Ich bin stolz auf Deutsche, wie Marx. Engels, August Bebel, Karl und Wilhelm Liebknecht, Klara Zetkin, Ernst Thälmann, aber auch Heinrich Heine, Joseph Dietzgen usw.. Was ist dagegen zu sagen? Mich verbindet mit diesem Volk die Tradition des Bauerkrieges und die von Thomas Müntzer und der deutschen revolutionären Arbeiterbewegung, aber nichts verbindet mich, mit dem preußischen Militär- und Beamtenstaat, mit der Anmaßung über anderen Völkern zu stehen und schon gar nichts, mit dem deutschen Faschismus.

Sie bejubeln den Tod von Hunderttausenden von zivilen Opfern durch Bombenterror
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Antideutsche sind Faschisten und Kriegshetzer

Die Tricks der Zionisten um die Gegner ihrer Verbrechen zum Schweigen zu bringen

Von Günter Ackermann

Schon vor Jahren sagten wir, dass wir den „Antideutschen“ gegenüber nicht argumentierend begegnen, sondern dass wir sie entlarven als das, was sie sind: bezahlte Provokateure und Faschisten, die die Kriege des Zionismus und der Imperialisten rechtfertigen sollen. Wir meinen, eine in die Fresse wäre die richtige Antwort und – im übertragenen Sinn – werden wir das hier auch tun.

Die „Antideutschen“ sind gegenüber vernünftiger Argumente resistent, sie wollen das tun, was sie tun: provozieren, verleumden und dummes Zeug von sich geben und das ausnahmslos gegen Linke und Antifaschisten.

Was soll man zu folgenden Satz erwidern:

werden wir weniger über die Levante, die Hamas und den Landstrich zwischen Gaza-Stadt und Rafah sprechen, sondern über den Gazastreifen der Bundesrepublik: die fünf neuen Bundesländer. Hier übernimmt die Linkspartei – und das dürfte einer der Gründe sein, warum sich die Besatzung des Liebknecht-Hauses so zu den Freunden des Propheten hingezogen fühlt – eine ähnliche Funktion wie die Hamas in Gaza.“[1]

Absoluter Blödsinn ist das und nicht nur das. Die Führung der Partei Die Linke hat sich eindeutig pro Israel positioniert. Das interessiert die dummen Kerle aus dem antideutschen Spektrum keineswegs.

Zum anderen: Die Gruppe „Pro Zion NRW“ wirbt auf ihrer Internet-Seite für George W. Bush. Ja, das ist der, der mit Lügen den Krieg gegen den Irak vom Zaun brach.

Die „Antideutschen“ nehmen an antifaschistischen Demonstrationen nur deshalb teil, weil sie die Absicht haben, die Antifaschisten zu provozieren und nicht gegen die Nazis demonstrieren wollen.

So im Februar 2011 in Dresden. Da wollte die NPD aufmarschieren. Ein antifaschistisches Bündnis wollte das verhindern. Dann aber tauchten die „Antideutschen“ bei der Demo auf.

Hier aus einem Bericht von Indymedia:

„Der 19. Februar 2011 in Dresden war ein voller Erfolg für die antifaschistische Bewegung. Zum zweiten Mal in Folge konnte der ehemals größte Naziaufmarsch Europas mit bis zu 7000 Faschisten komplett verhindert werden. Ein breites Bündnis verschiedenster antifaschistischer, linker und gewerkschaftlicher Organisationen hatte diesen Sieg möglich gemacht. Wer sich im Vorfeld nicht beteiligt hatte und nur durch unsachliche Kritik auffiel war die explizit „antideutsche“ Strömung, bzw. ihre konsequentesten Exponenten. Anwesend waren sie dennoch und das zum Teil mit fatalen Folgen: 

So meinte ein kleineres Grüppchen ins neu-rechte Milieu Abgerutschter aus Halle am Dresdner Hauptbahnhof … mit verschiedenen Fahnen imperialistischer Länder provozieren zu müssen. Dass es ihnen weniger dir  hier nicht sichtbaren Neonazis ging, sondern vielmehr um die der hier anwesenden AntifaschistInnen, zeigte sich im Folgenden. Auf die Tatsache angesprochen, dass es doch recht unpassend ist mit Fahnen von imperialistischen Staaten die momentan an Krieg und Besatzung in anderen Ländern beteiligt sind, gegen Neonazis zu demonstrieren, antworteten die Fahnenschwenker das doch „eins gegen eins“ klären zu wollen, wozu von den AntifaschistInnen sowieso „keiner die Eier“ habe. Außerdem bereiteten sich einzelne Exponenten der Gruppe mit sog. „Quarzsandhandschuhen“ auf die von ihnen gewünschte körperliche Auseinandersetzung vor. Als die Angesprochenen signalisierten, dass man auch auf dieser Ebene bereit sei, den entstandenen Konflikt zu beheben, kam es zu Schubsereien. Immer wieder versuchten Leute dennoch eine inhaltliche Diskussion herbeizuführen. Einer der Provozierenden bezeichnete daraufhin einen Antifaschisten, wohl aufgrund seiner Hautfarbe, als „scheiß Araber“, scheinbar mit dem Ziel diesem hierdurch die Legitimität über die us-amerikanische und israelische Außenpolitik urteilen zu dürfen abzusprechen.“

Die Hallenser „Antideutschen“ kamen somit zu einer Demo mit USA- und Israel-Fahnen. Passt doch! Oder?

