„Die Jungfraun sind geschändt, und wo wir hin nur schaun Ist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret.“

Galgenbaum„Tränen des Vaterlandes“ Anno 1636

Buchtipp von Harry Popow

„Tränen des Vaterlandes“…so der Titel eines Antikriegsgedichtes, geschrieben von Andreas Gryphius unter dem einschneidenden Eindruck des Dreißigjährigen Krieges von 1618 bis 1648. Darin heisst es:

„Die Türme stehn in Glut, die Kirch ist umgekehret. Das Rathaus liegt im Graus, die Starken sind zerhaun, Die Jungfraun sind geschändt, und wo wir hin nur schaun Ist Feuer, Pest und Tod, der Herz und Geist durchfähret.“ Weiterlesen

Das Gerede von „Menschenrechten“ und die Folterpraxis der USA

WaterboardingDas Gerede von „Menschenrechten und Demokratie“ und die Folterpraxis der USA

Von Dieter Popp und Wolfgang Bergmann

Quelle: Kundschafter für den Frieden

Im Jahr 2010 lief in den USA der Film „Unthinkable“ an, der einer breiteren Öffentlichkeit das Thema „Folter – Made in USA“ vor Augen führte. Kürzlich startete in den USA der Film „Zero Dark Thirty“, der das gleiche Thema aufgriff. Grausame Folterbilder: Waterboarding, Schlafentzug, Schläge und Einzelhaft in völliger Dunkelheit. Die dadurch ausgelöste Diskussion trifft zeitlich zusammen mit der Vorlage eines als „Geheim“ eingestuften Berichts an den US-Senat. Auf 6000 Seiten dokumentiert das Papier die Verhörmethoden von CIA-Agenten. Es ist fraglich, ob der Bericht jemals der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden wird. Aber wir wissen: „Waterboarding“, das simulierte Ertränken, ist nach US-amtlicher Meinung keine Folter. Es ist von Präsident Obama genehmigt und von obersten US-Juristen gebilligt. Weiterlesen

Was einem allerdings aufstößt und misstrauisch machen muss, ist das großsprecherische Politiker-Geschwätz

mailAlles auf gutem Weg in Mali?

Von Dieter Popp und Wolfgang Bergmann vom 18.05.2013

Quelle: Kundschafter für den Frieden

Seit ein paar Tagen melden unsere Medien scheinbar Erfreuliches aus Afrika: „Geber übertreffen Erwartungen: 3,25 Milliarden Euro für Mali“ titelt z.B der Bonner Generalanzeiger vom 16.05.2013. Nichts einzuwenden gegen materielle Hilfe für ein armes Land. Was einem allerdings aufstößt und misstrauisch machen muss, ist das großsprecherische Politiker-Geschwätz: Weiterlesen

Dass der Vatikan es nicht so ernst mit der Aufklärung der weltweiten Missbrauchsskandale nimmt, hat der Austausch des Beauftragten gezeigt, der den Kirchenhütern in seiner Arbeit zu engagiert schien.

guter Christ (1)Katholische Kirche und die Missbrauchsskandale

Bild: Luzifer

Nichts gelernt

Von Dennis Riehle

Quelle: Freidenker

Dass der Vatikan es nicht so ernst mit der Aufklärung der weltweiten Missbrauchsskandale durch die eigenen Bischöfe und Priester nimmt, hat nicht zuletzt der Austausch des dortigen Beauftragten gezeigt, der den oberen Kirchenhütern in seiner Arbeit offenbar zu engagiert schien und Tatsachen zutage führte, die nicht hätten öffentlich werden sollen. Das vage Eingehen des Papstes auf die immer neu bekannt gewordenen Abgründe als auch sein als Hohn wirkender Bittruf um Vergebung waren in Sachen Unehrlichkeit kaum zu überbieten. Daher wundert nicht, dass Rom so gar nichts daran liegt, alle Mühen um Wiedergutmachtung vor der Versandung zu retten. Weiterlesen

Mit dem Kirchenaustritt habe der Pädagoge die Eignung für eine Weiterbeschäftigung verloren, denn er habe nach kirchlichem Selbstverständnis unmittelbar „Dienst am Menschen“ geleistet.

missbrauchSelbstbestimmungsrecht und Bundesarbeitsgericht

Heilige Kinderschänder sind’s zufrieden

Quelle: Freidenker

Nicht aus Zweifel an Gottes Gnade oder der Jungfrauengeburt trat ein 60jähriger Sonderpädagoge in Mannheim aus der Kirche aus. Es war nur seine Enttäuschung über die ‚Missbrauchsfälle‘, also die Sexualstraftaten der Gottesdiener, die ihn 2011 bewogen, die Katholische Kirche zu verlassen. Die war bisher sein Arbeitgeber, und folgte ungnädig dem bekannten Motto „Auge um Auge, Zahn um Zahn“. Der Mann wurde entlassen, und das Bundesarbeitsgericht in Erfurt gab ihm am Donnerstag Recht – ihm, dem Klerus natürlich und seinen Rachegelüsten. Weiterlesen