Den Raum dafür geschaffen hat die Zerstörung des Landes durch die NATO im Krieg von 2011 in Verbindung mit der desaströsen, auf Berliner Betreiben zustandegekommenen Unterstützung für die weitgehend einflusslose „Einheitsregierung“ in Tripolis.

afrika_libyenVor der dritten Niederlage

BERLIN/TRIPOLIS

 german-foreign-policy vom 16.01.2017 – Die Berliner Einflussbestrebungen in Libyen stehen vor dem Scheitern. Die „Einheitsregierung“, die der deutsche Diplomat Martin Kobler im Namen der Vereinten Nationen in Tripolis installiert hat, ist akut vom Zerfall bedroht; nach einem Putschversuch islamistischer Milizen im Oktober hat sich ihr „Ministerpräsident“ Fayez al Sarraj, der maßgebliche Kooperationspartner des Westens, zu Jahresbeginn nur knapp gegen Umstürzler in den eigenen Reihen behaupten können. Sein schärfster Gegner, der gemeinsam mit dem gewählten libyschen Parlament operierende General Khalifa Haftar, hat im Herbst Libyens wichtigste Ölverladehäfen erobert und scheint seine Macht weiter ausbauen zu können. Können Al Sarraj und die „Einheitsregierung“ sich nicht halten, dann verlören Berlin und die EU nicht nur ihren zentralen libyschen Kooperationspartner in Sachen Flüchtlingsabwehr. Sie gerieten darüber hinaus nun auch in Libyen ins Hintertreffen gegenüber Russland, das in jüngster Zeit mit Haftar zu kooperieren begonnen hat. Grundlage dafür ist – ganz wie in Syrien – der gemeinsame Kampf gegen islamistische Milizen. Weiterlesen

Mindestens so weit wie die Schere zwischen Arm und Reich, die sich in seinen beiden Amtszeiten immer mehr geöffnet hat – letztlich wohl einer der wesentlichen Gründe, warum besonders viele Lohnabhängige bei den Wahlen im November nicht mehr für die »Demokraten« stimmten, sondern sich für den großmäuligen Milliardär Donald Trump entschieden.

Potus Obama geht: mehr Bomben auf andere Länder, mehr Drohnentote

Potus Obama geht:
mehr Bomben auf andere Länder, mehr Drohnentote

Der tränenreiche Abschied des Barack O.

Von Uli Brockmeyer

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 13. Januar 2017

Ist es wirklich das »Ende der Demokratie«, wenn Barack Obama nach acht Jahren samt Michelle und den Töchtern das Weiße Haus in Washington verlassen muß? Glaubt man den Worten des President of the United States (POTUS), seiner First Lady und der vielen Obama-Fans in den Medien, dann sieht die Welt jetzt finsteren Zeiten entgegen. Weiterlesen

Sippenhaft und ungesetzliche Häuserzerstörungen – auch dieses Unrecht lässt die westliche Staatengemeinschaft zu! Gerade Deutschland, das sich immer so gerne seiner Vergangenheit erinnert, wenn es um den „Jüdischen Staat“ geht, sollte sich seiner schon überstrapazierten Phrase der „besonderen Verantwortung“ bewusst sein und diese Verantwortung endlich auch zu übernehmen.

Netanjahu: Weg mit der Al Aqsa-Moschee - neuer jüdischer Tempel an dessen Stalle

Netanjahu: Weg mit der Al Aqsa-Moschee – neuer jüdischer Tempel an dessen Stalle

Zionistische Besatzung und Vertreibung fordert ihren Tribut!

Von Evelyn Hecht-Galinski 

Quelle: Kommentar vom Hochblauen vom 11. Januar 2017 

Reflexartig haben Netanjahu und sein Regime auf den Anschlag in Jerusalem reagiert. Schnell war Netanjahu vor Ort, um sich als Macher zu produzieren. Er wusste auch sofort eine Verbindung zwischen dem IS und dem palästinensischen Täter, dem 28 Jahre alten Fadi al Hanbar, einem Familienvater aus Dschaba, einem illegal besetzten Teil Ost-Jerusalems, zu konstruieren. Wie Netanjahu wohl darauf kam, bleibt schleierhaft, denn nicht der IS ist das Problem in Israel und Palästina, sondern die illegale, seit Jahrzehnten anhaltende Besatzung Palästinas und die Vertreibung von Palästinensern. Weiterlesen

Russland hat zunächst im Konflikt um die Ukraine das Bestreben Berlins durchkreuzt, das gesamte Land unversehrt per EU-Assoziierung in die deutsche Hegemonialsphäre zu übernehmen

Vom Frontstaat zur Transitzone

BREMERHAVEN/GARLSTEDT/BERGEN

german-foreign-policy vom 13.01.2017 - Mit logistischer Unterstützung der Bundeswehr sind die ersten Soldaten einer vollständigen US-Brigade am gestrigen Donnerstag in Polen eingetroffen. Die Third Armored Brigade wird sich mit über 4.000 Soldaten sowie mehr als 2.000 Panzern, Haubitzen und Militärtransportern in Polen sammeln, um anschließend in sechs östlichen EU-Staaten von Estland bis Bulgarien Kriegsübungen durchzuführen – in größtmöglicher Nähe zu Russland. Im Rahmen der „Operation Atlantic Resolve“ zur Verlegung der Truppen stellt die Bundeswehr umfangreiche logistische Hilfsleistungen bereit und geleitet die US-Truppen von Bremerhaven durch insgesamt fünf Bundesländer an ihr Ziel. Deutschland, im Kalten Krieg „Frontstaat“, sei mit der Ausdehnung seines Einflussbereichs in Richtung Osten jetzt zur „Transitzone“ für militärische Aufmärsche geworden, heißt es bei der Bundeswehr: Man müsse die Bevölkerung daran gewöhnen und „Vertrauen aufbauen“, zumal Großverlegungen wie etwa die „Operation Atlantic Resolve“ in Zukunft regelmäßig stattfänden. Die Unterstützung für die US-Truppenverlegung entspricht deutschen Interessen: Russland ist dem Bestreben Berlins, seine Hegemonialsphäre auszudehnen, jüngst zweimal erfolgreich entgegengetreten – in der Ukraine und in Syrien. Weiterlesen

„Reden erst die Völker selber, werden sie schnell einig sein.“

angriffskrieg_bearbeitet-1Deutschland wird Aufmarschgebiet für US-Kriegsprovokation gegen Russland

Von Günter Ackermann

Seit der Wiederbewaffnung der BRD in den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts kokeln sie. Man wollte mal den Loreleifelsen am Rhein mit Sprengkammern für Atomminen ausstatten um im Kriegsfall den Rhein zu stauen und halb Deutschland unter Wasser zu setzen. Kranke perverse Hirne – denkt man. Aber es sind nicht allein die US-Generäle, die so pervers denken. Es ist ja nicht ihre Heimat, die vernichtet wird – es sind auch deutsche und europäische zivile Regierungen, die da fleißig mitmachen. Und die bestimmen nicht über fremdes Territorium, sondern das eigene und haben dabei auch noch den (Mein)Eid geschworen, Schaden vom deutschen Volk abzuwenden. Weiterlesen