Hasta siempre, Commandante

Kuba wird für immer den Comandante Presidente Chávez und sein Vermächtnis in seiner Erinnerung bewahren

- Erklärung der Regierung Kubas -

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Chavez6 (auf Kommunisten-online am 9. März 2013) –   Mit tiefempfundenem Schmerz hat unser Volk vom Ableben des Präsidenten Hugo Rafael Chávez Frías erfahren und bekundet sein Mitgefühl und sein patriotisches Gedenken für seinen Eintritt in die Geschichte als Wegbereiter Unseres Amerikas.

Wir bekunden unser aufrichtiges Beileid seinen Eltern, seinen Brüdern, seinen Töchtern  und seinem Sohn und allen seinen Familienangehörigen, die bereits unsere Familienangehörigen sind, wie Chávez auch ein Sohn Kubas und Lateinamerikas und der Karibik sowie der Welt ist.

In diesem Moment der tiefen Trauer teilen wir die innigen Gefühle der Solidarität mit dem venezolanischen Brudervolk, welches wir in jedem Fall begleiten werden.

Die Bolivarische Revolution wird unsere entschlossene und uneingeschränkte Unterstützung in diesen schwierigen Zeiten haben.

Unseren Genossen in der bolivarischen politischen und militärischen Führung und in der venezolanischen Regierung bekräftigen wir unsere Unterstützung, unseren Beistand und unsere Siegeszuversicht.

Präsident Chávez hat in seinem jungen und ergiebigen Leben einen außergewöhnlichen Kampf geführt. Wir werden uns stets an ihn als patriotischen Militär im Dienst Venezuelas und der Großen Heimat, als ehrlichen, integren, kühnen und mutigen revolutionären Kämpfer, als höchstem Führer und Comandante erinnern, der Bolívar lebendig werden ließ, um zu tun, was Bolívar nicht vollenden konnte, als Gründer des Bolivarischen Bündnisses für die Völker Unseres Amerikas (ALBA) und der Gemeinschaft der Lateinamerikanischen und Karibischen Staaten.

Sein heldenhafter und auopferungsvoller Kampf gegen den Tod ist ein unübertreffliches Beispiel für Standhaftigkeit. Die bewundernswerte Hingabe seiner Ärzte und Krankenschwestern sind ein großartiges Werk des Humanismus und der medizinischen Berufung gewesen.

Die Rückkehr des Präsidenten in seine venezolanische Heimat, die er so sehr liebte, veränderte die Geschichte. „Wir haben eine Heimat“, rief Chávez voller Begeisterung am vergangenen 8. Dezember aus. Und er kehrte zu ihr zurück, um sich den größten Risiken auszusetzen, welche ihm die Krankheit abverlangte. Nichts und niemand wird dem venezolanischen Volk die wiedererrungene Heimat nehmen können.

Das gesamte Werk von Chávez erscheint unbesiegt vor uns. Die Errungenschaften des revolutionären Volkes, welches ihn beim Putsch im April 2002 rettete und ihm ohne jedes Zögern folgte, sind bereits unumkehrbar geworden.

Das kubanische Volk empfindet ihn als einen seiner herausragendsten Söhne und hat ihn bewundert, ist ihm gefolgt und hat ihn geliebt wie sein eigenes Kind. Chávez ist auch Kubaner! Er spürte in seinem Fleisch unsere Schwierigkeiten und Probleme und tat alles, was er konnte, mit einer außerordentlichen Großzügigkeit, vor allem in den schwersten Jahren der Sonderperiode. Er begleitete Fidel wie ein wahrer Sohn und seine Freundschaft mit Raúl war tief und innig.

Er glänzte in den internationalen Schlachten gegen den Imperialismus, stets in Verteidigung der Armen, der Arbeiter, unserer Völker. Er sprach glühend, überzeugend, eloquent, meisterhaft und voller Gefühl vom Innersten der Völker aus, er sang mit unseren Gefühlen der Freude, er zitierte unsere Verse leidenschaftlich mit unerschöpflichem Optimismus.

Die Zehntausenden Kubaner, die in Venezuela tätig sind, werden sein Andenken durch leidenschaftliche Erfüllung der internationalistischen Verpflichtung ehren und weiterhin mit Ehrerbietung und Hilfsbereitschaft die heldenhafte Entwicklung des bolivarischen Volkes begleiten.

Kuba wird dem Andenken und dem Vermächtnis des Comandante Presidente Chávez ewige Erinnerung bewahren und seine Ideale von der Einheit der revolutionären Kräfte der Integration und der Unabhängigkeit Unseres Amerikas bekräftigen.

Seinem Beispiel werden wir in den künftigen Schlachten folgen.

¡Hasta la victoria siempre!

Quelle:

http://www.cubadebate.cu/