Im Mai 1952 rief der Pfarrer Herbert Mochalski zu einer „Jugendkarawane gegen Wiederaufrüstung und Generalvertrag“ am 11. Mai 1952 in Essen auf. Innenminister Arnold aber verbot die Veranstaltung mit der fadenscheinigen Begründung, man habe wegen verschiedener Veranstaltung nicht genug Polizei.

Ein Kulturschock

Siebzig Jahre NRW

Von Günter Ackermann

nrwIch kam mit 13 Jahren das erste Mal nach NRW, ins schwarze Kleve. Vorher ging ich in der DDR in die Schule, wollte aber zu meiner Pflegemutter, meiner Tante und die wohnte inzwischen in Kleve. Man sagt, der Niederrhein ist so schwarz, dass sie im Kohlenkeller noch Schatten werfen. Weiterlesen

„IKARUS. Mein wunderbares richtiges Leben im doch so miesen falschen. Lebensschnipsel eines militanten Pazifisten aus drei Ismen“ – von Karl-Heinz Otto

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Buchtipp von Harry Popow

IKARUS ist nicht totzukriegen. Hatte er vor 27 Jahren den Gegner noch mit modernsten Fla-Raketen-Komplexen in Schach gehalten, so hält er nunmehr die laut Weißbuch der Bundeswehr wieder in den Kriegsstartlöchern lauernden Menschenfeinde mit mentalen Pfeilspitzen im Visier. Weiterlesen

Jede Art von Bildung beruht auf einer bestimmten Weltanschauung: auf materialistischem oder idealistischem Verständnis der Natur und der Gesellschaft, je nachdem welche Gesellschaft die herrschende ist.

bolschewik
ÜBER DAS BILDUNGSYSTEM

Von Rafik Kulijew

Übersetzung: Florian Geißler

Quelle: Bolschewik.org vom 26.05.2016

„Gehen wir von der physischen auf die geistige Lage der Arbeiter über.
Wenn die Bourgeoisie ihnen vom Leben so viel läßt, als eben nötig ist,
so dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie ihnen auch nur so viel Bildung gibt,
als im Interesse der Bourgeoisie liegt.“
F.Engels [1]

Oft wird die Frage gestellt, welche Art von Bildung wohl besser ist, die sowjetische oder die moderne russische, d.h. die bürgerliche Bildung? Und die Antwort ist, je nachdem, wer auf diese Frage antwortet – die Verteidiger der sowjetischen oder der bürgerlichen Bildung –,  natürlich sehr unterschiedlich. Wir  wollen uns hier nicht die Aufgabe stellen, alle Argumente zu besprechen, die von den Verteidigern der sowjetischen Bildung bzw. der bürgerlichen Bildung vorgebracht werden, jedoch sei festgestellt, daß sogar die Verteidiger der bürgerlichen Bildung nicht leugnen können, daß die sowjetische Bildung in jeder Beziehung der bürgerlichen Bildung überlegen war: in methodischer Hinsicht, was das Wissen anbelangt, das durch die Ausbildung vermittelt wurde, und was die geistige Entwicklung der Ausgebildeten betrifft. Weiterlesen

Der Patriarch der russisch-ortodoxen Kirche behauptete doch frech, die Leiden der Russen im Krieg seien Gottes Strafe wegen der Sünden der Oktoberrevolution und des Aufbaus des Sozialismus danach

kyril

Patriarch Kyrill beleidigte des Opfer des Großen Vaterländischen Krieges:
Die Russen sind selbst Schuld an den Leiden im 2. Weltkrieg. Das war die Strafe Gottes für ihre Sünden, die Oktoberrevolution und den Aufbau des Sozialismus.

Geschichtsfälschung a la Ukraine

Von Günter Ackermann

Folgender Text von Helmuth Fellner (siehe) möchten wir Euch zur Kenntnis geben. Überhaupt scheint es in Mode zu geraten, die Helden der Roten Armee zu verunglimpfen.

So leugnete voriges Jahr der damalige polnische Außenminister, dass die Rote  Armee das KZ Auschwitz befreite, indem  er behauptete, das seien ukrainische Soldaten gewesen. Dabei „Vergaß“  er, dass die Armeegruppen  der Roten Armee  nicht ethnisch benannt wurden, sondern geografisch. Die „Ukrainische Front“ der Sowjetarmee bestand also nicht aus Ukrainern, sondern kämpfte zum Zeitpunkt der Benennung an der Front in der Ukraine. Die Soldaten gehörten allen Völkern der UdSSR an. Weiterlesen

Das Alleinsein ohne Partner fällt ihr schwer. Ihre Beziehungen, die sie im späteren Leben hat, kann sie nicht festigen und so bleibt sie letztlich allein. Ihre Sehnsüchte nach vielen Reisen kann sie sich nicht erfüllen.

Ab 1. Juni im Buchhandel:

„Im Stillen Park der untoten Seelen. Tamaras Notizen – auf den Spuren von Träumen und ungeweinten Tränen“ – Harry Popow

Gruftgeflüster

popow1Buchtipp von Elke Bauer

Im schier unübersichtlichen Blätterwald bundesrepublikanischen Literaturbetriebes ist mir ein Buch aufgefallen, das in seiner Authentizität und beeindruckenden Aussage etwas Besonderes in Form  und Inhalt darstellt.

Der Erzähler Henry Petrow stellt Tagebuch und Briefwechsel seiner Mutter Tamara vor.  Mit seinem Rückblick  auch auf sein eigenes Leben können Leser ein authentisches Erinnerungsbuch an die DDR  entdecken. Weiterlesen