Wie wird dem Faschismus die Macht übertragen – und warum?

faschismus-deutschWie wird dem Faschismus die Macht übertragen – und warum?

Diese Frage mutet vielleicht überraschend an. Denn die herrschende Klasse des Finanz- und Industriekapitals beherrscht natürlich auch die Medien. Dort wird sich doch aber gegen „Nazis“ ausgesprochen.

Tatsächlich ist das verlogen. Denn die hassgeprägte und menschenverachtende Ideologie des Faschismus besteht aus diesen Säulen: Nationalismus, Militarismus, Rassismus, Antikommunismus. Außer dem offenen Rassismus finden wir diese Meinungsprägungen täglich in allen Leitmedien, Fernseh- und Radiokanälen. Das heißt, die Ideologie des Faschismus wohnt dem späten Kapitalismus inne. Nur so können die Monopolkonzerne ihre Krisen verwalten: Durch Aggressivität gegen andere Völker – mit der Tendenz des Krieges, durch Feindbild-Propaganda im Innern, mit der die verstärkte Ausplünderung des Volkes forciert wird. Indem man immer neue Sündenböcke an den Pranger stellt, teilt man die Unterdrückten, die beherrschten Klassen in gegeneinander verfehdete Gruppen. Teile – und herrsche; das ist ein uraltes Prinzip. Weiterlesen

Bei allen bekannten Risikogruppen habe die Armut im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen: Bei Erwerbslosen auf 59 Prozent, bei Alleinerziehenden auf 44 Prozent, bei kinderreichen Familien auf 25 Prozent, bei Menschen mit niedrigem Qualifikationsniveau auf 32 Prozent und bei Ausländern auf 34 Prozent.

arm_reichArmutsbericht 2017:

Anstieg der Armut in Deutschland auf neuen Höchststand.

Verbände beklagen skandalöse Zunahme der Armut bei allen Risikogruppen und fordern armutspolitische Offensive

Quelle: Der Paritätische Gersamtverband

Pressemeldung 2.03.17

Von: Denise Zimmermann

Pressemeldung vom 02.03.2017

Die Armut in Deutschland ist auf einen neuen Höchststand von 15,7 Prozent angestiegen, so der Befund des aktuellen Armutsberichts des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, der dieses Jahr wieder unter Mitwirkung weiterer Verbände und Fachorganisationen erscheint. Nach Aussagen des Verbandes markiert dieser Höchstwert einen mehrjährigen Trend wachsender Armut. Er fordert die Politik zu einem entschlossenen Handeln in der Arbeitsmarktpolitik, beim Wohnungsbau, in der Bildung und dem Ausbau sozialer Dienstleistungen und Angebote in den Kommunen auf. Voraussetzung für eine offensive Armutsbekämpfung sei ein rigoroser Kurswechsel in der Steuer- und Finanzpolitik.

Erstmals ermöglicht der Bericht des Paritätischen einen Zehn-Jahres-Vergleich. Auffällig sei dabei der Rückgang der Armutsquote in allen ostdeutschen Bundesländern mit Ausnahme Berlins. Auf der anderen Seite stieg die Armut in allen westdeutschen Bundesländern mit Ausnahme Hamburgs und Bayerns merkbar an. Als besondere Problemregionen identifiziert der Bericht im Zehn-Jahres-Vergleich die Länder Berlin und Nordrhein-Westfalen. Unter Berücksichtigung der Bevölkerungszahl, der Bevölkerungsdichte und der längerfristigen Trends müssten das Ruhrgebiet und Berlin als die armutspolitischen Problemregionen Deutschlands angesehen werden.

Bei allen bekannten Risikogruppen habe die Armut im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen: Bei Erwerbslosen auf 59 Prozent, bei Alleinerziehenden auf 44 Prozent, bei kinderreichen Familien auf 25 Prozent, bei Menschen mit niedrigem Qualifikationsniveau auf 32 Prozent und bei Ausländern auf 34 Prozent. Alarmierend sei im Zehn-Jahres-Vergleich insbesondere die Armutsentwicklung bei Rentnerinnen und Rentnern. Ihre Armutsquote stieg zwischen 2005 und 2015 von 10,7 auf 15,9 Prozent und damit um 49 Prozent, ein völliger „Ausreißer in der Armutsstatistik“. Durchgreifende Reformen in der Alterssicherung seien daher unausweichlich, um Altersarmut vorzubeugen.

