkes der Tschechischen Republik und besonders der Jugend strebt.
Die
Kriminalisierung der kommunistischen Ideologie und jeder sozialen Aktion für
die Realisierung der Bedürfnisse der Jugend nach Frieden, Unterricht,
Arbeit, Solidarität, einer sauberen Umwelt und progressivem kulturellem
Schaffen wird hiermit wieder angestrebt.
Der
Versuch die Union der Kommunistischen Jugend zu zwingen, ihre ideologische
Grundlage zu ändern unter der unmittelbare Androhung, andernfalls außerhalb
der Gesetze gestellt zu werden, ist auch ein neuer ernsthafter Angriff auf
die Kommunistische Partei von Böhmen und Mähren, also auf die drittstärkste
Partei des Landes im Parlament - und dies eben kurz vor den
Parlamentswahlen.
Die
neuen Schritte der tschechischen Regierung ergänzen die vielfältigen
Diskriminierungen und Verbote, womit die Kommunisten schon zu tun haben.
Zu gleicher Zeit wird versucht, die Verbrechen der Förderer der
faschistischen und nazistischen Ideologie und Politik zu verschweigen.
Wir
bringen unsere Solidarität mit der Union der Kommunistischen Jugend zum
Ausdruck, aber auch mit den Kommunisten und den progressiven Menschen in
der Tschechischen Republik, die Widerstand leisten und fundamentale
demokratische Rechte und Freiheiten verteidigen.
Wir
fordern die sofortige Beendung aller Angriffe und Maßnahmen gegen die
Union der Kommunistischen Jugend KSM, in solcher Weise, dass ihre
ungehinderte Tätigkeit gesichert sei.
Solidaritäserklärung
unterschreiben:
(Aktion
abgeschlossen)
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Prag
sieht rot
Tschechisches
Innenministerium verbietet Kommunistischen Jugendverband, weil er für die
Aufhebung des Privateigentums ist.
Erste
Protestaktionen heute in Athen
Nick
Brauns
Quelle:
jungeWelt
vom 18. Oktober 2006
Trotz
weltweiter Proteste hat das tschechische Innenministerium den
Kommunistischen Jugendverband der Tschechischen Republik (KSM) verboten.
Am Montag erhielt die Leitung der Organisation einen Bescheid des
Innenministeriums, in dem dessen endgültige Auflösung verfügt wurde.
Als Verbotsgrund wird angeführt, daß der KSM es in seinem Programm als
eine Notwendigkeit darstelle, daß das Privateigentum an
Produktionsmitteln durch kollektives Eigentum ersetzt wird.
Bereits
im Dezember vergangenen Jahres hatte das Innenministerium ultimativ mit
dem Verbot des Jugendverbandes gedroht, sollte dieser nicht sein Statut
und Programm ändern. Damals erklärte das Ministerium die Berufung auf
die Theorie des Marxismus-Leninismus für illegal und forderte den Verband
auf, einen Absatz seines Programms zu ändern, in dem es heißt: »Der KSM
kämpft deshalb für den Sturz des kapitalistischen Systems durch die
Masse der Arbeitenden.«
Gegen
das drohende Verbot hatten Tausende Tschechen, darunter zahlreiche
antifaschistische Widerstandskämpfer, in einer Petition protestiert.
Neben zahlreichen Parteien, Jugendorganisationen, Gewerkschaften und
Parlamentsabgeordneten weltweit hatten sich auch Nobelpreisträger Dario
Fo, Rocksänger Bono von der Band U2 sowie Zapatistensprecher Marcos gegen
ein Verbot ausgesprochen.
Radim
Gonda, Vizepräsident des KSM, kündigte am Dienstag in einer Erklärung
an, daß seine Organisation das Verbot vor Gericht anfechten werde. »Trotz
unserer offiziellen Auflösung durch die Staatsgewalt wird der
Kommunistische Jugendverband den Kampf für die Rechte der Mehrheit der
Jugend ebenso weiterführen wie den Kampf für den Sozialismus«, heißt
es in der Erklärung weiter.
