Wir haben es mit der Politisierung verschiedener rechtlicher Auseinandersetzungen zu tun, und deshalb müssen wir auch politisch damit umgehen.

Assange»Wir gewinnen überall«

Ein Jahr politisches Asyl:

Wikileaks-Gründer bekommt weltweit Zuspruch und setzt sich vor Gericht durch, kann die Botschaft Ecuadors in London aber trotzdem nicht verlassen.

Ein Gespräch mit Julian Assange

Interview: Amy Goodman

jungeWelt vom 19.06.2013

Seit einem Jahr muß Wikileaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London ausharren. Großbritannien verwehrt ihm freies Geleit nach Lateinamerika. Weiterlesen

Die Aufstandshalluzinationen des Trotzkisten Stefan Zifle in der Linkspartei

trotzkiDer Schwarze Kanal:

Revolutionserzählung

Von Werner Pirker

Quelle: junge Welt, 15. 6. 2013 – Teile der deutschen Linken[1] lassen sich in ihrer vorgefaßten Meinung über die Ereignisse in Syrien durch nichts beirren – von den Tatsachen schon gar nicht. Und so reimt sich der Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Frieden und internationale Politik der Linken, Stefan Ziefle[2], auf der Website von Marx21 eine syrische Revolution zusammen, wie sie antiimperialistischer, sozialer und demokratischer nicht sein könnte. Dass seine Revolutionserzählung weitgehend auf den von der westlichen Kriegspropaganda laufend produzierten Lügengeschichten über den »sein eigenes Volk massakrierenden Diktator« beruht, sollte indes doch etwas zu denken geben. Weiterlesen

„Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.” (Heinrich Heine)

bücherverbrennungGeist und Ungeist

Von Tibor Zenker

Kommunistische Initiative Wien vom 02.06.2013, 18:06

Rede bei der Gedenkveranstaltung „80 Jahre NS-Bücherverbrennung“, Wien, 10. Mai 2013

Die deutsch-faschistischen Bücherverbrennungen, um gegen einen angeblichen „undeutschen Geist“ vorzugehen, sind letztlich Ausdruck des (nicht nur) deutschen Ungeistes einer Zeit, die nicht erst 1933 begann – und die auch nicht zu Ende ist. Weiterlesen

Ernst Reuter: „Wir sind der Pfahl im Fleisch der Sowjetzone, und wir werden die dortige Besatzungsmacht zum Rückzug zwingen … (West-) Berlin ist die billigste Atombombe.“

Albert Norden17. Juni 1953:

Das Pack der Börsenspekulanten erlebte große Tage.

Die Millionäre träumten von der Reprivatisierung der volkseignen Betriebe.

Unser Haus sollte zuerst angezündet werden

von Albert Norden***

Reinhold Schramm  (Bereitstellung) 16.06.2013

Wiederholt hat der neue deutsche Imperialismus nach 1945 versucht, mit bewaffneter Hand die Dinge und Grenzen in Europa gewaltsam zu verändern. Im Frühjahr 1953 arbeiteten die Reaktionäre Westdeutschlands unmittelbar auf den Sturz der DDR hin. Weiterlesen

„Viele klassenbewusste Arbeiter, die Zeugen der Ereignisse des 17. Juni waren, erklärten: Wir haben manchen Streik erlebt, aber wo Arbeiterheime zerstört, volkseigene Geschäfte geplündert und rote Fahnen heruntergerissen und verbrannt werden, dort kann von einem Kampf um Arbeiterinteressen nicht mehr die Rede sein, dort ist der Klassenfeind am Werk“ (Otto Grotewohl)

22juni53_kampf 17. Juni:

Opa Joachims Märchenstunde

Von Carl Räumann

Kommunisten-online – Bundespräsident Joachim Gauck ist bekanntlich alles andere als ein Freund der arbeitenden Menschen: Die kritische Debatte über den Kapitalismus findet er „unsäglich albern“, Montagsdemonstrationen gegen die Hartz-Gesetze „töricht“. Von Volksprotesten scheint er ebenso nichts zu halten: In der basisdemokratischen Bürgerbewegung gegen „Stuttgart 21“ sah er das negative Beispiel einer „Protestkultur“, „die aufflammt, wenn es um den eigenen Vorgarten geht“, den Ausdruck einer „deutschen Neigung zu Hysterie und Angst“, die ihm „abscheulich“ sei. Weiterlesen