Indem wir an die Arbeit gehen, sind wir uns bewußt, daß unser Weg voller Dornen ist.

prawda2J.W. Stalin:

UNSERE ZIELE.

Quelle: Große Sowjetenzyklopädie, Verlag Kultur und Fortschritt Berlin, 1952, S.636f

Vor über 100 Jahren, im April 1912, erschien die erste Ausgabe der „Prawda“. Darin äußert sich Stalin über die Ziele der kommunistischen Bewegung. Oft wird von der herrschenden Klasse in herablassendem Ton von den kommunistischen „Idealen“ gesprochen, womit eigentlich gesagt werden soll, dies seien doch alles nur Luftschlösser, die Wirklichkeit sei anders. Die Mehrheit der Menschen wolle gar keine Veränderungen. Und überhaupt: Man könne sich der Entwicklung (des Kapitalismus) doch nicht verschließen. Immerhin seien doch im letzten Jahrhundert gewaltige Fortschritte erzielt worden. Ja, richtig. Doch zugleich wurden in den letzten hundert Jahren die grausamsten Kriege der Weltgeschichte angezettelt. Die Umwelt wurde in einem bisher ungekanntem Ausmaß verseucht. Und ein Ende der Verbrechen ist nicht abzusehen. Das Ergebis: die Reichen, die Besitzer der Produktionsmittel, konnten unermeßliche Reichtümer anhäufen, während Milliarden Menschen auf der Welt in unsägliche Armut gestürzt wurden. Möglicherweise wird das Erwachen und der Aufstand der Entrechteten kein friedlicher, sondern ein sehr blutiger Neuanfang sein. Doch der Sozialismus, eine von Ausbeutung freie Gesellschaft, ist der einzige Weg, der die Menschheit aus diesem kapitalistischen Desaster herausführt. Bereits im Jahre 1912 wies Stalin den Weg. Weiterlesen

Der unter dem Zarismus in Kosakentruppenteilen bis zum Oberstleutnant aufgestiegene Dumenko hielt nicht viel von den militärischen Fähigkeiten des Volkskommissars für Armee und Flotte, wofür er mit dem Leben bezahlte. Das gleiche Schicksal traf den talentierten russischen Poeten Alexej Ganin, der 1924 ein Poem publizierte, das gegen die Methoden der Unterdrückung des Volkes durch Trotzki gerichtet war.

„DIE STRAFENDE HAND DER REVOLUTION“
VOR DEM GERICHT DER ZEIT

BRITAIN-RUSSIA-TROTSKY(Über die Quellen der Metamorphose der „Geschichtsphilosophie” von L. D. Trotzki)

Von Prof. Dr. W. I. Kluschin

Redakteur: N. A. Andrejewa
Rezensenten: Prof. Dr. phil. habil. W. J. Jelmejew und Prof. Dr. phil. habil. A. A. Galaktionow

© N. A. Andrejewa

Abdruck, Übersetzung mit dem Einverständnis des Redakteurs der Ausgabe
(Erschienen als Heft 21 in der „Marxistisch-leninistische Schriftenreihe für
Geschichte, Politik, Ökonomie und Philosophie“ der KPD(B)).

Vorwort des Redakteurs

 Im gesamten Verlauf der Entstehung und Entwicklung des Sowjetstaates war die Idee des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft und des Kampfes gegen den Kapitalismus, gegen seine Überbleibsel und seinen Einfluß auf das gesellschaftliche Bewußtsein der Massen Dreh- und Angelpunkt des philosophischen, soziologischen, ethischen, ästhetischen, juristischen, literarischen und anderer gesellschaftlicher Denkformen. Das machte den Inhalt der Hauptrichtung der Entwicklung des sowjetischen gesellschaftlichen Denken aus, womit der Kampf für den historischen Materialismus in den Gesellschaftswissenschaften des Sowjetstaates äußerst eng verbunden war. Weiterlesen

Wir wissen jetzt, daß dies Reich der Vernunft weiter nichts war als das idealisierte Reich der Bourgeoisie; daß die ewige Gerechtigkeit ihre Verwirklichung fand in der Bourgeoisjustiz; daß die Gleichheit hinauslief auf die bürgerliche Gleichheit vor dem Gesetz; daß als eines der wesentlichsten Menschenrechte proklamiert wurde – das bürgerliche Eigentum; und daß der Vernunftstaat, der Rousseausche Gesellschaftsvertrag ins Leben trat und nur ins Leben treten konnte als bürgerliche, demokratische Republik.