Das
Verbot der Jugendorganisation ist der vorläufige Höhepunkt einer von der
bürgerlichen Rechten betriebenen antikommunistischen Hexenjagd gegen die
Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens (KSCM). »Wir sehen das
Verbot als Warnschuß gegen die Kommunistische Partei, die ein wichtiger
politischer Faktor in Tschechien ist«, kommentierte Björn Blach,
verantwortlich für internationale Arbeit im Bundesvorstand der
Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), am Dienstag gegenüber
junge Welt. Die KSCM ist als drittstärkste Kraft ins Parlament gewählt
worden und zählt über 100000 Mitglieder. »Es handelt sich unserer
Meinung nach nicht um eine isolierte Handlung der tschechischen Regierung«,
so Blach weiter. Das Verbot müsse im Zusammenhang mit den jüngsten
antikommunistischen Initiativen in der Europäischen Union gesehen werden.
»Als SDAJ rufen wir zur Solidarität mit dem KSM auf, nicht nur, weil er
unsere Partnerorganisation ist, sondern weil es hier ganz grundsätzlich
darum geht, daß Jugendliche auch künftig für ihre Rechte eintreten können.«
Der kommunistische Jugendverband Griechenlands (KNE) ist schon einen
Schritt weiter. Er ruft für den heutigen Vormittag zu einer
Protestdemonstration vor der tschechischen Botschaft in Athen auf.
(c)
Junge Welt 2006
http://www.jungewelt.de
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Postdemokratie
auf tschechisch
Prag
verbietet kommunistischen Jugendverband
Werner
Pirker
Quelle:
jungeWelt
vom 18. Oktober 2006
Es
ist kaum zu fassen: Das Innenministerium der Tschechischen Republik hat
den Kommunistischen Jugendverband (KSM) verboten. Begründet wurde diese,
für einen bürgerlich-demokratisch verfaßten Staat außergewöhnliche Maßnahme
vor allem mit einem Passus im Programm der tschechischen Jungkommunisten,
in dem auf die Notwendigkeit der Überführung der sich in Privatbesitz
befindlichen Produktionsmittel in kollektives Eigentum verwiesen wird. Daß
der KSM seine theoretische Grundlage aus den Werken von Marx, Engels und
Lenin bezieht und die Notwendigkeit einer sozialistischen Revolution
postuliert, wird von den tschechischen Verfassungshütern ebenfalls als
verfassungsfeindlich bewertet. In Wirklichkeit haben sie selbst einen
entscheidenden Schritt in Richtung einer neuen, die Demokratie in ihrem
zentralen Gehalt verneinenden Verfassung gesetzt. Sollte dieses Verbot
nicht aufgehoben werden, hat die Tschechische Republik aufgehört, ein
demokratisches Land zu sein.
Die
private Aneignung des Volkseigentums, die den Wesensinhalt des
konterrevolutionären Umsturzes 1989 ausmachte, war ein auf dem Rücken
der Bevölkerung vollzogener, in jeder Hinsicht undemokratischer Akt. Nun
aber wird jegliches Bemühen, Privatisierungen rückgängig zu machen, mit
dem Bann der Verfassungsfeindlichkeit belegt. Sich auf die Klassiker des
Marxismus zu berufen, ist illegal. Für eine andere als die
kapitalistische Gesellschaft in dem Wissen einzutreten, daß dies einen
radikalen Eingriff in die bestehenden Macht- und Eigentumsverhältnisse
erfordert, gilt in Tschechien ab sofort als kriminelle Handlung.
Das
Verbot des KSM, einer mit der Kommunistischen Partei Böhmens und Mährens
(KSCM), der drittstärksten parlamentarischen Kraft des Landes, verbündeten
Organisation markiert die Wegscheide, die von der bürgerlichen Demokratie
in die Postdemokratie weist. Diese Tendenz, die in Tschechien ihren
zugespitztesten Ausdruck gefunden hat, ist eine allgemeine. Das
neoliberale Regieren gegen die Interessen der Mehrheit hat eine Krise der
Demokratie ausgelöst. Der Legitimationskrise des Systems versuchen die
Machteliten mit einem radikalen Demokratieabbau zu begegnen.
In
Deutschland gibt es keine Organisation von Relevanz, die auf eine
sozialistische Umwälzung orientieren würde. Hier gilt allein schon der
soziale Diskurs als »populistisch« und tendenziell »demokratiefeindlich«.
Als Disziplinierungsmittel gegenüber der Linkspartei reicht das allemal.
Und während die »Antifa« den Nazigeistern der Vergangenheit heroische
Schlachten liefert, macht das bürgerliche Establishment den Raum für
soziale und demokratische Bestrebungen immer enger.
(c)
Junge Welt 2006
http://www.jungewelt.de
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Tschechisches
Innenministerium verbietet Kommunistische Jugend!
