In der Praxis bedeutete es, dass konterrevolutionäre Ideen aufkamen. So in der chinesischen Provinz Tibet, wo die feudalen Elemente um den Dalai Lama Morgenluft witterten und bewaffnet zu putschen versuchten. Mitte bis Ende März 1959 versuchten feudale Kräfte einen Putsch. Vorweg gegangen war, dass die chinesische Führung den Dalai Lama mit Ehren und Privilegien überhäuft hatte und ihn sogar hohe staatliche Funktionen verliehen hatte.

hasi1Vorbemerkung Roter Webmaster:

Wir haben zwei harsche Kritiken an den Ideen Mai Tsetungs auf K-online veröffentlicht. Dazu kamen kritische Anfragen, deren Inhalt es war, ob wir denn auch die sog, Polemik über die Generallinie der KP-Chinas als revisionistisch ansähen.

Kurze Antwort: Natürlich nicht. Die hier dargestellten Positionen sind korrekt. Aber das ändert nichts daran, dass damals in China auch revisionistische Schriften erschienen und zwar aus der Feder Maos. Weiterlesen

Zweitens verfolgen die USA Imperialisten unter dem Namen der „friedlichen Koexistenz“ der Sowjetunion und den sozialistischen Ländern gegenüber eine Politik der „friedlichen Evolution“ und versuchen auf jede erdenkliche Weise, das kapitalistische System zu restaurieren.

hasi1ZK der KP Chinas

Zwei völlig entgegen gesetzte Arten der Politik der friedlichen Koexistenz

Sechster Kommentar zum Offenen Brief des ZK der KPdSU

Von den Redaktionen der „Renmin Ribao“ und der Zeitschrift „Hongqi“

(12. Dezember 1963)

Seit dem XX. Parteitag der KPdSU ist wohl die friedliche Koexistenz eine Frage, über die Genosse Chruschtschow und andere am häufigsten gesprochen haben.

Die Führer der KPdSU behaupten unablässig, sie wären Lenins Politik der friedlichen Koexistenz treu geblieben und hätten diese schöpferisch weiterentwickelt. Die Reihe von Siegen, die die Völker aller Länder im langjährigen, revolutioimren Kampf errungen haben, buchen sie als Verdienste ihrer eigenen Politik der „friedlichen Koexistenz“. Weiterlesen

Diese Widersprüche werden in allen Ländern unvermeidlich zum Ausbruch von Revolutionen führen und können auch nur durch die Revolutionen der Völker gelöst werden.

ZK der KP Chinas:

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EIN VORSCHLAG ZUR GENERALLINIE DER INTERNATIONALEN KOMMUNISTISCHEN BEWEGUNG

Antwort des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas auf den Brief des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vom 30. März 1963 (14. Juni 1963)

(Verlag für fremdsprachige Literatur Peking 1963)

An das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion

Liebe Genossen!

Das ZK der KP Chinas hat das Schreiben des ZK der KPdSU vom 30. März 1963 eingehend studiert.

Alle an der Geschlossenheit des sozialistischen Lagers und an der Einheit der kommunistischen Weltbewegung interessierten Menschen zeigen große Anteilnahme am Treffen der beiden Parteien, der Partei Chinas und der der Sowjetunion, und hoffen, daß unser Treffen zur Beilegung der Differenzen und zur Festigung der Einheit beitragen und somit günstige Voraussetzungen für die Einberufung einer Beratung von Vertretern der kommunistischen und Arbeiterparteien aller Länder schaffen wird. Weiterlesen

Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist. Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. (Karl Marx)

religionskritikUnsere Religionskritik ist Gesellschaftskritik

Von Klaus von Raussendorff1

Religion ist eine Form des gesellschaftlichen Bewusstseins, die weltweit in einer verwirrenden Vielfalt in Erscheinung tritt. Einerseits suchen Milliarden Gläubige in dieser verkehrten kapitalistischen Welt in religiösen Vorstellungen geistige Orientierung und moralischen Rückhalt. Andererseits ist Religion nicht nur Vertröstungsmittel. Sie motiviert auch fortschrittliche politische Kämpfe. Dies haben in neuerer Zeit Christen beider Konfessionen im Widerstand gegen den Faschismus gezeigt. Auch die christliche Befreiungstheologie wird als emanzipatorische Bewegung gewürdigt. Weiterlesen

„Nach wiederholten Schöpfungen großer Hirngespinste, fand die Philosophie ihre Auflösung in der positiven Erkenntnis, daß das reine, philosophische, von jedem gegebenen Inhalt absehende Denken auch ein Denken ohne Inhalt, Gedanken ohne Wirklichkeit, Hirngespinste erzeugt.“

Das Wesen der menschlichen Kopfarbeit

Von JOSEPH DIETZGEN***

dietzgen„Das Denken selbst ist in diesem Zeitalter der Arbeitsteilung zu einem besonderen Handwerk geworden und in die elendsten Hände ist dieses Handwerk gefallen – in die unserer Zeitungen.“

„Durch ihre Negation der Sinnlichkeit, durch das Bestreben, das Denken von allem sinnlich Gegebenen, gleichsam von seiner natürliche Hülle zu scheiden, legte die Philosophie mehr als jede andere Wissenschaft die Struktur des Geistes bloß. So daß, je älter sie wurde, je mehr sie sich in geschichtlichem Verlauf entwickelte, umso klassischer, frappanter dieser Kern ihrer Arbeit zutage trat. Nach wiederholten Schöpfungen großer Hirngespinste, fand sie ihre Auflösung in der positiven Erkenntnis, daß das reine, philosophische, von jedem gegebenen Inhalt absehende Denken auch ein Denken ohne Inhalt, Gedanken ohne Wirklichkeit, Hirngespinste erzeugt.“ Weiterlesen