Suzanne Nossel, geschäftsführende Direktorin von Amnesty in den USA: Sie war mit verantwortlich für die US-Desinformations-Politik bezüglich Iran, Syrien, Libyen und der Elfenbeinküste.

Zur Verkommenheit von NGOs

Von NN

Quelle: Gießener Echo, Zeitung der Deutschen Kommunistischen Partei Gießen von August 2013

Robert Ménard, Ex-Chef von „Reporter ohne Grenzen“, kandidiert für Faschisten – und Suzanne Nossel, früher Mitglied der US-Administration, ist Chefin von Amnesty International

Der ehemalige Chef der sogenannten Menschenrechts-Organisation „Reporter ohne Grenzen“, Robert Ménard, tritt bei den französischen Kommunalwahlen im kommenden Jahr für die rechtsextreme Partei Front National (FN) an. Ménard werde für den Urnengang 2014 im südfranzösischen Béziers aufgestellt, teilte Parteichefin Marin Le Pen mit. Ménard hatte sich bei „Reporter ohne Grenzen“ bis zum Jahr 2008 angeblich für „Pressefreiheit weltweit“ eingesetzt. Danach arbeitete er für mehrere Rundfunksender, unterhielt Kontakte zu rechtsextremen Bewegungen und veröffentlichte im Jahr 2011 das Buch „Vive Le Pen“.

Er verteidigt die Todesstrafe, hält Folter „in bestimmten Fällen“ für legitim und wünscht sich, dass seine Kinder nicht homosexuell werden.

2012 wurde Suzanne Nossel geschäftsführenden Direktorin von Amnesty in den USA. Sie war vorher in hochrangiger Position in der US-Administration tätig, also dem Land der Kriege, Folter und der Killerkommandos. Sie war dort mit verantwortlich für die US-Desinformations-Politik bezüglich Iran, Syrien, Libyen und der Elfenbeinküste. Sie arbeitete an UN-Resolutionen mit, in denen strategische Feinde der USA verurteilt wurden, um auf diese Weise den Weg in einen Krieg zu ebnen. Jetzt verbreitet sie in ihren Newslettern reißerische Hetzartikel, die die Konflikte einzelner Länder (Kuba! Eritrea!) anheizen sollen und die (wie einer ihrer „Berichte“ über Syrien) sogar von der FAZ zurückgewiesen wurden. So werden Menschenrechtsorganisationen zu Propagandaabteilungen der USA.