Natürlich wird man in keinem der von der neuen Regierung verwendeten Argumente, die dieses Maßnahme rechtfertigen sollen, einen Bezug zur Geschichte und zu den Demütigungen feststellen können, die man dem Nachbarland zufügte, als man ihm über zwei Millionen Quadratkilometer seines Territoriums entriss.

mauer_MexikoUSA – MEXIKO

Die Mauer und alte nicht verheilte Wunden

von Elson Concepción Pérez

Quelle: Granma vom 2. Februar 2017

Wo bereits ein hoher elektrifiziertes Zaun besteht, der 1000 Kilometer der 3.200 km langen Grenze einnimmt, die Mexiko, seit der US-Besetzung im 19. Jahrhundert, als das Land über 50% seines Gebiets verlor, von den Vereinigten Staaten trennt, hat jetzt genau dieses Usurpator Land beschlossen, mit einer Investition von über 10 Milliarden Dollar eine Mauer zu errichten. Weiterlesen

Bucharin teilte mir auch mit, dass sie beschlossen hatten, individuellen Terror anzuwenden, um Stalin loszuwerden.

Wider den Block der Rechten und Trotzkisten V

trotzkismus

Die Erinnerungen von Jules Humbert-Droz*** und Bucharins Pläne, Stalin ermorden zu lassen

Aus: Grover Furr, „Trotsky’s Amalgams‘, Kettering/Ohio/USA 2015, S. 179ff, deutsche Übersetzung

Einleitung:

Nikolai Bucharin wurde 1988 von Gorbatschow rehabilitiert. Das beim dritten Moskauer Verratsprozess gegen ihn ergangene Urteil des Obersten Gerichts der UdSSR vom März 1938 wurde für null und nichtig erklärt. Ein Grund für seine Verurteilung waren auch seine Pläne gewesen, Stalin ermorden zu lassen. Professor Grover Furr fand heraus, dass er aber schon 1928 seinem Schweizer Freund Jules Humbert-Droz gegenüber von den Plänen gesprochen hatte, Stalin umbringen zu  lassen. Humbert-Droz hat in seinen Erinnerungen davon gesprochen. Das würde bestätigen, dass es diese Pläne tatsächlich gegeben hat und dass die Rehabilitierung Bucharins zu Unrecht erfolgte. Weiterlesen

Mitunter ist es schwer, bei ernsthaften politischen Themen das entlarvende Gegenargument anzubringen, denn Lächerlichkeit zu inszenieren will gekonnt sein. Aber das gelingt dem Autor auf vielfältige Weise.

abschaffungWolfgang Bittners Satire-Buch „Die Abschaffung der Demokratie“

Scharf gewürzt

Buchtipp von Harry Popow

Wenn unser noch amtierender oberster Staatshäuptling Deutschland vollmundig als die beste Demokratie in der Geschichte preist, kann man sich nur an den Kopf fassen. Nicht ohne Grund werden sich deshalb viele Leser gern darauf einlassen, wenn eine derart unreflektierte Schönfärberei entlarvt wird und der Kaiser plötzlich ohne Kleider dasteht. Weiterlesen

Jetzt redet er großkotzig davon, den „hart arbeitenden Menscheln in den Mittelpunkt“ zu stellen. Das glaube ich ihm aufs Wort, nämlich so, wie der auch im Mittelpunkt Schröders, seiner Agenda 2010 und seinem Sozialraub stand. Während Schröder den Superreichen Steuergeschenke machte, holte er es aus der Tasche der „hart arbeitenden Menschen.“

Heil Schulz

Heil Schulz

Von früh bis spät:

Schulz, Schulz und wieder Schulz

Die Großbourgeoisie baut Merkels Thronfolger auf

Von Günter Ackermann

Man macht die Glotze an: Nachrichten: die Fresse von Schulz belästigt einen. Der ist in den letzten Tagen so präsent, als wäre er Papst, US-Präsident und UNO-Generalsekretär in einer Person. Er soll die SPD aus dem Tief bringen, seine nicht vorhandene Bildung wird zum Qualitätskriterium: Er ist der einfache Mann aus dem Volk. Weiterlesen

Bei seinem Prozess gab Pjatakow zu, dass er Sedow (Trotzkis Sohn) 1931 in Berlin getroffen hatte. Wie vereinbart, trafen sich beide in einem Restaurant in der Nähe des Zoos. Pjatakow sagte auch, dass Sedow von ihm nur eines verlangt habe, nämlich zwei deutschen Firmen so viele Aufträge wie möglich zu erteilen, und dass er, Sedow, dann die notwendigen Geldsummen von ihnen einkassieren würde, wobei er, was die Preise anging, nicht zu anspruchsvoll sein sollte.

trotzkismus

Wider den Block der Rechten und Trotzkisten IV

Wie die Trotzkisten in den dreißiger Jahren gegen die UdSSR arbeiteten

John D. Littlepages Berichte in der ‚Saturday Evening Post‘, 1938

Aus: Grover Furr, ‚Trotsky’s Amalgams‘ (Trotzkis Vermischungen), Kettering/Ohio/USA 2015, S. 182ff, Erster Band, deutsche Übersetzung.

Der US-Ingenieur John D. Littlepage, der Anfang der dreißiger Jahre in der UdSSR arbeitete, deckte die Machenschaften der Trotzkisten gegen die damals sozialistische Sowjetunion in einer Artikelserie in der Zeitung ‚Saturday Evening Post‘ auf. Er bestätigt in drei Berichten, dass die Geständnisse der Trotzkisten, darunter das des Trotzki-Anhängers Pjatakow, während des Zweiten Moskauer Prozesses im Januar 1937 zutrafen und keineswegs herbeimanipuliert worden waren, denn er hatte selbst in Berlin bei Geschäftsabschlüssen mit deutschen Großfirmen miterlebt, wie die Trotzkisten arbeiteten. Er schrieb unter anderem: Weiterlesen