W.I. Lenin: (Kommunisten) „werden sich an jeder Bewegung und an jeder Demonstration, die auf diesem Boden erwächst aufs leidenschaftlichste beteiligen, aber sie werden das Volk nicht betrügen, indem sie den Gedanken zulassen, daß ohne eine revolutionäre Bewegung ein Frieden ohne Annexionen, ohne Unterjochung von Nationen, ohne Raub, ohne den Keim neuer Kriege zwischen den jetzigen Regierungen und herrschenden Klassen möglich sei. (…) Wer einen dauerhaften und demokratischen Frieden will, der muß für den Bürgerkrieg gegen die Regierungen und die Bourgeoisie sein.“

communeIst Sozialismus mit militärischen Mitteln zu verteidigen?

Brief des Lesers R.C. und die Antwort Roter Webmaster

Lieber Genosse R.C.,

vielen Dank für Deine Zuschrift, die wir hiermit veröffentlichen.

Allerdings stimme ich Dir in vielen Punkten nicht zu. Hier meine kritischen Anmerkungen dazu:

Du schreibst: „Sozialismus ist nicht mit militärischen Mitteln zu verteidigen.“ O doch!

Natürlich nicht nur militärisch, er muss vor allem ideologisch verteidigt werden. Wenn hier Fehler gemacht werden, nützt auch keine militärische Verteidigung etwas. Wir sahen es 1989/90.

Aber allein mit ideologischem Kampf, wie z.B. der Angriff Hitlerdeutschlands auf die UdSSR gezeigt hat, hätte die Sowjetunion die Aggression Nazi-Deutschlands wohl kaum abwehren können. Und ohne militärische Verteidigung der UdSSR wäre Hitler inzwischen als Führer des Großdeutschen Reiches selig entschlafen und wir alle wären in brauner Uniform aufgewachsen. Weiterlesen

In der Praxis bedeutete es, dass konterrevolutionäre Ideen aufkamen. So in der chinesischen Provinz Tibet, wo die feudalen Elemente um den Dalai Lama Morgenluft witterten und bewaffnet zu putschen versuchten. Mitte bis Ende März 1959 versuchten feudale Kräfte einen Putsch. Vorweg gegangen war, dass die chinesische Führung den Dalai Lama mit Ehren und Privilegien überhäuft hatte und ihn sogar hohe staatliche Funktionen verliehen hatte.

hasi1Vorbemerkung Roter Webmaster:

Wir haben zwei harsche Kritiken an den Ideen Mai Tsetungs auf K-online veröffentlicht. Dazu kamen kritische Anfragen, deren Inhalt es war, ob wir denn auch die sog, Polemik über die Generallinie der KP-Chinas als revisionistisch ansähen.

Kurze Antwort: Natürlich nicht. Die hier dargestellten Positionen sind korrekt. Aber das ändert nichts daran, dass damals in China auch revisionistische Schriften erschienen und zwar aus der Feder Maos. Weiterlesen

Zweitens verfolgen die USA Imperialisten unter dem Namen der „friedlichen Koexistenz“ der Sowjetunion und den sozialistischen Ländern gegenüber eine Politik der „friedlichen Evolution“ und versuchen auf jede erdenkliche Weise, das kapitalistische System zu restaurieren.

hasi1ZK der KP Chinas

Zwei völlig entgegen gesetzte Arten der Politik der friedlichen Koexistenz

Sechster Kommentar zum Offenen Brief des ZK der KPdSU

Von den Redaktionen der „Renmin Ribao“ und der Zeitschrift „Hongqi“

(12. Dezember 1963)

Seit dem XX. Parteitag der KPdSU ist wohl die friedliche Koexistenz eine Frage, über die Genosse Chruschtschow und andere am häufigsten gesprochen haben.

Die Führer der KPdSU behaupten unablässig, sie wären Lenins Politik der friedlichen Koexistenz treu geblieben und hätten diese schöpferisch weiterentwickelt. Die Reihe von Siegen, die die Völker aller Länder im langjährigen, revolutioimren Kampf errungen haben, buchen sie als Verdienste ihrer eigenen Politik der „friedlichen Koexistenz“. Weiterlesen

Diese Widersprüche werden in allen Ländern unvermeidlich zum Ausbruch von Revolutionen führen und können auch nur durch die Revolutionen der Völker gelöst werden.

ZK der KP Chinas:

hasi1

EIN VORSCHLAG ZUR GENERALLINIE DER INTERNATIONALEN KOMMUNISTISCHEN BEWEGUNG

Antwort des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Chinas auf den Brief des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei der Sowjetunion vom 30. März 1963 (14. Juni 1963)

(Verlag für fremdsprachige Literatur Peking 1963)

An das Zentralkomitee der Kommunistischen Partei der Sowjetunion

Liebe Genossen!

Das ZK der KP Chinas hat das Schreiben des ZK der KPdSU vom 30. März 1963 eingehend studiert.

Alle an der Geschlossenheit des sozialistischen Lagers und an der Einheit der kommunistischen Weltbewegung interessierten Menschen zeigen große Anteilnahme am Treffen der beiden Parteien, der Partei Chinas und der der Sowjetunion, und hoffen, daß unser Treffen zur Beilegung der Differenzen und zur Festigung der Einheit beitragen und somit günstige Voraussetzungen für die Einberufung einer Beratung von Vertretern der kommunistischen und Arbeiterparteien aller Länder schaffen wird. Weiterlesen

Der Kampf gegen die Religion ist also mittelbar der Kampf gegen jene Welt, deren geistiges Aroma die Religion ist. Das religiöse Elend ist in einem der Ausdruck des wirklichen Elendes und in einem die Protestation gegen das wirkliche Elend. Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes. (Karl Marx)

religionskritikUnsere Religionskritik ist Gesellschaftskritik

Von Klaus von Raussendorff1

Religion ist eine Form des gesellschaftlichen Bewusstseins, die weltweit in einer verwirrenden Vielfalt in Erscheinung tritt. Einerseits suchen Milliarden Gläubige in dieser verkehrten kapitalistischen Welt in religiösen Vorstellungen geistige Orientierung und moralischen Rückhalt. Andererseits ist Religion nicht nur Vertröstungsmittel. Sie motiviert auch fortschrittliche politische Kämpfe. Dies haben in neuerer Zeit Christen beider Konfessionen im Widerstand gegen den Faschismus gezeigt. Auch die christliche Befreiungstheologie wird als emanzipatorische Bewegung gewürdigt. Weiterlesen