Führen die „verfassungsschütznden“ Schlapphüte die Regie bei der Klage des „geheimen Mitarbeiters“ des Verfassungsschutzes, Johann Helfer, gegen den Webmaster Günter Ackermann? Das ist anzunehmen.

siehe auch

Juristischer Frontalangriff des Verfassungsschutzes gegen Kommunisten-online

Kommunisten-online vom Verfassungsschutz zum Abschuss mittels Justiz frei gegeben?

Von Günter Ackermann

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Johann Helfer kann nicht meinen, dass sein Ruf durch unseren Bericht geschädigt wurde. Der ist längst geschädigt und „ist der Ruf ruiniert lebt es sich ungestört.“

Selbst dann, wenn wir den Bericht über ihn löschen müssten, ist das Internet voll von Berichten und Kommentaren über den Bombenanschlag auf ein von Iranern geführtes Lebensmittelgeschäft in der Kölner Probsteigasse im Jahre 2001 in Verbindung mit Johann Helfer. Müssten wir unseren Artikel löschen (der übrigens nicht von uns stammt, wir übernahmen ihn) blieben noch eine Menge Berichte über den Johann Helfer und den Bombenanschlag übrig. Helfer selbst hat sogar dem Spiegel ein Interview darüber gegeben.

Natürlich war er kein Nazi, sondern in Wirklichkeit ein Linker – jedenfalls lt. Spiegelinterview. Und das Phantombild sei ihm auch nicht ähnlich. Aber selbst Helfers oberste Chefin, die damalige Präsidentin des NRW-Verfassungsschutzes, Mathilde Koller und ihr Stellvertreter Burghard Schnieder, sagten vor dem NSU-Bundestagsuntersuchungsausschuss aus, dass eine die „auffallende Ähnlichkeit” des Phantombildes von 2001 mit dem V-Mann Johann H.“ bestehe.

Was also will Helfer mit seiner Klage gegen mich? Seinen Ruf wiederherstellen? Kaum, das geht nicht mehr. Er kann ja nicht seiner ehemaligen Chefin verbieten, was sie vor dem Bundestaggremium aussagte. Er müsste außerdem gegen eine Unzahl von Presseerzeugnissen klagen, die über ihn berichteten, einschließlich „Die Welt“ und „Bild“. 

Warum also sucht er sich Kommunisten-online aus? Oder steht nicht er, sondern der Verfassungsschutz und hinter der Klage Helfers? Stecken die verfassungsschütznden Schlapphüte dahinter? Das ist wahrscheinlicher.

Ziel der Aktion ist es, uns zum Schweigen zu bringen, indem man uns finanziell ruiniert. Das hat vor einiger Zeit zwar auch der Revisionist Ulrich Sander aus Dortmund versucht – und ist gescheitert, trotz eines Versäumnisurteils[1].

Immerhin geht es hier um mehr als eine halbe Million Zugriffe auf Kommunisten-online im Monat. Die Stiche von uns – sprich Berichte. Kommentare und Enthüllungen – ärgern die Herrschenden erheblich. Im Einheitsbrei der bürgerlichen Presse, z.B. die gleichgeschalteten Berichte über die Ukraine, Russland und Syrien sind wir einige der wenigen Veröffentlichungen, die die Lügen und Machenschaften der bürgerlichen Massenmedien enthüllen. Das ist ärgerlich für die Herrschenden.

Also überlegten sie sich offenbar, wie man uns zum Schweigen bringt. Wir sind, das ist denen klar, relativ schutzlos ihren juristischen Angriffen ausgesetzt. Hinter uns steht keine große Organisation, keine Partei und auch kein Trägerverein, der uns finanziert. Kommunisten-online wird von wenigen gemacht und von mir verantwortet. Einen teuren Prozess kann ich mir nicht leisten, also „gewinnt“ Helfer den Prozess automatisch. Darauf spekulieren sie und mit dem „gewonnenen“ Prozess – mittels Versäumnisurteils weil ich mir keinen teuren Anwalt leisten – kommen auf mich die Kosten zu und die sind immer über tausend Euro – bei einer Rente von unter 500,00 € im Monat.

Ich werde, will und kann gegen die Klage nicht juristisch vorgehen. Aber ich werde nicht aufgeben. Die Machenschaften des Verfassungsschutzes werden mich nicht klein kriegen.

Das verspreche ich!

G.A.



[1]  Bürgerlicher Justiz-Maulkorb für Kommunisten-online siehe