Jetzt will die Bundeswehr abziehen und nun stehen die einheimischen Helfer der fremden Besatzungsmacht auf einmal im Regen. Man wollte sie einfach zurück lassen und sie mittels Taliban entsorgen.

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Man liebt den Verrat… –

Von Gerd Höhne

Kommunisten-online am 30. Oktober 2013 – Die deutschen Truppen in Afghanistan kommen, wie andere Aggressoren auch, nicht ohne Hilfe von Kollaborateuren aus – schon Hernán Cortés im Aztekenreich und Francisco Pizarro bei den Inkas hatten einheimische Kollaborateure zur Hilfe: Sie arbeiteten als Dolmetscher, ortskundige Helfer, Hilfspersonal usw.

Jetzt will die Bundeswehr abziehen und nun stehen die einheimischen Helfer der fremden Besatzungsmacht auf einmal im Regen. Man wollte sie einfach zurück lassen und sie mittels Taliban entsorgen. Eben nach dem Motto: „Man liebt den Verrat – nicht den Verräter.“

Es ist klar, die dortige Bevölkerung ist nicht gut zu sprechen auf die Kollaborateure. Zu lebendig ist noch das Massaker von Kunduz. Während auf Befehl des damaligen Obersten der Bundeswehr, Georg Klein – der wurde danach zum Brigadegeneral befördert und ist jetzt Chef der 13. Panzergrenadierdivision in Leipzig – mindestens 91 Menschen – darunter auch Kinder – umgebracht wurden, dienten die Kollaborateure treu den Besatzern und verdienten für dortige Verhältnisse viel Geld.

Warum sollten diese Typen von ihren Landsleuten geliebt werden? Also bekamen einige bereits jetzt anonyme Drohbriefe und bangen  um ihr Leben für die Zeit danach. Wohl nicht unberechtigt. Es handelt sich angeblich um über 200 Kollaborateure.

Da es bekannt wurde, dass die Bundeswehr ihre einheimischen Hilfssöldner einfach mittels Taliban entsorgen wollte, mussten nun andere Maßnahmen ergriffen werden. Unsere Bundesoberen sind ja so human eingestellt, also dürfen nun 180 Kollaborateure nach Deutschland umsiedeln. So entschieden die Bundeswehr und das Bundesinnenministerium. Wir sind gerührt um soviel Fürsorge.

Siehe auch: http://www.tagesschau.de/ausland/afghanistan-kundus-abzug106.html

G.H.