Hans Beimler Kamerad – vor 80 Jahren fiel in der Schlacht um Madrid der Kommunist und Kommissar der Interbrigaden Hans Beimler

beimler_briefmarkeSeine Heimat musst er lassen, weil er Freiheitskämpfer war

Vor 80 Jahren fiel Hans Beimler vor Madrid

von Nico Diener

Quelle: AmericanRebel vom 1. Dezember 2016

siehe auch: Hans Beimler: Mörderlager Dachau

Vor Madrid auf Barrikaden
In der Stunde der Gefahr
Mit den Inter-Kampf-Brigaden,
Sein Herz voll Hass geladen,
Stand Hans, der Kommissar.

Seine Heimat musst er lassen
Weil er Freiheitskämpfer war
Auf Spaniens blut’gen Straßen
Für das Recht der armen Klassen
Starb Hans, der Kommissar.

Eine Kugel kam geflogen
Aus der “Heimat” für ihn her
Der Schuss war gut erwogen
Der Lauf war gut gezogen -
Ein deutsches Schiessgewehr.

Kann dir das Wort drauf geben
Vencerá la liebertsd!
Und du wirst weiterleben
In uns und unserem Streben -
Hans Beimler, Kamerad.

Text: Ernst Busch, Musik: trad. (nach der Melodie von “Ich hatt’ einen Kameraden”).
Version von 1953 Weiterlesen

KZ-Dachau: Während die Gefangenen des Lagers um neun Uhr abends in ihren Baracken sein müssen und Ruhe herrschen muß, tobten sich die Mörder in ihrem Zimmer wie wild aus.

moerderlagerMörderlager Dachau

Vier Wochen in den Händen der braunen Banditen

Erlebnisbericht von Hans Beimler: Im Mörderlager Dachau/
Berlin (DDR) 2. Auflage 1980

„Den Beimler ham ma … in Dachau sehen wir uns wieder“!

Nachdem es den Faschisten in Bayern ohne Widerstand der Held-Stützel-Schäf[f]er-Regierung – und leider auch ohne nennenswerten Widerstand seitens der Arbeiterschaft – gelungen war, am 9. März 1933 die ganze Macht an sich zu reißen, setzte selbstverständlich mit gesteigerten Kräften eine unerhörte Verfolgungskampagne gegen die Kommunistische Partei ein. Bereits am 10. März gab der derzeitige Innenminister Wagner – seines Zeichens verkappter Bergwerksdirektor – an alle Polizei- und Gendarmeriestationen durch Funkspruch die Anweisung, daß „sofort alle kommunistischen und Reichsbanner­funktionäre, soweit sie zu erreichen sind, in Haft genommen werden müssen“. Soweit die bayrischen Städte München, Nürnberg, Augsburg usw. in Frage kamen, war der Erfolg der einsetzenden Verhaftungsaktionen nicht allzu groß, denn „die meisten Vögel waren ausgeflogen“. Soweit Kommunisten in Frage kamen, waren sie ja schon seit dem 30. Januar, dem Tag der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler, fast vollkommen illegal. Soweit es anging, die noch vorhandenen Möglichkeiten einer „legalen“ Vorbereitung der Reichstagswahl zum 5. März auszunützen, wurden diese aufs engste mit der illegalen Arbeit verbunden. Das Parteibüro durfte weder wichtiges Material enthalten noch durften die Sekretäre und Bezirksleitungsmitglieder darin arbeiten. Wie notwendig diese Maßnahmen waren, zeigte sich durch Dutzende Haussuchungen der Stützel-Polizei und die Schließung der Büros aller revolutionären Organisationen und der „Neuen Zeitung“ am 25. Februar. Ein Sekretär, der die Weisungen nicht beachtet hatte, wurde in Haft genommen und sitzt seitdem im Gefängnis bzw. Konzentrationslager Dachau. Weiterlesen

Der Marxist-Leninist Klement Gottwald führte die bewaffnete Arbeiterklasse auf die Straße und jagte die Reaktion zum Teufel.

„Durch den Zusammenschluss der Kommunistischen Partei mit der sozialistischen und sozialdemokratischen Partei drang der sozialdemokratische Wurm in die Partei ein und blieb nicht draußen.“(„Der Kampf derArbeiterklasse in den revisionistischen Ländern.“)

 

Klement_Gottwald

Klement_Gottwald

Aus: Enver Hoxha: Die Chruschtschowianer, Tirana 1984  S. 168/169:

„Nach Stalins Tod allerdings wurde ihre Offensive zur Zerstörung des Sozialismus in den anderen Ländern immer heftiger. Chruschtschow begann sowohl in der Sowjetunion als auch in Bulgarien, in der Tschechoslowakei, in Polen, in Rumänien, in Ungarn und in Albanien die verkappten und entlarvten antimarxistischen Elemente aufzustacheln. Chruschtschow und Konsorten waren bestrebt, diese Elemente, wo sie in der Führung saßen, unter seine Kontrolle zu bringen, oder sie dort in die Führung hineinzubringen, wo sie es nicht waren, indem die zuverlässigen Führer durch Intrigen, Putsche oder auch durch Attentate beseitigt wurden, wie sie es mit Stalin vorhatten (und, dafür spricht einiges, tatsächlich auch taten). Kurz nach Stalins Tod starb auch Gottwald. Ein sonderbarer, unerwarteter Tod! Wer Gottwald kannte, hätte nie geglaubt, daß dieser gesunde, starke und bewegliche Mann… an einer Grippe, oder einer Erkältung sterben könnte, die er sich am Tag der Beisetzungsfeierlichkeiten für Stalin geholt haben soll. Ich kannte Gottwald. Als ich einmal zu einem Treffen mit ihm in die Tschechoslowakei fuhr, sprachen wir in Prag lange über unsere Sorgen. Er war ein einfacher, aufrichtiger Genosse, der nicht viel Worte machte. Im Gespräch mit ihm fühlte ich mich unbefangen; er hörte mir aufmerksam zu, wobei er hin und wieder an seiner Pfeife zog, und sprach mit viel Sympathie über unser Volk und unseren Kampf, stellte uns Hilfe beim Aufbau der Industrie in Aussicht. Er versprach keine Berge und auch keine Wunder, sondern einen sehr bescheidenen Kredit der Tschechoslowakei für uns. Weiterlesen

Für einen Chruschtschow, der sich zum Ziel gesetzt hat, Freundschaft mit dem Präsidenten der USA zu schließen, konnte ein Castro nur ein unerwarteter und unerwünschter Störfaktor sein.

kubakriseCHRUSCHTSCHOW UND DIE KUBAKRISE

Kurt Gossweiler

Quelle: Kurt Gossweiler – Politisches Archiv

CHRUSCHTSCHOW UND DIE KUBA KRISE

In seinen Erinnerungen (Chuschtschow erinnert sich, Rowohlt 1971) prahlt Chr., er habe Kuba vor der USAIntervention bewahrt. „Schaun mer mal!” Weiterlesen