Eigentlich hat er mir eine Ehre erwiesen, wenn er der Meinung war, dass ich genauso gefährlich für den Staat Israel sei, wie Hitler für die Juden. Beschämt und diffamiert hat er nur sich selbst und die Zeitungen, die ihn beschäftigen.

Brief des Verlegers Abraham Melzer an die Zeitung „DIE WELT“

Henryk M. Broder schwingt die Antisemitismuskeule

Henryk M. Broder schwingt die Antisemitismuskeule

Sehr geehrter Herr Schuster,

noch etwas zu Ihrer Aufregung über das Wort „Schreiberling“:

Ihr Starreporter Henryk M. Broder scheut auch vor heftigen Schmähungen nicht zurück. Über Bodo Ramelow schrieb er am 13. September 2014 um  20:05 in seinem Blog:  „Lassen wir es mal offen, ob B.R. ein Antisemit light oder ein arrogantes, kaltschnäuziges Arschloch ist, das aus geringstem Anlass hyperventiliert.“ Noam Chomsky war für HMB ein „absoluter Psycho“, Alfred Grosser nannte er „eine postsenile Plaudertasche“ Horst Eberhard-Richter betrieb für ihn „Psychoanalyse auf Al-Kaida Niveau“ und Jörg Zink, ein deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer, Publizist und einer der bekanntesten Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung, war für ihn ein „alter Nazi im Theologen Kostüm“, weil er Verständnis für den Mut jugendlicher palästinensischer Selbstmordattentäter hatte. Weiterlesen

In einem Interview der Internetausgabe von „Ukraine. Ру“ stimmen die Experten darin überein, daß die Entscheidung des Nobelkomitees einen unausgesprochenen politischen Sinn hat.

Antikommunistische Textschreiberin bekommt Literaturnobelpreis

Von Günter Ackermann

Elke Wetzig - Eigenes Werk

Elke Wetzig – Eigenes Werk

Wer kennt diese Dame. Wer hat je etwas von ihr gelesen? Kaum jemand – außer den Juroren des Auswahl-Komitees in Stockholm. Die fanden, Frau Swetlana Aleksijewitsch als antikommunistisch und antirussische genug, um sie bekannt zu machen und mit dem Preisgeld zusätzlich wohlhabend. Weiterlesen

Doch es gäbe sie nicht, diese Kriegshandlungen, wenn diese terroristischen Organisationen nicht von außerhalb mit Waffen und Geld unterstützt würden. Bei mir entsteht der Eindruck, daß irgendwer besondere Einheiten, oder den ISIL insgesamt, benutzen will, um Assad zu beseitigen, um anschließend darüber nachzudenken, wie man sich des ISIL entledigen kann.

Die Russen, Putin und der Krieg

Teil 1

Der russische Präsident Wladimir Putin im Fernsehinterview mit CBS.

(oder: wie das USA-Fernsehen ein Interview mit Putin zensiert und damit fälscht!)

veröffentlicht am 29.09.2015

Nicht autorisierte Übersetzung von Marina Koch

putin_cbsVorbemerkung: Es ist besser, miteinander zu reden, als übereinander. Es ist besser, die Ansichten und Lebensweisen anderer Menschen und Völker zu kennen, als Vorurteile zu pflegen, als die Welt in Gut und Böse einzuteilen, oder nach der Art amerikanischer Cowboys, erst zu schießen und dann zu fragen. Der Frieden in der Welt ist zerbrechlich, doch der Krieg, als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln, ist vermeidbar.

Aber man darf auch keine Illusionen haben. Putin ist kein Kommunist, und Rußland ist ein kapitalistisches Land. Für ihn ist die Zerstörung des Sozialismus wohl nur deshalb ein Problem, weil sich nach der kriminellen Aufspaltung der Sowjetunion 25 Millionen Menschen, russische Bürger „plötzlich im Ausland“ befanden und weil die Russen heute „die größte geteilte Nation in der Welt“ sind.

Daß aber mit der Zerstörung des sozialistischen Weltsystems der Imperialismus zu verschärfter Ausbeutung, zu erhöhter Aggressivität und zu neuen Kriegen überging, scheint Putin nicht der Erwähnung wert zu sein.

Kein Wort über die russischen Oligarchen und kein Wort über deren ergaunertes Vermögen, über deren Privateigentum an Produktionsmitteln.

Auch nicht darüber, daß seine Landsleute millionenfach nicht nur um ihre Heimat, sondern auch das gesamte Volkseigentum betrogen wurden und damit ihre menschenwürdige Existenz verloren haben, und daß mit dem Untergang des Sozialismus zugleich auch alles das verschwand, was Generationen sowjetischer Menschen zuvor in ihrem Streben nach einer besseren und gerechteren Welt mit ihrem Blut und Schweiß errichtet, verteidigt und erhalten hatten.

Und was die Zukunft betrifft und seine Einschätzung der sozialökonomischen Zusammenhänge, orientiert sich Putin offenbar an den Theorien seiner Berater… Dennoch ist eines klar: auch die Russen wollen keinen Krieg! Bei den USA sind wir uns das weniger sicher. Weiterlesen

Nun muss man kein Wissenschaftler sein, um die Ursachen der Treibjagd nach noch gesunden Menschen zu erkennen, die mittels kostspieliger Vorsorgeuntersuchungen in die Fangnetze der Weißkittel geraten und damit dem Gewinnstreben der Pharmaindustrie genüge tun.

 „Krank durch Früherkennung” – krank1 Kopievon Frank Wittig

Vorsorge auf dem Prüfstand

Buchtipp von Harry Popow

Erstveröffentlichung der Rezension: Neue Rheinische Zeitung

Du fühlst dich gesund, hast aber ein Zipperlein. Gehste zum Arzt oder… Soll ich oder soll ich nicht? Keine Frage, man sollte… Aber was dann, wenn der Arzt – aus persönlicher Verantwortung heraus – Symptome feststellt, die zu einer Vorsorgeuntersuchung Anlass geben. Es geht um einen oder um mehrere Tests, man kann schon sagen Fahndung, auf Grenzwerte, Screening genannt. Soweit so gut. Aber was ist, wenn die vorbeugende medikamentöse Behandlung – mitunter monatelang - gar nichts ans Licht befördert? Eine Früherkennungsmaßnahme ohne Resultat? Eine unnütze Untersuchung? Und wenn du dabei noch krank wirst, durch eine Überdosierung? Dann sitzt der Schock tief. Dann merkst du endlich, dass dein Vertrauen in die Medizin missbraucht wurde. Deine Gesundheit wurde in Krankheit umgewandelt und dabei ist Geld geflossen, viel Geld. Allerdings nicht in deine Taschen. Weiterlesen