Solidaritäts-
und Protestkundgebung
am Dienstag, 24. Oktober 2006
um 18.00 Uhr
vor der tschechischen Botschaft in Wien,
Penzinger Straße 11-13, 1140 Wien
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Die
"Kommunistische Union der Jugend der Tschechischen Republik" (KSM)
ist durch die Staatsmacht am 12. Oktober 2006 offiziell aufgelöst worden.
Am 16. Oktober 2006 hat der KSM einen Brief vom Innenministerium
Tschechiens erhalten, der verkündet, dass das Ministerium für Inneres
den KSM auflöste. Es geschah trotz einer großen Kampagne gegen die
Bedrohung der Illegalisierung der Organisation von jungen Kommunisten in
Tschechien.
Tausende von Bürgern Tschechiens unterzeichneten eine Petition gegen den
Versuch des Innenministeriums, den KSM für ungesetzlich zu erklären. Der
Protest gegen ein Verbot des KSM wurde in Tschechien unter anderem von
ehemaligen antifaschistischen Kämpfern, Studentenorganisationen,
politischen Parteien und NGO's unterstützt. Großer Widerstand im Ausland
entstand durch den Versuch des Ministeriums für Inneres den KSM für
ungesetzlich zu erklären. Hunderte von bedeutenden Jugend- und
Studentenorganisationen, Gewerkschaften und politischen Parteien zusammen
mit Tausenden von Menschen protestierten beim Innenministerium und den
Botschaften Tschechiens in ihren Staaten. Die Solidarität mit dem KSM
wurde durch eine große Zahl von Mitgliedern von Parlamenten, berühmten
Intellektuellen und Persönlichkeiten wie Nobelpreisträger Dario Fo, dem
Zapatisten-Sprecher Marcos oder Sänger Bono Vox von U2 ausgedrückt.
Demonstrationen zur Unterstutzung des KSM wurden vor Botschaften
Tschechiens in vielen Ländern der Welt organisiert. Die "World
Federation of Democratic Youth" initiierte einen Internationalen Tag
der Solidarität mit dem KSM am 27. Februar 2006.
Das Ministerium für Inneres bestritt ursprünglich den Status des KSM als
Verein unter dem Vorwand, dass die Absichten und Tätigkeit des KSM einen
Bereich betreffen, der für die politischen Parteien reserviert sei. Das
Innenministerium stellte weiter fest, dass das Verhalten des KSM
ungesetzlich war, weil es auf der wissenschaftlichen Basis von Marx,
Engels und Lenin beruhe und öffentlich die Notwendigkeit der
sozialistischen Revolution proklamiert.
Dennoch benutzte das Ministerium für Inneres keines jener Argumente für
die Auflösung des KSM. Der einzige Grund, der offiziell zur Auflösung
des KSM geführt hat, ist, dass der KSM in seinem Programm über die
Notwendigkeit der Ersetzung des privaten Besitzes von Produktionsmitteln
mit dem Kollektiveigentum an Produktionsmitteln nachdenkt.
Es ist notwendig, international gegen diesen Illegalisierung und
Kriminalisierung der kommunistischen Bewegung in Tschechien aufzustehen.
Das Vorgehen der Staatsmacht gegen die jungen KommunistInnen in der
Tschechischen Republik reiht sich ein in eine EU-weite
Kriminalisierungsstrategie gegen alle Kräfte des antiimperialistischen
und kommunistischen Widerstandes gegen Ausbeutung und Unterdrückung.
Protestiert mit uns am 24. Oktober vor der tschechischen Botschaft in
Wien!
Kommunistische Jugend Österreichs (KJÖ)
Kommunistischer StudentInnenverband (KSV)
Kommunistische Initiative (KI)
Weitere Unterstützungserklärungen bitte an: info@kommunisten.at
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Protestschreiben
des ZK des KJVD an das tschechische Innenministerium |
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Kommunistischer Jugendverband Deutschlands
ZK
des KJVD
Postfach
800505
99031
Erfurt
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Kommunistischer
Jugendverband Deutschlands
ZK des KJVD
Postfach 800505
99031
Erfurt
Ministerstvo
vnitra
Oddelení volební a sdruzování
Námestí Hrdinu 3
140
21 Praha 4
Tschechische Republik
Erfurt,
18. Oktober 2006
Sehr
geehrte Damen und Herren,
Der
KJVD ist der marxistisch-leninistische Jugendverband der Kommunistischen
Partei Deutschlands(KPD) nach dem Vorbild des Thälmannschen
Kommunistischen Jugendverbandes und somit Teil der revolutionären
internationalen kommunistischen und Arbeiterjugendbewegung.