In Halle/Saale aus Kreisen der Linkspartei fand am 30. November in der Geschäftsstelle der Linkspartei eine Veranstaltung des Studentenverbandes der Partei die Linke, SDS, statt. Referent war Prof. Dr. Werner Ruf. Da der Professor sich auch mit den gegenwärtigen Geschehnissen im Nahen Osten beschäftigt, haben die „Antideutschen“ – klar doch – Antisemitismus gewittert und wurden zum Stören hin geschickt. Vor allem auch deshalb, weil der Professor die Hintergründe der Entwicklung genauer betrachtet.

Vorher schossen sie schon Störfeuer. In einem Flugblatt schrieben sie:

Die Dar­stel­lun­gen Wer­ner Rufs fol­gen einem sim­plen Welt­bild: Der Wes­ten (allen voran Is­ra­el und die USA), un­ter­drü­cken auf Grund ihres Na­tio­na­lis­mus und ihrer öko­no­mi­schen In­ter­es­sen die ara­bi­sche Welt. Der Ter­ror is­la­mis­ti­scher Grup­pen ist ent­spre­chend nur eine Ver­tei­di­gung gegen die­ses Un­recht. Ruf gibt sich des­halb alle Mühe, den po­li­ti­schen Islam als „Be­frei­ungs­ideo­lo­gie“ und „Ent­ko­lo­nia­li­sie­rungs­be­we­gung“ zu ver­harm­lo­sen, des­sen Ge­walt eine Re­ak­tio­nen auf die „struk­tu­rel­le Ge­walt“ west­lich-​im­pe­ria­lis­ti­scher Herr­schaft ist. Ein Bei­spiel ist Rufs Ar­ti­kel „Po­li­ti­scher Islam – Eine Be­frei­ungs­ideo­lo­gie?“.“

Hier sieht man das Klischee: Wer den Islam genau einschätzt, wer nicht die schwarz-weiß-Malerei des Westens mitmacht, ist Feind Israel und Antisemit.

Die Antideutschen krakeelten und störten die Veranstaltung. Als sie aber sahen, dass sie in der Minderzahl waren, zogen sie ab. Vorher aber zerstörten sie Inventar und schlugen einen der Veranstalter ins Gesicht.

Sie führen sich in der Regel wie Faschisten auf – was sie ja auch sind. Wer dazu noch orientalisch aussieht, ist eine „Türkensau“ oder „Arabersau“, wer versucht zu erklären, was sich in Ägypten, Syrien, Libyen usw. ereignet und was die Hintergründe sind, ist Antisemit und wer den Kampf der Palästinenser Sympathie entgegen bringt, will die Juden ins Meer jagen. So einfach ist das alles.

Ich kann den Freunden aus Halle nur den Rat geben:

Diskutiert nicht mit diesen Faschisten. Mit denen von der NPD macht Ihr es ja auch nicht und, wenn die NPD-Leute in Euren Veranstaltungen auftauchen, werft Ihr sie sicher raus. Genau so muss es auch bei den Antideutschen geschehen. Deren Hintermänner bekommen viel Geld von der Mossad. Die Antideutschen unterhalten  in Deutschland allein drei aufwendig hergestellte Zeitschriften: Konkret, Bahamas und Jungle World. Diese Zeitschriften können – und werden – nicht durch Kiosk-Verkäufe und Anzeigen finanziert – die werden mit Euros aus diversen Staatskassen gesponsert, allen voran der CIA und der Mossad.

Der Chef von Konkret forderte vor ein paar Jahren z.B., dass Israel Krieg gegen den Iran führen und dabei Atomwaffen einsetzen müsse.

Die Hallenser Gruppe der „Antideutschen“ nennt sich „AG no taers for krauts“. Der Bedeutung nach übersetzt also „keine Tränen für Deutsche“. Ich vergieße erstmal nie eine Träne, sondern ich übe Solidarität – oder ich bekämpfe eine Strömung. Das betrifft auch das Volk, zu dem ich gehöre, dem deutschen Volk. Ich bin stolz auf Deutsche, wie Marx. Engels, August Bebel, Karl und Wilhelm Liebknecht, Klara Zetkin, Ernst Thälmann, aber auch Heinrich Heine, Joseph Dietzgen usw.. Was ist dagegen zu sagen? Mich verbindet mit diesem Volk die Tradition des Bauerkrieges und die von Thomas Müntzer und der deutschen revolutionären Arbeiterbewegung, aber nichts verbindet sich mit mir, mit dem preußischen Militär- und Beamtenstaat, mit der Anmaßung über anderen Völkern zu stehen und schon gar nichts, mit dem deutschen Faschismus.

Das ist wirklicher Internationalismus. Das, was die Antideutschen betreiben, ist purer Rassismus, den lehne ich ab, den bekämpfte ich.

Die Antideutschen geben sich den Anschein links zu sein, sind aber ultrarechts – sie sind Faschisten, mit denen man nicht diskutiert.

G.A.



[1]  Aus: Redebeitrag von: ag „no tears for krauts“ Halle/S., „Den linken Konsens brechen!“, Gegen das Bündnis der Kriegstreiber von Linkspartei und Hamas! Solidarität mit Israel!, Kundgebung vor dem Karl-Liebknecht-Haus am 12. Juni 2010, (Bahamas)