Es ist heute schon fast unbestreitbar, dass in der UdSSR eine Konterrevolution geschehen ist, und nicht eine Okkupation, wie einige behaupten. Die Sowjetmacht, die Arbeitermacht wurde von inneren Feinden gestürzt, und nicht von aggressiven Nachbarn erobert. Heute befinden sich alle nationalen Reichtümer des Landes in den Händen von 2 % der Bevölkerung – der Bourgeoisie, der Klasse der Besitzenden. Sie hält auch die politische Macht in ihren Händen. Und sie schuf sich einen Staatsapparat

klassiker1Vorbemerkung Roter Webmaster:

Nachfolgender Text der russischen Genossin Ljubow Pribytkowa bezieht sich auf Russland und die Situation der Kommunisten dort. Man kann sicher nicht alles 1:1 auf deutsche Verhältnisse übertragen. Dennoch gibt es Ähnlichkeiten und Parallelen und man kann von den dortigen Erfahrungen sicher auch in Deutschland lernen. Ohne  in allen Punkten mit der Autorin überein zu stimmen, bringen wir diesen Text.

Der Rote Webmaster

G.A.

Ist die Vereinigung der kommunistischen Parteien möglich?

Von Ljubow Pribytkowa (19.11.20149

Übersetzung aus dem Russischen: Florian Geißler, Jena

Irgendwie nach dem Frühling, hat so ein Irkutsker Professor, ein Physiker und KPRF-Anhänger, meine publizistischen Artikel „Wie die Anhänger von Kara-Mursa Karl Marx überwinden“ und „Der Nationalismus ist ein Übel“ gelesen. Und er war, wie schon früher, nicht völlig einverstanden mit mir. Und als er dann meinem „Offenen Brief an Oleg Schenin“ gelesen hatte, sagte er: „Man muss die Kommunisten vereinigen, und Sie kritisieren nur und kritisieren, sowohl Sjuganow, als auch Kara-Mursa, und jetzt Schenin. Sie verursachen nur Schaden!“ Weiterlesen

Chruschtschow hat – um seinen Revisionismus zu verschleiern und seine Politik als Festhalten am Leninismus glaubhaft zu machen – den Leninisten Stalin zum Abtrünnigen vom Leninismus erklärt und sich damit zugleich die Möglichkeit geschaffen, seine leninistischen Gegner Molotow, Malenkow, Kaganowitsch und andere als „Stalinisten” und „Parteifeinde” in Verruf zu bringen und damit als Gegner unschädlich zu machen.

stalin_lernen_bearbeitet-1DIE ZENTRALFRAGE:

WIE KONNTE DER REVISIONISTISCHE UMSTURZ GELINGEN?

Von Kurt Gossweiler

Quelle: Kurt-Gossweiler-politisches Archiv  von APRIL 2002

Als Marxisten wissen wir: Nicht „Männer machen die Geschichte”. Auch nicht die Chruscht-schows und die Gorbatschows. Wenn wir nachweisen, dass Chruschtschow und Gorbatschow bewusst auf die Zerstörung des Sozialismus hingearbeitet haben und ihr Ziel erreichten, ist erst ein allererster Anfang zur Beantwortung dieser Frage gemacht. Weiterlesen

„Zu den unabdingbaren Voraussetzungen für ihren neuerlichen Aufschwung gehört deshalb auch die massenhafte Hinwendung zum erneuten Studium der Werke Stalins, in denen der ganze Reichtum der Erfahrungen des erfolgreichen Aufbaus des Sozialismus auf den von Lenin gewiesenen Bahnen enthalten ist.“

Gossweiler_kurt5. November: 

Der Historiker Dr. sc. Kurt Gossweiler wird 97 Jahre

Von Florian Geißler, Jena

Genosse Kurt Gossweiler ist uns und vielen Menschen in Deutschland bekanntgeworden durch seine unermüdlichen Forschungen auf dem Gebiet des deutschen Faschismus. Als sich dann aber die Niederlage des Sozialismus abzuzeichnen begann, wendete er sich verstärkt der Frage zu, wie es dazu kommen konnte, daß der Imperialismus erneut in den bereits sozialistischen Ländern an die Macht gelangen konnte. Kurt Gossweiler schreibt: Weiterlesen

Ohne einen klaren Klassenstandpunkt, und ohne das Verständnis, welche Interessen dir wichtig sind – die des werktätigen Volkes, oder die seiner Ausbeuter, wird es dir weder möglich sein, die Geschichte unseres Landes zu verstehen, noch sich in der Gegenwart zurechtzufinden.

AusbeutungÜber den Klassenstandpunkt

G. Gagina

Quelle: Die kommunistische Arbeiterbewegung „Der Arbeitsweg„ (Рабочий путь)

Übersetzung: Florian Geißler, Jena

Wir leben nun mal in einer Klassengesellschaft, und die Interessen unserer gesellschaftlichen Hauptklassen – der Bourgeoisie und des Proletariats – sind einander völlig entgegengesetzt. Somit kann es auch in einer solchen Gesellschaft keinen (angeblich objektiven) Standpunkt geben, der zwischen beiden liegt. Selbst wenn man die Ereignisse in einer solchen Gesellschaft nicht als ihr Teilnehmer, sondern lediglich als Außenstehender betrachtet, so ist es doch unmöglich, nicht irgendeinen Standpunkt, nicht eine Position einer der beiden, einander bekämpfenden Seiten einzunehmen. Ein Standpunkt zwischen den Klassen in einer Klassengesellschaft gleicht dem Versuch, sich zwischen zwei Stühle zu setzen – unvermeidlich wird man dabei auf den Fußboden fallen. Weiterlesen

„Wir Kommunisten sind Menschen von besonderem Schlag. Wir sind aus besonderem Material geformt. Wir sind diejenigen, die die Armee des großen proletarischen Strategen bilden, die Armee des Genossen Lenin. (…) Die Söhne der Arbeiterklasse, die Söhne der Not und des Kampfes, die Söhne unsagbarer Entbehrungen und heroischer Anstrengungen – sie vor allem sollen Mitglieder dieser Partei sein. Deswegen nennt sich die Partei der Leninisten, die Partei der Kommunisten, zugleich die Partei der Arbeiterklasse.“ (J.W. Stalin)

hasi1

herresbach6Kurioses und Lächerliches

Bundesagentur für Arbeit jagt ein Gespenst und andere Tricks des Klassenfeindes

Von Günter Ackermann

Dass das Gespenst des Kommunismus in Europa umgeht, hatten schon Marx und Engels im Kommunistischen Manifest im Jahre 1948 festgestellt. Aber auch nach dem Tod sind Kommunisten offenbar nicht tot zu bekommen.

Ich meine nicht die Ideen und Theorien des Kommunismus – die eh nicht – ich meine auch die Kommunisten aus Fleisch und Blut. Weiterlesen