Die Einsicht in die zukünftigen Gestaltungsmöglichkeiten menschlicher Gesellschaft und Geschichte: „Der Marxismus entwirft – als wissenschaftlicher Sozialismus – den Grundriss einer humanen Gesellschaftsordnung.

lenin_marx„Allmächtig, weil sie wahr ist“

Anmerkungen zu Lenins „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“

von Hannes Fellner

Quelle: Kominform.at vom 09.08.2014

Vor 101 Jahren veröffentlichte Lenin seine Schrift „Drei Quellen und drei Bestandteile des Marxismus“ [1] in der dritten Nummer des theoretischen Organs der Bolschewiki „Prosveshcheniye“ (Bildung), welche Marxens 30. Todestag gewidmet war. In ihr zeigt Lenin auf, dass der Marxismus als Synthese von Philosophie, politischer Ökonomie und Sozialismus, zu dem „Besten, was die Menschheit im 19. Jahrhundert (… ) hervorgebracht hat“ in einem Erb- und Fortsetzungsverhältnis steht. So heißt es in der Einleitung: „Die Geschichte der Philosophie und die Geschichte der Sozialwissenschaft zeigen mit aller Deutlichkeit, dass der Marxismus nichts enthält, was einem ,Sektierertum‘ im Sinne irgendeiner abgekapselten, verknöcherten Lehre ähnlich wäre, die abseits von der Heerstraße der Weltzivilisation entstanden ist. Im Gegenteil: Die ganze Genialität Marx’ besteht gerade darin, dass er auf die Fragen Antworten gegeben hat, die das fortgeschrittene Denken der Menschheit bereits gestellt hatte. Seine Lehre entstand als direkte und unmittelbare Fortsetzung der Lehren der größten Vertreter der Philosophie, der politischen Ökonomie und des Sozialismus.“ Insbesondere die klassische deutsche Philosophie, die klassische englische politische Ökonomie und der französische Sozialismus sind, so argumentiert Lenin, im Marxismus aufgehoben – in der dreifachen Hegelschen Bedeutung von „aufheben“ als negieren, bewahren, auf eine höhere Stufe heben – und genau darum nicht nur Quellen, sondern gleichzeitig Bestandteile. Weiterlesen

Wo bitte ist da eine Gleichsetzung USA und Russland von der KKE? Tatsache ist – und wird wohl kaum bestritten – dass Russland kein sozialistisches, sondern ein kapitalistisches Land ist. Und der Kapitalismus in Russland befindet sich keineswegs im Stadium des Kapitalismus der freien Konkurrenz, sondern des Monopolkapitalismus, also Imperialismus. Die Genossen mögen Lenin lesen

Gedanken über marxistisch-leninistische Grundlagen und Strategie und Taktik

Zu Missverständnisse über den angeblichen Linksopportunismus der KKE

Von Günter Ackermann

Es mag sein, dass ich da nicht aufgepasst oder es übersehen habe, aber mir ist nicht bekannt, dass die KKE den Imperialismus Russlands mit dem der USA gleich gesetzt hätte. Weiterlesen

Der linke Gewerkschaftsbund „ Konföderation der Revolutionären Arbeitergewerkschaften der Türkei“ (DISK) bezeichnet das, was in Soma geschah, deshalb als „Massaker“.

Zeche Luisental (Völlingen) Am 7. Februar 1962 starben hier 299 Bergleute durch ein e Schlagwetterexplosion

Zeche Luisental (Völlingen)
Am 7. Februar 1962 starben hier 299 Bergleute durch eine Schlagwetterexplosion

„Die Gewerkschaften sind nur Marionetten, und die Geschäftsleitung denkt nur ans Geld.“[1]

Von Gerd  Höhne

Ein  Trafo soll in 400m  Tiefe explodiert sein, sagen die offiziellen Berichte. Aber die Transformatoren explodieren wohl auch in  der Türkei nicht einfach mal so. Der in der Steinkohlenzeche von Soma explodierte nicht nur, sondern löste auch noch einen Brand aus, der immer noch nicht gelöscht werden konnte. Weiterlesen

Wladimir Iljitsch Lenin entwickelte den Marxismus zum Marxismus-Leninismus, womit er die wissenschaftliche Weltanschauung der Arbeiterklasse vervollkommnte. Er analysierte den Kapitalismus in seiner historisch letzten Lebensphase, dem Imperialismus, dessen Hauptmerkmal das Monopolkapital im Ergebnis des Verschmelzens von Bank- und Industriekapital ist.

