„Wir Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. (…) Die Söhne der Arbeiterklasse, die Söhne der Not und des Kampfes, die Söhne unsagbarer Entbehrungen und heroischer Anstrengungen – sie vor allem sollen Mitglieder dieser Partei sein. Deswegen nennt sich die Partei der Leninisten, die Partei der Kommunisten, zugleich die Partei der Arbeiterklasse.“ (J.W. Stalin)

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herresbach6Kurioses und Lächerliches

Bundesagentur für Arbeit jagt ein Gespenst und andere Tricks des Klassenfeindes

Von Günter Ackermann

Dass das Gespenst des Kommunismus in Europa umgeht, hatten schon Marx und Engels im Kommunistischen Manifest im Jahre 1948 festgestellt. Aber auch nach dem Tod sind Kommunisten offenbar nicht tot zu bekommen.

Ich meine nicht die Ideen und Theorien des Kommunismus – die eh nicht – ich meine auch die Kommunisten aus Fleisch und Blut. Weiterlesen

„Die Herrschaften aus der Zweieinhalbten Internationale, die sich Revolutionäre nennen möchten, erweisen sich in Wirklichkeit in jeder ernsten Lage als Konterrevolutionäre, denn sie fürchten die gewaltsame Zerstörung des alten Staatsapparats, sie glauben nicht an die Kräfte der Arbeiterklasse“ (W.I. Lenin).

KKEÜber einige Fragen der Einheit der internationalen kommunistischen Bewegung

Abteilung Internationale Beziehungen des ZΚ der KΚΕ

Der Fakt, dass beim 15. Treffen der kommunistischen und Arbeiterparteien in Lissabon 2013 keine gemeinsame Erklärung verabschiedet werden konnte, hat den Diskurs über die Lage der internationalen kommunistischen Bewegung und die Frage ihrer Einheit intensiviert. Weiterlesen

Die Außenpolitik der BRICS-Staaten hebt sich von derjenigen der USA (gemäß dem historischen Moment) ab, weil diese Länder einen anderen Ausgangspunkt und andere Zielstellungen haben. Aber auch diese Außenpolitik dient den Interessen und den Plänen der bürgerlichen Klassen und der Monopolgruppen. Dieses ist das wesentliche Element, das aus dem Weg dieser Länder deutlich wird.

KKE1Der Diskurs soll mit Argumenten und nicht mit Verleumdungen durchgeführt werden

Artikel der Abteilung Internationale Beziehungen des ZK der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE)

Quelle: KKE-Webside

Es ist eine Tatsache, dass die internationalen Entwicklungen, aber auch die Entwicklungen in der kommunistischen und der Arbeiterbewegung vielschichtig sind; sie bedürfen der Erforschung, des Diskurses, des Erfahrungsaustausches und der Verwendung konkreter Fakten und wesentlicher Argumente, die sich im Rahmen der Prinzipien unserer Theorie bewegen. Weiterlesen

Die Gleichschaltung der westlichen Medien, Bildungssysteme und sonstiger bewusstseinsprägender Institutionen zugunsten der vermeintlichen Unausweichlichkeit des Kapitalismus sowie die Unsichtbarkeit historischer Alternativen haben zu einer fatalen Orientierungslosigkeit in der europäischen Linken geführt

PdA_logoAufs Ganze gehen

Gegen den Kleingeist in der politischen Linken

Von Stefan Klingersberger

Quelle: Kominform (Wien) vom 01.06.2014

Hochmut kommt vor dem Fall, heißt es. Kleinmut hingegen kniet freiwillig, wenn auch oft unbewusst: Der Kleingeist verklärt dieses Knien als Bescheidenheit oder Besonnenheit. Notwendig wäre aber der aufrechte Gang. Die Knieenden wie die Gefallenen müssen sich aufrappeln. Weiterlesen

Der Eurokommunismus fußte auf der Behauptung des damaligen Generalsekretärs der KPdSU Nikita Chruschtschow, dass in der damaligen politischen Situation Revolutionen nicht mehr notwendig wären, um den Kapitalismus zu überwinden. Notwendig wäre viel mehr eine Politik der friedlichen Koexistenz der Klassen und ein Bündnis mit Reformlinken und anderen opportunistischen Kräften.

sozialreform1 (1)Reform oder Revolution?

Historische und aktuelle Argumente zu einem hundertjährigen Richtungsstreit

von Lukas Haslwanter

Quelle: Kominform vom 14.05.2014

(zur besseren Lesbarkeit wurde die Schreinweise min  den „I“ entfernt)

Die These der unmöglichen Revolution

In der Arbeiterbewegung des ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhunderts wurde das Verhältnis von Reform und Revolution heftigst diskutiert. Der rechte Flügel sammelte sich in Deutschland um Eduard Bernstein. Der industrielle Aufschwung in der zweiten Hälfte der 90er Jahre des 19. Jahrhunderts bildete die materielle Grundlage für die damalige Verwerfung von Klassentheorie und sozialistischer Revolution. Nach den Theorien Bernsteins wäre eine Revolution unter den damaligen kapitalistischen Verhältnissen angeblich nicht mehr möglich gewesen und eine Arbeiterklasse, wie sie Marx definiert hatte, angeblich nicht mehr existent. Dies blieb nicht ohne Widerspruch: Rosa Luxemburg antwortete ihm ausführlich in ihrer Broschüre „Sozialreform oder Revolution“ und rückte das Verhältnis von Reform und Revolution wieder in ein dialektisches. Lenin widerlegte Bernsteins Thesen in seiner Schrift „Was tun?“, in der er sich mit den Strategien unterschiedlicher Flügel der internationalen und insbesondere der russischen Sozialdemokratie auseinandersetzte. Weiterlesen