„Nach wiederholten Schöpfungen großer Hirngespinste, fand die Philosophie ihre Auflösung in der positiven Erkenntnis, daß das reine, philosophische, von jedem gegebenen Inhalt absehende Denken auch ein Denken ohne Inhalt, Gedanken ohne Wirklichkeit, Hirngespinste erzeugt.“

Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit

Von JOSEPH DIETZGEN***

dietzgen„Das Denken selbst ist in diesem Zeitalter der Arbeitsteilung zu einem besonderen Handwerk geworden und in die elendsten Hände ist dieses Handwerk gefallen – in die unserer Zeitungen.“

„Durch ihre Negation der Sinnlichkeit, durch das Bestreben, das Denken von allem sinnlich Gegebenen, gleichsam von seiner natürliche Hülle zu scheiden, legte die Philosophie mehr als jede andere Wissenschaft die Struktur des Geistes bloß. So daß, je älter sie wurde, je mehr sie sich in geschichtlichem Verlauf entwickelte, umso klassischer, frappanter dieser Kern ihrer Arbeit zutage trat. Nach wiederholten Schöpfungen großer Hirngespinste, fand sie ihre Auflösung in der positiven Erkenntnis, daß das reine, philosophische, von jedem gegebenen Inhalt absehende Denken auch ein Denken ohne Inhalt, Gedanken ohne Wirklichkeit, Hirngespinste erzeugt.“ Weiterlesen

Lenin lehrte uns, nicht nur die Massen zu lehren, sondern auch von den Massen zu lernen

stalin (1)ÜBER DIE MANGEL DER PARTEIARBEIT
UND DIE MASSNAHMEN ZUR LIQUIDIERUNG DER
TROTZKISTISCHEN UND SONSTIGEN DOPPELZÜNGLER

Referat und Schlusswort auf dem Plenum des ZK der KPdSU(B)

3. und 5. März 1937

Aus: J.W, Stalin, Werke, Band 14

Genossen!

Aus den auf dem Plenum erstatteten Berichten und aus den Diskussionsreden ist ersichtlich, dass wir es hier mit folgenden drei grundlegenden Tatsachen zu tun haben.

Erstens, die Schädlings-, Diversions- und Spionagetätigkeit von Agenten ausländischer Staaten, unter denen die Trotzkisten eine ziemlich aktive Rolle spielten, hat in diesem oder jenem Grade alle beziehungsweise fast alle unsere Organisationen in Mitleidenschaft gezogen, sowohl die Wirtschaftsorganisationen als auch die Verwaltungs- und Parteiorganisationen. Weiterlesen

Und plötzlich begannen sie zu beweisen, daß der „Atheismus kein notwendiger Bestandteil des Kommunismus“ sei. Ein Professor A.F. Nikolski, Mitglied des Büros Irkutsker Komitees der KPRF, hat sogar ein dickes Buch darüber geschrieben, und hat den Lesern nicht etwa empfohlen, die Schriften von Charles Darwin und Karl Marx zu lesen, nicht etwa geraten, die Gesetze der Natur und der Gesellschaft zu studieren, sondern sich auf die „Offenbarungen Heiligen Johann Bogoslow“ zu konzentrieren.

marx-engels-lenin-stalinWARUM IST DER KAMPF GEGEN DEN OPPORTUNISMUS HEUTE SO WICHTIG?

