Die Herausforderungen zu strukturieren und zu verallgemeinern ist notwendig, um gemeinsam Antworten und Handlungsansätze zu finden, wie wir als Kommunisten unserer Aufgabe in Betrieb und Gewerkschaft gerecht werden können: Klassenbewusstsein schaffen und unsere Verankerung in der Arbeiterklasse erhöhen.

spaltpilz„Spaltpilze“ in unserer Klasse

Von BBrvon Heide Humburg

Quelle: Theorie & Praxis

Ein wesentlicher Bestandteil des Klassenbewusstseins ist die Erkenntnis der Gemeinsamkeit der Interessen innerhalb der Klasse. Diese Erkenntnis ist der erste Schritt, um aus einer Klasse an sich zur Klasse für sich zu werden. Von diesem Zustand sind wir weit entfernt. Die allgemeine Konkurrenz auf dem Arbeitsmarkt, aber auch viele vom Klassengegner bewusst genutzte „Spaltpilze” unter den Beschäftigten selbst, sorgen für eine weitgehende Entsolidarisierung. Auch innerhalb der Gewerkschaften stehen Standort- und Betriebsinteressen oft über der Durchsetzung von Klasseninteressen. Dies liegt nicht zuletzt an der Dominanz der Betriebsräte innerhalb der Gewerkschaftsstrukturen. Weiterlesen

Anstatt den USA zu verbieten, Deutschland als Transitland für die militärische Eskalation im Osten zu missbrauchen, beeilt sich die Bundesregierung wie ein folgsam hechelnder Pudel, bei diesem gefährlichen Abenteuer mitzumachen.

ami_going-russiaUS-Kampfpanzerbrigade in Bremerhaven:

Um Europa vor den Russen zu retten, müssen wir es zerstören

Der militärische „Abschiedsgruß“ des scheidenden US-Präsidenten an der russischen Grenze lässt bei RT-Autor Rainer Rupp Erinnerungen an die Einsatzstrategie des Kalten Krieges wach werden. Schon damals wollte die NATO ganze Ortschaften als Kollateralschaden opfern. 

Von Rainer Rupp

Mehr lesen:Topspion Rainer Rupp: USA zogen limitierten nuklearen Krieg auf europäischem Boden in Betracht

Was reitet den Friedensnobelpreisträger in den letzten Tagen seiner US-Präsidentschaft, dass er 4.000 US-Soldaten mit 2.000 gepanzerten Fahrzeugen aller Art, darunter 87 Kampfpanzer vom Typ M1 Abrams, 144 Bradley-Schützenpanzer und 18 Paladin-Panzerhaubitzen, gen Osten schickt, ins Baltikum an die Grenze zu Russland und vor die russische Enklave Kaliningrad? Begleitet wird diese Provokation von markigen Worten, zum Beispiel jene des US-Befehlshabers für Europa, General Frederick Hodges:

Verhandeln kann man mit Russland nur aus einer Position der Stärke. Weiterlesen

Über den programmatischen Streit in europäischen kommunistischen Parteien

Der Text von Genossen Hans Heinz Holz

 Richtungskämpfe müssen ausgefochten werden.
Zwei Linien in einer Partei?

Über den programmatischen Streit in europäischen kommunistischen Parteien

von Hans Heinz Holz:

siehe auch: Es gibt keine Einheit durch faule Kompromisse mit dem modernen Revisionismus und dessen Befürwortern, Offener Brief an Hans Heinz Holz zum Text „Richtungskämpfe müssen ausgefochten werden“. von Günter Ackermann (17.01.2005)

Gegenwärtig werden die kommunistischen Parteien von heftigen Richtungskämpfen erschüttert. Ob in Italien die Rifondazione Comunista, in Frankreich die Parti Comuniste, in Spanien die kommunistische Linke, in Österreich die Kommunistische Partei oder in Deutschland die DKP – überall finden Auseinandersetzungen um die Programminhalte und Parteilinie statt. Es wäre falsch, hier einfach von Opportunismus und Reformismus einerseits, von Orthodoxie und Dogmatismus andererseits zu sprechen. Vielmehr müssen die Ursachen geklärt werden, aus denen die Richtungsdifferenzen hervorgehen, um die Wiederherstellung der gemeinsamen Grundlagen kommunistischer Politik in Angriff nehmen zu können. Weiterlesen

Waren die Gründer der KPD, lieber Genosse Holz, nur persönlich sauer auf Ebert, Noske und Scheidemann? Mochten sie gar den Zwicker des Gustav Noske oder den Schnäuzer und die Stoppelfrisur des Friedrich Ebert nicht? Das wirst Du ja wohl nicht ernsthaft behaupten wollen.

Vorbemerkung des Autors

Von Günter Ackermann (Januar 2017)

siehe auch: Richtungskämpfe müssen ausgefochten werden. von H.H. Holz

Der „Offene Brief“ an Hans Heinz Holz ist vor 12 Jahren verfasst worden. Damals war die DKP fest in den Händen von Stehr, Leo Mayer und Konsorten, die DKP schien unausweichlich auf revisionistischen Kurs zu sein.

Kurz vor der Veröffentlichung von Gen. Holz  Text hatte sein Parteichef Stehr vor dem Parteivorstand erklärt: Weiterlesen

Nun ist der Angriffskrieg also wieder erlaubt und Deutschland ist zur historischen Normalität zurück gekehrt. Immerhin gab es im 20. Jahrhundert zwei mörderische Angriffskriege von Deutschland aus.


angriffskrieg_bearbeitet-1Verbot eines Angriffskrieges aufgehoben

Von Günter Ackermann

Der Bundesstag hat ab 1. Januar 2017 den § 80 des Strafgesetzbuches aufgehoben. Darin hieß es:

Wer einen Angriffskrieg (Artikel 26 Abs. 1 des Grundgesetzes), an dem die Bundesrepublik Deutschland beteiligt sein soll, vorbereitet und dadurch die Gefahr eines Krieges für die Bundesrepublik Deutschland herbeiführt, wird mit lebenslanger Freiheitsstrafe oder mit Freiheitsstrafe nicht unter zehn Jahren bestraft.Weiterlesen