Friedrich Engels

Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft

Friedrich-Engels

Friedrich Engels: „Die Entwicklung des Sozialismus von der Utopie zur Wissenschaft“, in: Karl Marx/Friedrich Engels – Werke. (Karl) Dietz Verlag, Berlin. Band 19, 4. Auflage 1973, unveränderter Nachdruck der 1. Auflage 1962, Berlin/DDR. S. 189-201.

I

Der moderne Sozialismus ist seinem Inhalte nach zunächst das Erzeugnis der Anschauung, einerseits der in der heutigen Gesellschaft herrschenden Klassengegensätze von Besitzenden und Besitzlosen, Kapitalisten und Lohnarbeitern, andrerseits der in der Produktion herrschenden Anarchie. Aber seiner theoretischen Form nach erscheint er anfänglich als eine weitergetriebne, angeblich konsequentere Fortführung der von den großen französischen Aufklärern des 18. Jahrhunderts aufgestellten Grundsätze. Wie jede neue Theorie, mußte er zunächst anknüpfen an das vorgefundne Gedankenmaterial, sosehr auch seine Wurzel in den materiellen ökonomischen Tatsachen lag. Weiterlesen

Natürlich können wir nicht fordern, daß die Kritik hundertprozentig richtig ist. Wenn die Kritik von unten kommt, dürfen wir sogar eine Kritik, die nur zu 5-10 Prozent richtig ist, nicht unbeachtet lassen.

stalin4Gegen die Vulgarisierung der Losung der Selbstkritik

Von Josef W. Stalin (26. Juni 1928)

aus: Zu den Fragen des Leninismus

[alle Hervorhebungen sind vom Autor]

Die Losung der Selbstkritik darf nicht als etwas Vorübergehendes und Schnellvergängliches betrachtet werden. Die Selbstkritik ist eine besondere Methode, eine bolschewistische Methode zur Erziehung der Parteikader sowie der Arbeiterklasse überhaupt im Geiste der revolutionären Entwicklung. Schon Marx sprach von der Selbstkritik als von einer Methode zur Stärkung der proletarischen Revolution. Was die Selbstkritik in unserer Partei betrifft, so geht der Beginn der Selbstkritik bis auf das Aufkommen des Bolschewismus in unserem Lande, bis auf die ersten Tage seines Entstehens als einer besonderen revolutionären Strömung in der Arbeiterbewegung zurück. Weiterlesen

W.I. Lenin: (Kommunisten) „werden sich an jeder Bewegung und an jeder Demonstration, die auf diesem Boden erwächst aufs leidenschaftlichste beteiligen, aber sie werden das Volk nicht betrügen, indem sie den Gedanken zulassen, daß ohne eine revolutionäre Bewegung ein Frieden ohne Annexionen, ohne Unterjochung von Nationen, ohne Raub, ohne den Keim neuer Kriege zwischen den jetzigen Regierungen und herrschenden Klassen möglich sei. (…) Wer einen dauerhaften und demokratischen Frieden will, der muß für den Bürgerkrieg gegen die Regierungen und die Bourgeoisie sein.“

communeIst Sozialismus mit militärischen Mitteln zu verteidigen?

Brief des Lesers R.C. und die Antwort Roter Webmaster

Lieber Genosse R.C.,

vielen Dank für Deine Zuschrift, die wir hiermit veröffentlichen.

Allerdings stimme ich Dir in vielen Punkten nicht zu. Hier meine kritischen Anmerkungen dazu:

Du schreibst: „Sozialismus ist nicht mit militärischen Mitteln zu verteidigen.“ O doch!

Natürlich nicht nur militärisch, er muss vor allem ideologisch verteidigt werden. Wenn hier Fehler gemacht werden, nützt auch keine militärische Verteidigung etwas. Wir sahen es 1989/90.

Aber allein mit ideologischem Kampf, wie z.B. der Angriff Hitlerdeutschlands auf die UdSSR gezeigt hat, hätte die Sowjetunion die Aggression Nazi-Deutschlands wohl kaum abwehren können. Und ohne militärische Verteidigung der UdSSR wäre Hitler inzwischen als Führer des Großdeutschen Reiches selig entschlafen und wir alle wären in brauner Uniform aufgewachsen. Weiterlesen