Der Armutsbericht enthält neben empirischen Daten zur Armutsentwicklung in Deutschland Analysen zur Lebenssituation und Armut einzelnen Personengruppen (Alleinerziehende, Kinder und Jugendliche, Arbeitslose, Alte Menschen, Geflüchtete, Migranten, Menschen mit psychischer Erkrankung, Menschen mit Behinderung) sowie zu Querschnittsthemen (Wohnungslosigkeit, Gesundheit und Armut). Herausgeber des Armutsberichts sind Der Paritätische Gesamtverband, das Deutsche Kinderhilfswerk, der Volkssolidarität Bundesverband, die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe, der Deutsche Kinderschutzbund, der Verband alleinerziehender Mütter und Väter, der Bundesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte, die Deutsche Gesellschaft für Soziale Psychiatrie, PRO ASYL und die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL).

Gemeinsam fordern die Organisationen von der Politik entschlossenes Handeln und eine Sozialpolitik, die alle Menschen mitnimmt. Es sei Zeit für einen sozial- und steuerpolitischen Kurswechsel, um Armut zu bekämpfen und eine Verringerung sozialer Ungleichheit zu erreichen.

Für den 27. und 28. Juni 2017 kündigen die Organisationen den nächsten großen armutspolitischen Hauptstadtkongress an, für den u.a. auch der DGB und die Nationale Armutskonferenz als Mitveranstalter gewonnen werden konnten.

Den Bericht, weitere Infos und eine detaillierte Suchfunktion nach Postleitzahlen finden Sie im Internet unter: www.der-paritaetische.de/armutsbericht

Details zum Armutskongress am 27. und 28. Juni 2017 in Berlin unter: www.armutskongress.de

Elias Davidsson: Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung

davidsonVerdächtige gesucht

Buchtipp von Harry Popow

Treibt die „Terrorfiktion“ immer neue Blüten? Denn dem Vernehmen nach sollen Teilnehmer der Demonstration gegen die Münchener Sicherheitskonferenz vom 17. bis 19. Februar 2017 wegen ihrer Forderung „Frieden statt NATO – Nein zum Krieg“ ab sofort unter den „Verdächtigen“ verortet werden. Herr Biedermann zum Beispiel, nennen wir ihn mal so, fiel bislang nicht als politischer Aktivist auf. Nun aber doch. Als Protestant! Schon ist er verdächtig. Und „ein Verdächtiger ist für den Ermittler bereits ein Feind“. Diese Feststellung trifft der Autor Elias Davidsson auf Seite 321 in seinem aufsehenerregenden Buch „Psychologische Kriegsführung und gesellschaftliche Leugnung. Die Legende des 9/11 und die Fiktion der Terrorbedrohung“. Weiterlesen

Die Antwort auf diese Politik kann nur eine starke soziale Front der Ausgebeuteten und Unterdrückten sein!

PdADie Antwort auf diese Politik kann nur eine starke soziale Front der Ausgebeuteten und Unterdrückten sein!

Quelle: PdA Österreichs

Rede des PdA-Vertreters Georgios Kolias bei der Demonstration der Kommunistischen Jugend Österreichs gegen den Opernball am 23.02.2017

Liebe Freunde und Freundinnen, liebe Mitkämpfer und Mitkämpferinnen,

Die Partei der Arbeit begrüßt die heutige von der Kommunistischen Jugend Österreichs initiierte Demonstration gegen den Opernball als Symbol des dekadenten Reichtums und der tiefen Fäulnis der herrschenden Wirtschaftordnung und ihres politischen Systems. Weiterlesen

Eine Auseinandersetzung mit einem Trotzkisten in der Partei

chruschtschows_schuhEine Auseinandersetzung mit einem Trotzkisten in der Partei

Veröffentlicht am 24. Februar 2017

von sascha313

Beharrlich, sachlich und mit treffenden Argumenten (man kann sagen: mit Leninscher Logik) hat sich der Historiker Dr.Kurt Gossweiler stets mit Leuten auseinandergesetzt, deren Position zumindest fragwürdig, wenn nicht sogar verdeckt feindlich gegenüber dem Marxismus waren. Ein sehr aufschlußreiches Beispiel notierte er, als er sich am 22. Januar 1957, also kurz  nach dem berüchtigten XX.Parteitag der KPdSU, mit einem Kollegen über das Thema „Stalinismus“, „Machtmißbrauch“ und „Dogmatismus“ unterhielt, der unstreitig einen solchen unmarxistischen, kleinbürgerlichen Standpunkt vertrat. Genosse Gossweiler gibt uns hier ein Musterbeispiel einer parteilichen Argumentation! Weiterlesen