Den Ausweg aus dieser verfahrenen Lage sehen sie im Antikommunismus, der zum Grundzug der imperialistischen Gedankenwelt geworden ist. Der Antikommunismus ist ein Ausdruck des geistigen und moralischen Ruins in Westdeutschland.

antikommunismus_cdu-1 KopieZur Rolle des Antikommunismus in der ideologischen Krise Westdeutschlands

Der Mensch gilt nichts

Von Wilfried Maaß

NEUES DEUTSCHLAND, 18. November 1961

Die verfallende kapitalistische Ordnung kann den Menschen keine positiven Ideen geben. Dieses System, das auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beruht, das die schonungslose Konkurrenz zwischen den Menschen hervorbringt, in dem alles käuflich ist, und das die Ausrottung von Menschen durch mörderische Kriege einschließt, ist durch und durch menschenfeindlich. Wo im täglichen praktischen- Leben und in der Politik die Menschen verachtet werden, wo der Profit alles und der Mensch nichts gilt, dort können humanistische Ideen nicht Fuß fassen. Wahrhaft begeisternde und anziehende Ideale können nur im Kampf gegen die imperialistische Ordnung entstehen. Um ihre Politik den Massen schmackhaft zu machen und durchzusetzen, brauchen die westdeutschen Imperialisten und Militaristen keine Vernunft, dazu brauchen sie die Verschleierung ihrer wahren Absichten, und darum predigen sie den Irrationalismus. Dazu brauchen sie keine menschliche Gesinnung, und,darum fördern sie die Unmoral. Dazu brauchen sie keine Humanität, und darum triumphiert die Menschenverachtung. Die kapitalistische Gesellschaft ist geschichtlich zum Untergang verurteilt, sie hat keine echte Perspektive, und diese Ausweglosigkeit spiegelt sich In der imperialistischen Ideologie wider.Die bezahlten Apologeten der ideologischen Krise des westdeutschen Imperialismus sehen sich gezwungen, Pessimismus und Unsicherheit als wesentliche Merkmale ihrer geistigen Situation einzugestehen. Theodor Litt, ein führender Theoretiker in Westdeutschland, schreibt, daß eine ganze Literaturgattung entstanden sei, „über die man als Überschrift den Titel setzen könnte: .Selbstdiagnose des gegenwärtigen Zeitalters.” Und Litt berichtet, wie die Diagnose ausfällt: „Was wir aus ihrem Munde vernehmen, das sind sehr viel mehr niederdrückende als ermutigende Feststellungen. Man mache sich klar, daß das nicht anders sein kann! Diagnostisch erfaßt zu werden verlangt nicht der von seiner Gesundheit Überzeugte, sondern der an seiner Gesundheit Zweifelnde.” Weiterlesen

Schaffen wir eine proletarische kommunistische Partei; Elemente einer solchen Partei haben die besten Anhänger des Bolschewismus bereits geschaffen; schließen wir uns zur proletarischen Klassen¬arbeit zusammen, und von den Proletariern, den armen Bauern wird sich eine größere und immer größere Zahl auf unsere Seite stellen.

LeninLenin:

Wie man eine Revolution beginnt

Quelle: Sachas Welt vom 22. Oktober 2016

Angesichts des sich epidemieartig ausbreitenden US-amerikanisch-zionistischen Imperialismus ist eine Revolution eine überaus notwendige Sache. Eine Form des Klassenkampfes. Was ist nun eine Revolution? Eine Revolution ist die Ablösung einer überlebten Gesellschaftsordnung und der Aufbau einer neuen, höheren Ordnung. Keinesfalls jedoch das, was man heute gemeinhin mit „orangener Revolution“, mit „Volksaufstand“, mit Prager oder sonstwie „Frühling“ bezeichnet. Das waren oder sind alles Konterrevolutionen – auch „regime change“ genannt. Darüber, wie man  eine Revolution beginnen sollte, hat sich W.I. Lenin bereits 1917 Gedanken gemacht. Er erinnerte dabei an die Forderungen der Pariser Kommune, warnte aber zugleich vor jeglichen Abenteuern. Lenin schrieb: Weiterlesen

Es ist also völliger Schwachsinn, jemanden „Arbeitgeber” zu nennen, der täglich die Arbeitskraft eines anderen nimmt.

Quelle: Scharf links

Quelle: Scharf links

Die Mär vom „Arbeitgeber” und „Arbeitnehmer”

Von Schnakenhascher

Quelle: schnake.square

Seit ewig langen Zeiten wird immer derjenige, der arbeitet als „Arbeitnehmer” bezeichnet und derjenige, der diesen Menschen dafür bezahlt, „Arbeitgeber” genannt. Diese beiden Formulierungen sind schlichtweg falsch. Weiterlesen

„Dass es bei mir nicht dabei blieb, liegt daran, dass ein untrennbarer Bestandteil meines marxistischen Denkens die Maxime war: Tatsachen sind die höchste Instanz bei der Wahrheitsfindung und stehen höher als jede noch so autoritative Äußerung, von wem diese auch kommen möge.“

SED_PlakatDIE ENTFALTUNG DES REVISIONISMUS IN DER KOMMUNISTISCHEN WELTBEWEGUNG UND IN DER DDR

von Kurt Gossweiler

Die Entfaltung des Revisionismus in der kommunistischen Weltbewegung und in der DDR

– Teil II

 Vortrag, gehalten auf der Konferenz „50 Jahre DDR – Für Sozialismus und Frieden – Zur Verteidigung des revolutionären Erbes“ (Berlin, 20. und 21. November 1999)

Quelle: http://kurt-gossweiler.de/?p=759#more-759

Ich möchte einige Vorbemerkungen machen: als erstes möchte ich mich dem Dank anschließen, der gestern für die Veranstaltung gesagt wurde. Soweit ich das übersehe, ist das die einzige Veranstaltung zum Geburtstag der DDR, die wirklich rückhaltlos zur DDR – einschließlich aller ihrer Organe, das MfS eingeschlossen – steht, damit also eine Veranstaltung, die ihresgleichen sucht. (Beifall) Zu dem Dank gehört auch die Aufmachung dieses Raumes – es ist also eine besondere Freude, mal wieder unter einer DDR-Fahne zu sprechen. (Heiterkeit, Beifall) (…) Wir wollen hier vor allem über die DDR sprechen, aber die Ursachen des Untergangs der DDR werden ja von vielen Leuten sehr gerne in der DDR selbst gesucht. Meiner Überzeugung nach kann man die Ursachen des Unterganges der DDR nicht verstehen, wenn man nicht sehr genau die Verhältnisse in der Sowjetunion und im sozialistischen Lager studiert. Deshalb wird das hier zunächst mein Schwerpunkt sein. Weiterlesen

Engels hat mit ungeheurer Bescheidenheit, die zu den sympathischsten Zügen dieses liebenswerten Menschen gehörte, Marx stets den Vorrang zuerkannt und sich selbst in den Schatten gestellt.

engelsVom Begriff zur Tat

Vorabdruck. Friedrich Engels und die Entwicklung der wissenschaftlichen Weltanschauung des Marxismus

Hans Heinz Holz

In: junge Welt vom 22.10.2011

»Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.« (W.I. Lenin) Der Kommunist und Philosoph Hans Heinz Holz hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder und so gründlich wie kein anderer daran gearbeitet, die materialistische Dialektik als Fundament einer solchen weltverändernden Theorie auszuformulieren, auf daß sie handlungsleitend werden kann. Weiterlesen