Der
KJVD kämpft heute gegen Krieg und Militarismus, kapitalistische
Ausbeutung und Faschismus.
Der
KJVD kämpft für Frieden und Demokratie, für Freiheit, Gleichheit und
Gerechtigkeit.
Der
KJVD kämpft für eine Sozialistische Gesellschaft.
Erklärung
Der
KJVD protestiert gegen das Verbot des Kommunistischen Jugendverband (KSM)
der Tschechischen Republik und die damit verbundene Kriminalisierung der
kommunistischen Bewegung. Wir erklären uns mit den Mitgliedern
solidarisch. Die mit dem Verbot einhergehenden haltlosen Vorwürfe sind
moderner Antikommunismus und undemokratisch.
Aus
unserer Sicht ist es ist es nach Völkerrecht (Charta der Vereinten
Nationen) jedem Volk freigestellt, seine Gesellschaftsordnung durch
demokratische Willenserklärung(Volksentscheid) frei zu wählen. Gemäß
dem Völkerrecht ist auch in der Verfassung der Tschechischen Republik
keine bestimmte Gesellschaftsordnung vorgeschrieben.
Deshalb
fordern wir die sofortige Zurücknahme des Verbots und die
Wiederherstellung der vollen Legalität für den Kommunistischen
Jugendverband(KSM) der Tschechischen Republik.
ZK
des KJVD
Vorsitzender
Torsten Schöwitz
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Solidarität
mit Jungkommunisten
Proteste
gegen Verbot des tschechischen KSM
Heike
Schrader, Athen
Quelle:
jungeWelt vom 19. Oktober 2006
Das
Verbot des Kommunistischen Jugendverbandes Tschechiens (KSM) hat zu ersten
Protesten in Griechenland und Deutschland geführt. In Athen
demonstrierten am Mittwoch mehrere Dutzend Mitglieder der griechischen
kommunistischen Jugendorganisation KNE vor der Tschechischen Botschaft. Daß
es nicht mehr waren, hatte die diplomatische Vertretung Prags der kurzen
Mobilisierungszeit und dem Umstand zu verdanken, daß Griechenlands
Kommunisten mit allen Kräften an dem seit Wochen laufenden Arbeitskampf
der Lehrer teilnehmen. Die KNE hatte in diesem Rahmen nicht nur massiv zur
ebenfalls gestern stattfindenden Bildungsdemonstration mobilisiert,
sondern stellt auch die Hauptkraft bei den landesweit bereits über 500
Schulbesetzungen.
Lautstark
forderten die Demonstranten vor der Botschaft die tschechische Regierung
auf, das Verbot der Jugendorganision sofort zurückzunehmen. In dem erst
am 16. Oktober bekanntgegebenen Beschluß waren »verfassungsfeindliche
Punkte im Grundsatzprogramm der KSM« angeführt worden. Dazu zählt das
Prager Innenministerium etwa die Forderung, Produktionsmittel in
gesellschaftliches Eigentum zu überführen. »Eure Drohungen gegen die
Kommunisten sind wirkungslos, eure Verbote werden nicht durchkommen«,
skandierten die Protestierenden vor dem Botschaftsgebäude zuversichtlich.
Obwohl die KNE vorab schriftlich um ein Gespräch mit dem Botschafter
gebeten hatte, zeigte sich dieser am Mittwoch wenig gesprächsbereit.
Einer Delegation der Protestierenden wurde der Zugang zur Botschaft
verweigert.
In
der BRD startete die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) eine
Unterschriftenkampagne gegen die Verfügung im Nachbarland ( www.gegen-ksm-verbot.de
). Mit dem Verbot würden Jugendliche, die sich für ihre sozialen und
demokratischen Rechte einsetzen, kriminalisiert. »Jugendliche, die sich
nicht mit Kriegspolitik, Bildungsabbau, Vernichtung von Ausbildungs- und
Arbeitsplätzen oder mit faschistischer Hetze abfinden wollen, soll die Möglichkeit
genommen werden, organisiert zu kämpfen«, so die SDAJ.
Der
verbotene Jugendbund gehört zur Kommunistischen Partei Böhmen und Mährens
(KSCM), die mehr als 100000 Mitglieder hat und als drittstärkste Fraktion
im tschechischen Parlament sitzt. Das KSM-Verbot hatte bis Mittwoch mit
Ausnahme von junge Welt keine deutschsprachige Tageszeitung gemeldet. |
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