August Bebel: Die Frau und der Sozialismus I

bebelAugust Bebel:

Die Frau und der Sozialismus

Teil I

„DEM SOZIALISMUS GEHÖRT DIE ZUKUNFT,
DAS HEISST IN ERSTER LINIE
DEM ARBEITER UND DER FRAU.“

Zur fünfundzwanzigsten Auflage

Das »durch und durch unwissenschaftliche Buch«, das nach H. Herkner [Fußnote] »Die Frau« ist, erlebt hiermit den in der deutschen Literatur höchst seltenen Fall einer fünfundzwanzigsten Auflage, und ich hoffe, weitere werden folgen. Der außerordentlich günstigen Aufnahme, die es bei dem deutschen Lesepublikum fand, entsprechen die vielen Übersetzungen in die verschiedensten fremden Sprachen, die es seit seinem Erscheinen gefunden hat. Neben dem, daß es zweimal ins Englische übersetzt wurde (London und New York), wurde es ins Französische, Russische, Italienische, Schwedische, Dänische, Polnische, Vlämische, Griechische, Bulgarische, Rumänische, Ungarische und Tschechische übersetzt. Auf diesen Erfolg meines »durch und durch unwissenschaftlichen Buches« kann ich also stolz sein. Weiterlesen

W.I. Lenin: Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die „fortgeschrittenen“ und „zivilisierten“ Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.

lenin-rednerÜber die Losung der Vereinigten Staaten von Europa

Wladimir Iljitsch Lenin

Gedruckt nachzulesen in: Lenin Werke, Band 21, Seite 342-346; Dietz Verlag Berlin, 1972

Quelle: ML-Werke

In Nr. 40 des „Sozial-Demokrat“ teilten wir mit, dass die Konferenz der Auslandssektionen unserer Partei beschlossen hat, die Frage der Losung „Vereinigte Staaten von Europa“ bis zur Erörterung ihrer ökonomischen Seite in der Presse zu vertagen.1 Weiterlesen

Eigentlich ist nur die Vertretung der Arbeiterklasse durch eine Kommunistische Partei eine solche, sofern sie den Titel in der Praxis rechtfertigt. Denn andernfalls kann die Arbeiter- und Volksstimme nicht mehr bestimmen, als „welches Mitglied der herrschenden Klasse das Volk im Parlament ver- und zertreten soll.“

KKEIdeologischer Ausschuss des ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE)

Warum kann es keinen parlamentarischen Weg zum Sozialismus geben? (I)

Quelle: Φραγκίσκος Ρωτόκριτος·Mittwoch, 23. November 2016 

Die Frage der Herrschaft. Die Zerschlagung des bürgerlichen Staates. Warum kann es keinen parlamentarischen Weg zum Sozialismus geben?

Aus Theoretische Fragen im Programm der KKE, Ideologischer Ausschuss des ZK der KKE, Synchroni Epochi, 2013, S. 73-77.

Die Frage, der sich die kommunistische Bewegung viele Male theoretisch und praktisch stellte, ist, ob die Arbeiterklasse den bürgerlichen Staatsapparat benutzen könnte, um ihre eigene Herrschaft zu bewirken. Weiterlesen

Den Ausweg aus dieser verfahrenen Lage sehen sie im Antikommunismus, der zum Grundzug der imperialistischen Gedankenwelt geworden ist. Der Antikommunismus ist ein Ausdruck des geistigen und moralischen Ruins in Westdeutschland.

antikommunismus_cdu-1 KopieZur Rolle des Antikommunismus in der ideologischen Krise Westdeutschlands

Der Mensch gilt nichts

Von Wilfried Maaß

NEUES DEUTSCHLAND, 18. November 1961

Die verfallende kapitalistische Ordnung kann den Menschen keine positiven Ideen geben. Dieses System, das auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beruht, das die schonungslose Konkurrenz zwischen den Menschen hervorbringt, in dem alles käuflich ist, und das die Ausrottung von Menschen durch mörderische Kriege einschließt, ist durch und durch menschenfeindlich. Wo im täglichen praktischen- Leben und in der Politik die Menschen verachtet werden, wo der Profit alles und der Mensch nichts gilt, dort können humanistische Ideen nicht Fuß fassen. Wahrhaft begeisternde und anziehende Ideale können nur im Kampf gegen die imperialistische Ordnung entstehen. Um ihre Politik den Massen schmackhaft zu machen und durchzusetzen, brauchen die westdeutschen Imperialisten und Militaristen keine Vernunft, dazu brauchen sie die Verschleierung ihrer wahren Absichten, und darum predigen sie den Irrationalismus. Dazu brauchen sie keine menschliche Gesinnung, und,darum fördern sie die Unmoral. Dazu brauchen sie keine Humanität, und darum triumphiert die Menschenverachtung. Die kapitalistische Gesellschaft ist geschichtlich zum Untergang verurteilt, sie hat keine echte Perspektive, und diese Ausweglosigkeit spiegelt sich In der imperialistischen Ideologie wider.Die bezahlten Apologeten der ideologischen Krise des westdeutschen Imperialismus sehen sich gezwungen, Pessimismus und Unsicherheit als wesentliche Merkmale ihrer geistigen Situation einzugestehen. Theodor Litt, ein führender Theoretiker in Westdeutschland, schreibt, daß eine ganze Literaturgattung entstanden sei, „über die man als Überschrift den Titel setzen könnte: .Selbstdiagnose des gegenwärtigen Zeitalters.” Und Litt berichtet, wie die Diagnose ausfällt: „Was wir aus ihrem Munde vernehmen, das sind sehr viel mehr niederdrückende als ermutigende Feststellungen. Man mache sich klar, daß das nicht anders sein kann! Diagnostisch erfaßt zu werden verlangt nicht der von seiner Gesundheit Überzeugte, sondern der an seiner Gesundheit Zweifelnde.” Weiterlesen

Schaffen wir eine proletarische kommunistische Partei; Elemente einer solchen Partei haben die besten Anhänger des Bolschewismus bereits geschaffen; schließen wir uns zur proletarischen Klassen¬arbeit zusammen, und von den Proletariern, den armen Bauern wird sich eine größere und immer größere Zahl auf unsere Seite stellen.

LeninLenin:

Wie man eine Revolution beginnt

Quelle: Sachas Welt vom 22. Oktober 2016

Angesichts des sich epidemieartig ausbreitenden US-amerikanisch-zionistischen Imperialismus ist eine Revolution eine überaus notwendige Sache. Eine Form des Klassenkampfes. Was ist nun eine Revolution? Eine Revolution ist die Ablösung einer überlebten Gesellschaftsordnung und der Aufbau einer neuen, höheren Ordnung. Keinesfalls jedoch das, was man heute gemeinhin mit „orangener Revolution“, mit „Volksaufstand“, mit Prager oder sonstwie „Frühling“ bezeichnet. Das waren oder sind alles Konterrevolutionen – auch „regime change“ genannt. Darüber, wie man  eine Revolution beginnen sollte, hat sich W.I. Lenin bereits 1917 Gedanken gemacht. Er erinnerte dabei an die Forderungen der Pariser Kommune, warnte aber zugleich vor jeglichen Abenteuern. Lenin schrieb: Weiterlesen