Der Parteitag stellte fest, dass „die Opposition mit dem Leninismus ideologisch gebrochen hat, zu einer menschewistischen Gruppe entartet ist, den Weg der Kapitulation vor der internationalen und inneren Bourgeoisie beschritten und sich objektiv in ein Werkzeug dieser dritten Kraft gegen das Regime der proletarischen Diktatur verwandelt hat“.

hasi1GESCHICHTE DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DER SOWJETUNION (BOLSCHEWIKI)

KAPITEL X
Die Partei der Bolschewiki im Kampfe für die sozialistische Industrialisierung des Landes
(1926-1929)

2
Die Erfolge der sozialistischen Industrialisierung
Das Zurückbleiben der Landwirtschaft
Der XV. Parteitag
Der Kurs auf die Kollektivierung der Landwirtschaft
Die Zerschmetterung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks
Die politische Doppelzünglerei

Schon gegen Ende 1927 zeigten sich entscheidende Erfolge der Politik der sozialistischen Industrialisierung. Die Industrialisierung vermochte unter den Bedingungen der Neuen Ökonomischen Politik in kurzer Frist eine bedeutende Aufwärtsbewegung herbeizuführen. Die Industrie und die Landwirtschaft als Ganzes (Forstwirtschaft und Fischerei mit inbegriffen) hatten in ihrer Gesamtproduktion das Vorkriegsniveau nicht nur erreicht, sondern sogar überholt. Der Anteil der Industrie an der Volkswirtschaft war auf 42 Prozent gestiegen und erreichte das Niveau der Vorkriegszeit. Weiterlesen

August Bebel: Die Frau und der Sozialismus I

bebelAugust Bebel:

Die Frau und der Sozialismus

Teil I

„DEM SOZIALISMUS GEHÖRT DIE ZUKUNFT,
DAS HEISST IN ERSTER LINIE
DEM ARBEITER UND DER FRAU.“

Zur fünfundzwanzigsten Auflage

Das »durch und durch unwissenschaftliche Buch«, das nach H. Herkner [Fußnote] »Die Frau« ist, erlebt hiermit den in der deutschen Literatur höchst seltenen Fall einer fünfundzwanzigsten Auflage, und ich hoffe, weitere werden folgen. Der außerordentlich günstigen Aufnahme, die es bei dem deutschen Lesepublikum fand, entsprechen die vielen Übersetzungen in die verschiedensten fremden Sprachen, die es seit seinem Erscheinen gefunden hat. Neben dem, daß es zweimal ins Englische übersetzt wurde (London und New York), wurde es ins Französische, Russische, Italienische, Schwedische, Dänische, Polnische, Vlämische, Griechische, Bulgarische, Rumänische, Ungarische und Tschechische übersetzt. Auf diesen Erfolg meines »durch und durch unwissenschaftlichen Buches« kann ich also stolz sein. Weiterlesen

W.I. Lenin: Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die „fortgeschrittenen“ und „zivilisierten“ Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.

lenin-rednerÜber die Losung der Vereinigten Staaten von Europa

Wladimir Iljitsch Lenin

Gedruckt nachzulesen in: Lenin Werke, Band 21, Seite 342-346; Dietz Verlag Berlin, 1972

Quelle: ML-Werke

In Nr. 40 des „Sozial-Demokrat“ teilten wir mit, dass die Konferenz der Auslandssektionen unserer Partei beschlossen hat, die Frage der Losung „Vereinigte Staaten von Europa“ bis zur Erörterung ihrer ökonomischen Seite in der Presse zu vertagen.1 Weiterlesen

Eigentlich ist nur die Vertretung der Arbeiterklasse durch eine Kommunistische Partei eine solche, sofern sie den Titel in der Praxis rechtfertigt. Denn andernfalls kann die Arbeiter- und Volksstimme nicht mehr bestimmen, als „welches Mitglied der herrschenden Klasse das Volk im Parlament ver- und zertreten soll.“

KKEIdeologischer Ausschuss des ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE)

Warum kann es keinen parlamentarischen Weg zum Sozialismus geben? (I)

Quelle: Φραγκίσκος Ρωτόκριτος·Mittwoch, 23. November 2016 

Die Frage der Herrschaft. Die Zerschlagung des bürgerlichen Staates. Warum kann es keinen parlamentarischen Weg zum Sozialismus geben?

Aus Theoretische Fragen im Programm der KKE, Ideologischer Ausschuss des ZK der KKE, Synchroni Epochi, 2013, S. 73-77.

Die Frage, der sich die kommunistische Bewegung viele Male theoretisch und praktisch stellte, ist, ob die Arbeiterklasse den bürgerlichen Staatsapparat benutzen könnte, um ihre eigene Herrschaft zu bewirken. Weiterlesen

Den Ausweg aus dieser verfahrenen Lage sehen sie im Antikommunismus, der zum Grundzug der imperialistischen Gedankenwelt geworden ist. Der Antikommunismus ist ein Ausdruck des geistigen und moralischen Ruins in Westdeutschland.

antikommunismus_cdu-1 KopieZur Rolle des Antikommunismus in der ideologischen Krise Westdeutschlands

Der Mensch gilt nichts

Von Wilfried Maaß

NEUES DEUTSCHLAND, 18. November 1961

Die verfallende kapitalistische Ordnung kann den Menschen keine positiven Ideen geben. Dieses System, das auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beruht, das die schonungslose Konkurrenz zwischen den Menschen hervorbringt, in dem alles käuflich ist, und das die Ausrottung von Menschen durch mörderische Kriege einschließt, ist durch und durch menschenfeindlich. Wo im täglichen praktischen- Leben und in der Politik die Menschen verachtet werden, wo der Profit alles und der Mensch nichts gilt, dort können humanistische Ideen nicht Fuß fassen. Wahrhaft begeisternde und anziehende Ideale können nur im Kampf gegen die imperialistische Ordnung entstehen. Um ihre Politik den Massen schmackhaft zu machen und durchzusetzen, brauchen die westdeutschen Imperialisten und Militaristen keine Vernunft, dazu brauchen sie die Verschleierung ihrer wahren Absichten, und darum predigen sie den Irrationalismus. Dazu brauchen sie keine menschliche Gesinnung, und,darum fördern sie die Unmoral. Dazu brauchen sie keine Humanität, und darum triumphiert die Menschenverachtung. Die kapitalistische Gesellschaft ist geschichtlich zum Untergang verurteilt, sie hat keine echte Perspektive, und diese Ausweglosigkeit spiegelt sich In der imperialistischen Ideologie wider.Die bezahlten Apologeten der ideologischen Krise des westdeutschen Imperialismus sehen sich gezwungen, Pessimismus und Unsicherheit als wesentliche Merkmale ihrer geistigen Situation einzugestehen. Theodor Litt, ein führender Theoretiker in Westdeutschland, schreibt, daß eine ganze Literaturgattung entstanden sei, „über die man als Überschrift den Titel setzen könnte: .Selbstdiagnose des gegenwärtigen Zeitalters.” Und Litt berichtet, wie die Diagnose ausfällt: „Was wir aus ihrem Munde vernehmen, das sind sehr viel mehr niederdrückende als ermutigende Feststellungen. Man mache sich klar, daß das nicht anders sein kann! Diagnostisch erfaßt zu werden verlangt nicht der von seiner Gesundheit Überzeugte, sondern der an seiner Gesundheit Zweifelnde.” Weiterlesen