Um die Besonderheit des Sozialismus der Abstiegsphase adäquat zum Ausdruck zu bringen, wäre allerdings an die Stelle des Begriffes »Realsozialismus« ein Begriff wie etwa »denaturierter Sozialismus« zu setzen.

DDR-fahne1DER UNSTERBLICHE FRÜHSOZIALISMUS (JULI 2002)

Von Kurt Gossweiler

I

Es war im Jahr des Unheils – von den Verblendern und den von ihnen Verblendeten »Wiedervereinigung« genannt – , als ich – wenige Tage vor dem 3.Oktober, jenem Tage, an dem das, was die »friedliche (Konter)Revolution« noch von der DDR übrig gelassen hatte, von der Bundesrepublik okkupiert wurde -, in der Zeitung der DKP »Unsere Zeit« [1] auf einen Artikel stieß, der mich bereits durch seine Überschrift gefangen nahm: »Die DDR ist unsterblich«. Weiterlesen

Der Parteitag stellte fest, dass „die Opposition mit dem Leninismus ideologisch gebrochen hat, zu einer menschewistischen Gruppe entartet ist, den Weg der Kapitulation vor der internationalen und inneren Bourgeoisie beschritten und sich objektiv in ein Werkzeug dieser dritten Kraft gegen das Regime der proletarischen Diktatur verwandelt hat“.

hasi1GESCHICHTE DER KOMMUNISTISCHEN PARTEI DER SOWJETUNION (BOLSCHEWIKI)

KAPITEL X
Die Partei der Bolschewiki im Kampfe für die sozialistische Industrialisierung des Landes
(1926-1929)

2
Die Erfolge der sozialistischen Industrialisierung
Das Zurückbleiben der Landwirtschaft
Der XV. Parteitag
Der Kurs auf die Kollektivierung der Landwirtschaft
Die Zerschmetterung des trotzkistisch-sinowjewistischen Blocks
Die politische Doppelzünglerei

Schon gegen Ende 1927 zeigten sich entscheidende Erfolge der Politik der sozialistischen Industrialisierung. Die Industrialisierung vermochte unter den Bedingungen der Neuen Ökonomischen Politik in kurzer Frist eine bedeutende Aufwärtsbewegung herbeizuführen. Die Industrie und die Landwirtschaft als Ganzes (Forstwirtschaft und Fischerei mit inbegriffen) hatten in ihrer Gesamtproduktion das Vorkriegsniveau nicht nur erreicht, sondern sogar überholt. Der Anteil der Industrie an der Volkswirtschaft war auf 42 Prozent gestiegen und erreichte das Niveau der Vorkriegszeit. Weiterlesen

Aber gab es wirklich eine Strafe für jenes Verbrechen? Saßen wirklich alle, die es verursachten auf der Anklagebank? Mal sehen:

auschwitz_befreitWurde Auschwitz befreit?

Φραγκίσκος Ρωτόκριτος

vom 28. Jänner 2017

von Nikos Boyiopoulos
Am 27. Januar 1944 erreichte die Rote Armee Auschwitz. Vor 73 Jahren. Was damals aufgedeckt wurde, wird für immer an jene Aussage erinnern: Die Tiere sind Gottes Schöpfung, die Bestialität ist das Werk von Menschen. Oder um konkreter zu sein: Jener Untermenschen, die den Übermenschen priesen um ihre Grausamkeit zu rechtfertigen. Weiterlesen

W.I. Lenin: Vom Standpunkt der ökonomischen Bedingungen des Imperialismus, d.h. des Kapitalexports und der Aufteilung der Welt durch die „fortgeschrittenen“ und „zivilisierten“ Kolonialmächte, sind die Vereinigten Staaten von Europa unter kapitalistischen Verhältnissen entweder unmöglich oder reaktionär.

lenin-rednerÜber die Losung der Vereinigten Staaten von Europa

Wladimir Iljitsch Lenin

Gedruckt nachzulesen in: Lenin Werke, Band 21, Seite 342-346; Dietz Verlag Berlin, 1972

Quelle: ML-Werke

In Nr. 40 des „Sozial-Demokrat“ teilten wir mit, dass die Konferenz der Auslandssektionen unserer Partei beschlossen hat, die Frage der Losung „Vereinigte Staaten von Europa“ bis zur Erörterung ihrer ökonomischen Seite in der Presse zu vertagen.1 Weiterlesen

Das unvermeidliche Ergebnis der bürgerlichen Geschichtsschreibung über Sowjetrussland besteht nicht in guter, objektiver Geschichtsschreibung, die das Ergebnis der besten Auslegung vorhandener Primärquellen darstellt, sondern in ‚Propaganda mit Fußnoten‘

stalin (1)Stalin etc.

von Grover Furr

Quelle: msuweb.montclair

Übersetzt von Gerhard Schnehen, Dezember 2016

Betrifft: -Orlando Figes, ‘Revolutionary Russia 1891-1991. A History’, Metropolitan Books, Henry Holt & Co., 2014

Die Suche nach der Wahrheit erfordert auf jedem Gebiet der Forschung Objektivität. Objektivität verlangt, dass der, der eine Untersuchung anstellt, seinen eigenen Vorurteilen misstraut und dass er konkrete Schritte unternimmt, um zu vermeiden, dass sie die Schlussfolgerungen aus seiner Untersuchung vorwegnehmen. Geschieht dies nicht, dann wird daraus keine Geschichtsschreibung, sondern eine Wiederholung der Vorurteile des Historikers.

Ein zweites Erfordernis ist, dass er, der Historiker, sich auf Primärquellen stützt.

Diese sattsam bekannten Kriterien guter Geschichtsschreibung werden immer wieder auf dem Gebiet der Sowjetgeschichte verletzt. Alle Bücher, von denen hier die Rede ist (siehe oben), tun dies. Das unvermeidliche Ergebnis besteht nicht in guter, objektiver Geschichtsschreibung, die das Ergebnis der besten Auslegung vorhandener Primärquellen darstellt, sondern in ‚Propaganda mit Fußnoten‘. Weiterlesen