Von Ljubow Pribytkowa

Übersetzung: Florian Geißler

In Rußland gibt es eine Vielzahl kommunistischer Parteien, darunter auch die KPRF. Sie ist die bekannteste Partei im Land und hat zahlreiche Mitglieder und ist offiziell anerkannt. Allerdings ist sie nur dem Namen nach kommunistisch, eigentlich aber ist sie eine ganz gewöhnliche sozialdemokratische Partei im bürgerlichen Sinne. Ihr Programm und ihre Politik haben keinerlei Beziehung zum Kommunismus. Auch in den westlichen Ländern sind mittlerweile viele solche Parteien entstanden. Die KPRF hat eine ziemlich große Fraktion im bürgerlichen Parlament von Rußland, und sie versucht, ihr Scherflein zur Entwicklung kapitalistischen Rußland beizutragen. Weiterlesen

Immer mehr Schichten (selbst hoch- und höchstqualifizierter und akademischer) Lohnabhängiger werden „proletarisiert“, ihre Situation am Arbeitsplatz, die Abhängigkeit von der Unternehmensführung, soziale, arbeitsrechtliche und finanzielle Standards und auch ihre Lebensumstände nähern sich immer deutlicher der Lage der Arbeiterklasse an.

Karikatur_Das_Verhältnis_Arbeiter_UnternehmerAnmerkung Roter Webmaster:

Nachfolgender Beitrag des Genossen Helmuth Fellner aus dem Jahre 2006 (damals KI-Österreich, heute Partei der Arbeit) beleuchtet natürlich vor allem die Situation in Österreich. Dennoch gibt es viele Gemeinsamkeiten zur Situation in Deutschland. Deshalb bringen wir seinen Beitrag auf Kommunisten-online.

Thesen über die heutige Situation der österreichischen Arbeiterklasse

Quelle: parteiderarbeit.at

Zur Besseren Lesbarkeit wurde die Schreibweise mit dem großen I korrigiert: wie etwa BärInnendienst, SäuferInnenwahn, ÄffInnenliebe… (Red. K-online)

Wir dokumentieren im Folgenden den Beitrag von Helmuth Fellner im Namen der Kommunistischen Initiative beim Internationalen Kommunistischen Seminar in Brüssel im Mai 2006:

1. In den Industriestaaten ist in den letzten Jahren der Gesamtumfang der Arbeiterklasse im weitesten Sinn gewachsen. In vielen Ländern (so auch in Österreich) stieg in den letzten Jahren sogar – statistisch nachweisbar – der Anteil der Arbeiter und Arbeiterinnen im produktiven, mehrwertschöpfenden Sektor, dem Industrie- und Gewerbeproletariat. Und dies bei durchaus hohen Arbeitslosenziffern und trotz Ab- und Auswanderung ganzer Produktionen in Entwicklungs- und Schwellenländer. In Österreich kam es dabei durch die Privatisierung der großen verstaatlichten Industrie-Einheiten zu gravierenden Umschichtungen von Groß- zu Klein- und Mittelbetrieben. Die Ausweitung insbesondere des Dienstleistungssektors führte zu einem enorm gestiegenen Anteil an Frauen innerhalb der Arbeiterklasse. Weiterlesen

Chruschtschow hat – um seinen Revisionismus zu verschleiern und seine Politik als Festhalten am Leninismus glaubhaft zu machen – den Leninisten Stalin zum Abtrünnigen vom Leninismus erklärt und sich damit zugleich die Möglichkeit geschaffen, seine leninistischen Gegner Molotow, Malenkow, Kaganowitsch und andere als „Stalinisten” und „Parteifeinde” in Verruf zu bringen und damit als Gegner unschädlich zu machen.

stalin_lernen_bearbeitet-1DIE ZENTRALFRAGE:

WIE KONNTE DER REVISIONISTISCHE UMSTURZ GELINGEN?

Von Kurt Gossweiler

Quelle: Kurt-Gossweiler-politisches Archiv  von APRIL 2002

Als Marxisten wissen wir: Nicht „Männer machen die Geschichte”. Auch nicht die Chruscht-schows und die Gorbatschows. Wenn wir nachweisen, dass Chruschtschow und Gorbatschow bewusst auf die Zerstörung des Sozialismus hingearbeitet haben und ihr Ziel erreichten, ist erst ein allererster Anfang zur Beantwortung dieser Frage gemacht. Weiterlesen