Moralapostel am Werk: Nicht allein in Rechnungssachen Soll der Mensch sich Mühe machen; Sondern auch der Weisheit Lehren Muß man mit Vergnügen hören.

Moralapostel am Werk:
Nicht allein in Rechnungssachen
Soll der Mensch sich Mühe machen;
Sondern auch der Weisheit Lehren
Muß man mit Vergnügen hören.

Vorsicht vor kleinbürgerlichen Moralaposteln und Trotzkisten

BRAUCHT ES WIRKLICH NUR EIN PAAR KLEINE KORREKTUREN UM DIE WELT IN ORDNUNG ZU BRINGEN?

von Jens-Torsten Bohlke

Die Zeiten ändern sich ständig. Dennoch bewegen wir als menschliche Gesellschaft uns in der historischen Epoche des Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus, wie es schon im „Manifest der Kommunistischen Partei“ von Karl Marx wissenschaftlich bestens begründet seinerzeit hergeleitet worden ist. Die Tatsache, dass die Lohnarbeiter, egal ob als Produktionsarbeiter in blauer Arbeitskleidung vorwiegend manuell malochend oder als Angestellter mit weißem Hemdskragen im Büro am Computer in stressiger elektronischer Kontrolle mit Geschäftskontakten arbeitend, nun mal vom Wesen her nichts weiter als Lohnarbeit verrichten, nichts besitzen außer ihrer Arbeitskraft für den Verkauf als Ware auf dem „Arbeitsmarkt“ und zugleich als gesellschaftliche Klasse die große Zweidrittel- bis Vierfünftel-Mehrheit der erwachsenen Bevölkerung des Planeten Erde stellen, lässt sich seit über 170 Jahren von keinem Tisch fegen. Und so stehen sich Bourgeoise und Arbeiterklasse in der kapitalistischen Ausbeuterordnung nach wie vor als Ausbeuter und Ausgebeutete im damit unversöhnlichen (antagonistischen) Gegensatz gegenüber, tobt zwischen diesen beiden großen gesellschaftlichen Hauptklassen unserer Epoche des revolutionären Übergangs vom Kapitalismus zum Sozialismus der Klassenkampf in allen seinen vielen Formen. Weiterlesen

„Um die nationale Kultur zu entwickeln, muss ein breites Netz von Kursen und Schulen sowohl für die Allgemeinbildung als auch für die berufliche Ausbildung in den Muttersprachen entwickelt werden. Die Parole der Nationalkultur wurde mit dem Machtantritt des Proletariats zu einer proletarischen Parole … Proletarische Universalkultur schließt die nationale Kultur der Völker nicht aus, sondern setzt sie voraus und bringt sie voran.“(J.W. Stalin)

stalin_oresh-1Die sowjetische Kampagne gegen den Kosmopolitismus: 1947 – 1952

Ein Vortrag von Bill Bland, gehalten vor der Stalin-Gesellschaft in London am 1. November 1998

Quelle: http://www.oneparty.co.uk/compass/com13101.html

Ins Deutsche übertragen von Gerhard Schnehen

Anmerkung des Übersetzers:

Die englischen Buchtitel, die der Verfasser angab, wurden mit Ausnahme der Titel von Lexika, Wörterbüchern… übersetzt. In der Bibliografie jedoch finden sich auch die englischen Originaltitel. Teilweise wurden die zahlreichen Zitate des Verfassers einer besseren Lesbarkeit wegen in den laufenden Text integriert. Weiterlesen