Ein Baum, der tief in der Erde verwurzelt ist, stirbt nicht, wenn ihm die Krone abbricht. Die Revolution lebt weiter.

Fidel Castro zum Gedenken I

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Von Günter Ackermann

Das Leben eines der ganz großen Revolutionäre der 2. Hälfte des 20 Jahrhundert ging zu Ende. 90 Jahre wurde er alt. Ein Revolutionär auf einer recht kleinen Insel, Kuba, aber er setzte ein Fanal.

War Kuba unter dem Diktator von Gnaden der USA, Fulgencio Batista, Tummelplatz der US-amerikanischen Mafia und zur Spielhölle und zum Bordell für reiche US-Bürger verkommen, so wurde nach der Revolution, unter der Führung Fidels, ein Land in dem die Menschen die Früchte ihrer Arbeit selbst verzehren konnten. Auf Kuba unter Batista hungerte das Volk und wurde von der Regierung drangsaliert.

Fidel Castro steht für den Befreiungskampf der Völker Lateinamerikas. Unter seiner Führung jagten  die Kubaner Batista, die Mafia und die Großgrundbesitzer zum Teufel. Da die meisten der großen Zuckplantagen US-Konzernen gehörten, beantwortete die Regierung in Washington ein Handelsembargo über Kuba. Das gilt bis heute. Die USA wollten die Kubaner aushungern.

Auf Fidel wurden Duzente Attentate versucht. Immer stand die CIA dahinter. Aber alle schlugen fehl. Auch die Invasion in der Schweinebucht 1961 wurde ein Fiasko für die US-Imperialisten. Das kubanische Volk jagte die Invasoren im Solde der CIA ins Meer zurück.

Heute hat Kuba das höchste Bildungsniveau Lateinamerikas. Experten  gehen davon aus, dass Kuba im Bildungsbereich zur Weltspitze gehört. Wer begabt ist, kann in Kuba studieren. Kubanische Ärzte halfen sogar in den USA, in New Orleans, als 2005 der Hurrikan Katrina die Stadt bedrohte und große Schäden anrichtete und auch Menschenleben forderte.

Während US-Präsident George W. Bush sich offenbar nicht um die Not der Menschen kümmerte, schickte Kuba Ärzte, die den Menschen halfen zu überleben.

Der sowjetische Dichter Nokolai Ostrowski schrieb in seinem berühmten revolutionären Roman „Wie der Stahl gehärtet wurde“:

„Das Wertvollste, was der Mensch besitzt, ist das Leben. Es wird ihm nur einmal gegeben, und er muss es so nützen, daß ihn sinnlos verbrachte Jahre nicht qualvoll gereuen, die Schande einer kleinlichen, inhaltslosen Vergangenheit ihn nicht bedrückt und daß er sterbend sagen kann: Mein ganzes Leben, meine ganze Kraft habe ich dem Herrlichsten in der Welt – dem Kampf für die Befreiung der Menschheit – geweiht. Und er muß sich beeilen, zu leben. Denn eine dumme Krankheit oder irgendein tragischer Zufall kann dem Leben jäh ein Ende setzen.“

Genosse Fidel Castro lebte für den Kampf um die Befreiung seines Volkes und der Menschheit. Sein Name steht bei Millionen Menschen für diesen Kampf. Wir verneigen uns vor ihm. er war einer der Besten von uns.

G.A.