Es war Stalin gewesen, der die Initiative für die Ausweitung des Politbüros ergriffen hatte, um neues, frisches Blut in die Adern des schon kränkelnden und verbürokratisierten Parteikörpers fließen zu lassen, und es war Stalin, der schon Mitte der dreißiger Jahre vorhatte, die Rolle der Partei auf Erziehung und Propaganda zu beschränken, sie von der unmittelbaren Leitung der Wirtschaft auszuschließen und freie Wahlen mit Gegenkandidaten zum Obersten Sowjet zuzulassen – zum blanken Entsetzen der Ersten Sekretäre der Partei. Zu diesen Ersten Sekretären gehörte damals auch der spätere Parteichef Chruschtschow

stalin-laughing-02Stalins letzte Parteitagsrede

gehalten auf dem 19. Parteitag der KPdSU, Oktober 1952

eingeleitet von Gerhard Schnehen

Einleitung

Sämtliche Parteitage der Kommunistischen Partei der Sowjetunion wurden in der späteren Sowjetunion ausführlich dokumentiert und die Dokumente der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt – mit einer Ausnahme: mit der des 19. Parteitags, der vom 5. bis zum 14. Oktober 1952 in Moskau tagte. Alles, was dazu in den russischen Archiven liegt, so Grover Furr von der Montclair-Universität New Jersey, wird nach wir vor eisern unter Verschluss gehalten. Niemand soll die Dokumente, aber vor allem die Beschlüsse, die dort gefasst wurden, kennen lernen, und es wurden sehr wichtige Beschlüsse gefasst, darunter die Erweiterung des alten, kleinen Politbüros auf 25 Personen, seine Umbenennung in ‚Präsidium‘, die Umbenennung der Partei in ‚Kommunistische Partei der Sowjetunion‘ ohne den Zusatz ‚Bolschewiki‘, die Wahl eines neuen Zentralkomitees, die Verabschiedung eines neuen Statuts der Partei oder die Billigung der Richtlinien für den fünften Fünfjahrplan (1951-55).1 Weiterlesen

20 Jahre des kapitalistischen Lebens überzeugten die Russen endgültig, dass sie GAR NICHT in der kapitalistischen Gesellschaft leben möchten. Sie wollen noch weniger, dass ihre Kinder beim Kapitalismus, bei dieser Barbarei leben. Die bürgerlichen Massenmedien aber spinnen immer den gleichen Fäden, dass der Kommunismus unmöglich ist.

kommunismus_moeglichWarum ist der Kommunismus möglich?

Опубликовано 13.12.2012 автором work

http://south-worker.com/warum-ist-der-kommunismus-moglich/

Sehr oft sehen wir diese Frage in den Internetbesrechungen, hören im Leben.  Mehrmals stellten auch unsere Leser sie an uns. So, zum Beispiel: „Mich interessiert die Frage „Warum  ist der Kommunismus möglich?“ Ich bin selbst einer der „Linken“, halte aber den Kommunismus für  eine Utopie. Kann aber sein, dass ich mich verirre, darum wäre es mir interessant, einen Artikel zu diesem Thema zu lesen. Haben Sie einen solchen Artikel? Ich konnte leider selbst keinen finden“. Weiterlesen

Wenige Jahre nach dem Tod von Engels (1895) trat in der SPD eine Gruppe von Opportunisten hervor, welche den Marxismus revidieren wollten. Das Haupt der Revisionisten war Eduard Bernstein, der 1899 die Schrift „Die Voraussetzungen des Sozialismus und die Aufgaben der Sozialdemokratie” veröffentlichte. In der Zeitschrift „Die Gleichheit, Zeitschrift für die Interessen der Arbeiterinnen”, Stuttgart, 12. April 1899, unterzog Clara Zetkin den Standpunkt Bernsteins einer scharfen Kritik:

Internationaler Frauentag - Clara ZetkinClara Zetkin über Bernsteins Revisionismus

Clara Zetkin:

Wider die sozialdemokratische Theorie und Taktik

Aus: http://news.dkp.de/2014/01/clara-zetkin-ueber-bernsteins-revisionismus/

siehe auch

Die von Freund und Feind mit gleicher Spannung erwartete Schrift Bernsteins zur Kritik der sozialdemokratischen Theorie und Taktik ist kürzlich erschienen. Was die Freunde befürchtet, was die Feinde erhofft, das bestätigt sie mit wünschenswertester Klarheit: die vollzogene Schwenkung des Verfassers nach rechts hin. Weiterlesen

Die US-Komplizenschaft hinterlässt bei Palästinensern und internationalen Beobachtern den nicht unbegründeten Eindruck, dass das Haupthindernis für einen Frieden nicht Israel sondern die USA darstellt.

Fahne von al fatah

Fahne von al fatah

Neunundvierzig Jahre der palästinensischen Revolution

Veröffentlicht am Samstag, 11. Januar 2014 bei Freunde Palästinas

FATAH, die Palästinensische Nationale Befreiungsbewegung, die älteste Volksbewegung der modernen Geschichte begeht das 49. Jahr ihres nationalen Kampfes für Freiheit und Unabhängigkeit. Neunundvierzig Jahre des Opfermutes. Weiterlesen

„Die Gewalt ist der Geburtshelfer jeder alten Gesellschaft, die mit einer neuen schwanger geht.“ (Karl Marx, Das Kapital, Bd. I, S. 791.)

klassiker1Über dialektischen und historischen Materialismus

Über dialektischen und historischen Materialismus[1]

Der dialektische Materialismus ist die Weltanschauung der marxistisch-leninistischen Partei. Diese Weltanschauung heißt darum dialektischer Materialismus, weil ihr Herangehen an die Naturerscheinungen, ihre Methode der Erforschung der Naturerscheinungen, ihre Methode der Erkenntnis dieser Erscheinungen die dialektische ist, und weil ihre Deutung der Naturerscheinungen, ihre Auffassung der Naturerscheinungen, ihre Theorie materialistisch ist. Weiterlesen