Die Saudis kämpfen für Menschenrechte im Jemen – oder?

jemenDeutscher Rüstungskonzern liefert die Rechts-Hilfe

Autor: U. Gellermann

Quelle: rationalgalerie vom 03. November 2016

Hoppla, wird sich der letzte deutsche Präsident des UN-Menschenrechtsrates Joachim Rücker, unser SPD-Mann aus Schwaben, gedacht haben: Hoppla, da sind sie ja wieder, die Saudis, als die erneut in den UN-Menschenrechtsrat gewählt wurden. Von den Saudis weiß man ja, dass sie als wesentliches Menschenrecht die Scharia auf Vorrat halten, inklusive Enthauptungen, Steinigungen und Folterei aller Art. Für einen Wimpernschlag könnte Rücker sich gefragt haben, ob das Land denn wirklich ausgerechnet in den Menschenrechtsrat gehöre, aber dann hat er sich wahrscheinlich an die Milliarden und Abermilliarden erinnert, die Deutschland mit den Saudis im Rüstungssektor umsetzt und war überzeugt: Wenn einer sich um Menschenrechte kümmert, dann doch wohl die Saudis. Inzwischen ist Joachim Rücker zum Job des neuen Beauftragten der Bundesregierung für die „Stabilitätspartnerschaft im Mittleren Osten“ gewechselt. Zu dieser Gegend gehören Saudi Arabien wie auch der Jemen. Weiterlesen

Michel Chossudovsky, ein kanadischer Professor der Wirtschaftswissenschaften an der Universität Ottawa: „Der Vorsitzende der Vereinigten Stabschefs General Joseph Francis Dunford warnte sowohl den US-Senat wie auch Staatssekrtär John Kerry unmissverständlich, dass eine Flugverbotszone über Syrien zu Krieg sowohl mit Syrien als auch mit Russland führen würde…“

natobombeWarnung vor einem neuen Weltkrieg

Der in Brüssel lebende US-Amerikaner und Russland-Experte Gilbert Doctorow warnt eindringlich vor dem Dritten Weltkrieg. 

Von Gilbert Doctorow

Quelle: Gegenmeinung vom 26. Oktober 2016

Übersetzung: luftpost-kl.de

Die zwischen den USA und Russland wegen der Ukraine entstandene Konfrontation, die sich wegen Syrien noch verschärft hat, sei viel gefährlicher, als die Analysten der US-Mainstream-Medien glaubten; die von Russland ausgesprochenen klaren Warnungen würden einfach ignoriert, schreibt Gilbert Doctorow.  Weiterlesen

Hände weg von Syrien

HaendewegSyrienHände weg von Syrien –

Eine dringende Botschaft für den Frieden angesichts der Gefahr eines größeren Krieges

Hands off Syria Coalition

Wir erheben unsere Stimmen gegen die Gewalt des Krieges und den enormen Druck von Kriegspropaganda, Lügen und einer politischen Agenda, die verwendet werden, um diesen Krieg und jeden der vergangenen Kriege der USA zu rechtfertigen.

Wir, die unterzeichneten Organisationen und Einzelpersonen, unterstützen die folgenden „Punkte der Einheit“ und werden als Ad-hoc-Koalition zusammenarbeiten, um zu helfen, die Regimewechsel-Intervention durch die USA, die NATO und ihre regionalen Verbündeten und die Tötung unschuldiger Menschen in Syrien zu beenden. Weiterlesen

Tatsächlich berichtete ein britischer Reporter schon am Donnerstag Abend, Aufständische hätten den Fluchtkorridor, den er beobachtete, systematisch unter Feuer genommen; Zivilisten hätten sich in das von den Rebellen kontrollierte Ost-Aleppo zurückziehen müssen, eine Flucht aus dem Kampfgebiet sei unmöglich gewesen – und er selbst sei ebenfalls nur knapp mit dem Leben davongekommen.

moerserspielSpiel mit dem Weltkrieg (II)

BERLIN/DAMASKUS

 german-foreign-policy.com vom 24.10.2016 – Die Bundesregierung begleitet die am Wochenende gestartete Militäroffensive jihadistischer Milizen in Aleppo mit der Verstärkung ihres Drucks auf Russland. Moskau müsse „als wichtigster Unterstützer des Regimes“ in Damaskus dafür sorgen, dass nun „eine tragfähige Übereinkunft für Aleppo“ möglich werde, fordert Außenminister Frank-Walter Steinmeier. Tatsächlich ist der von Russland Ende letzter Woche initiierte Waffenstillstand von den aufständischen Milizen gebrochen worden, die, wie ein britischer Journalist aus Aleppo berichtet, auch die Evakuierung der Zivilbevölkerung mit dem Beschuss von Fluchtkorridoren verhinderten. Über ähnliche Praktiken des IS im irakischen Mossul heißt es zutreffend, er benutze Zivilisten als „menschliche Schutzschilde“. Die Bundesregierung erhöht ihren Druck zu einem Zeitpunkt, zu dem Moskau seine militärische Stellung im östlichen Mittelmeer stärkt, aktuell mit der Entsendung einer Flugzeugträgerkampfgruppe vor die syrische Küste. Sie soll dazu beitragen, Russland auf Augenhöhe mit den westlichen Mächten zu bringen; auch die Bundeswehr beteiligt sich mit einer Fregatte am Einsatz des französischen Flugzeugträgers „Charles de Gaulle“ in der Region, in die der russische Flugzeugträger „Admiral Kusnezow“ derzeit strebt. Forderungen insbesondere aus der Parteiführung von Bündnis 90/Die Grünen, eine Flugverbotszone für Syrien zu verhängen, bereiten eine weitere, den direkten Krieg mit Russland riskierende Eskalation vor. Weiterlesen

Irgendjemand hat die von Syrien und Russland eingerichteten Transit- und Übergangspunkte nämlich mit Maschinengewehren und Artillerie unter Feuer genommen, wie jederman auf den vom russischen Militär eingerichteten Webcams von der Gegend der Übergangspunkte sehen konnte.

TERRORISTEN IN OST-ALEPPO NEHMEN HUMANITÄRE KORRIDORE UNTER FEUER

hotelfenster_aleppoVeröffentlicht am 20. Oktober 2016 

Quelle: einparteibuch

Nachdem Sputnik am heutigen Donnerstag Mittag noch gemeldet hatte, dass in den ersten Stunden der humanitären Feuerpause gar niemand aus den von Terroristen beherrschten Bezirken in Aleppo evakuiert werden konnte, gelang am Nachmittag genau sieben teilweise verletzten Mitgliedern der Terrorgruppe Ahrar Al Sham aus Ost-Aleppovia Bustan Al Qasr die Flucht in den von der Regierung kontrollierten Teil Aleppos, wo sie zunächst ärztlich versorgt wurden, bevor sie dem Vernehmen nach auf eigenen Wunsch in die von Al Kaida beherrschte Provinz Idlib weiterreisen. Weiterlesen