Das soll die ganze Welt wissen, in einem Internetforum für Leiharbeiter schreibt Melanie von ihren Erlebnissen mit Assa Abloy und Manpower, so wie es abgelaufen ist. Eine Woche später, in der sie zu vollster Zufriedenheit bei einem neuen Kunden ihre Arbeit schafft und in der Folgewoche wieder kommen soll, liegt die Kündigung von Manpower im Briefkasten.

leiharbeitGanz unten oder Der Stolz der Melanie B.

Geschrieben am 24. September 2013

von Pavel

aus: Theorie & Praxis

Quelle: Kommunistische Arbeiterzeitung (KAZ) Nr. 337

Melanie B. war neu im Betrieb, bei der alten Leihbude war wieder Schluss. Diesmal also „Assa Abloy“ in Berlin Zehlendorf, Sicherheitstechnik, Sicherheitsschlösser, so was halt. Jetzt stand sie wieder da in dieser Werkshalle, wo die Frauen für den dreckigen Lohn von 6,68 Euro, und es sind immer die Leiharbeiterinnen die den dreckigsten kriegen, Sicherheitsschlösser zusammen bauen. Wieder neu, wieder von vorne, Frühschicht, Spätschicht im Wechsel. Die Arbeit ist eine ziemlich Friemelei, hohe Konzentration und Fingerfertigkeit sowie Einsatzbereitschaft wird vorausgesetzt, sagt auch der Vorarbeiter zur Begrüßung, der ganz ok zu seien scheint. Weiterlesen

„Gerade erreichte mich die schockierende Nachricht, dass ein 38. Mitarbeiter von Ford sich erhängt hat, wenn man die Zahl dieser Selbsttötungen unter uns Fordwerkern seit 2003 zählt.“

Das Großkapital geht über Leichen

Aus einer Mail des Gewerkschaftsvertrauensmanns Gaby Colebunders

38. FORDWERKER IN GENK HING SICH AUF

von Genossen Gaby Colebunders

übersetzt von Jens-Torsten Bohlke

Brüssel, 5. September 2013, Kommunisten-Online. -   Genosse Gaby Colebunders ist Mitglied der Belgischen Arbeiterpartei (PVDA/PTB) und ein angesehener Gewerkschaftsvertrauensmann der Fordarbeiter in Genk/Belgien. In einer heutigen Rundmail teilt er mit: Weiterlesen

Wenn man hierzulande eine Landstraße sperrt, dann sperrt man damit gleich eine ganze Region und das Leben wird kompliziert. Wer dabei leidet sind keineswegs die kapitalistischen und imperialistischen Ausbeuter, sondern die Bauern und die Bevölkerung im Allgemeinen, die ja nun wirklich keine Schuld haben.

nicaragua-properties2Brief von Ulrich aus Nikaragua

Zu dem Artikel über die Bergleute in Santo Domingo Chontales

siehe

Liebe Genossen!

Zu dem Artikel über die Bergleute in Santo Domingo Chontales, Nikaragua, habe ich Einiges zu sagen. Der Konflikt ist schon eine Weile her. Das war im Februar und März dieses Jahres.

Ich habe dort gearbeitet und eine Goldwaschanlage für die Goldwäscher gebaut. Es ist eine der verwegensten Gegenden Nicaraguas, so ein bisschen wilder Westen.

Es muss mal klar festgehalten werden, dass es sich bei den Goldwäschern (guiriseros) nicht um Bergarbeiter im industriellen Sinn handelt. Das ist keine wirkliche Arbeiterklasse. Es sind Kleinbesitzer, häufig Ausbeuter oder Selbstausbeuter mit einer Mentalität, die ihrer Klassensituation entspricht: Störrische Eigenbrödler, mit einem steilen Hang zum Lumpenproletariat. Weiterlesen

Auseinandersetzung, als Polizeikräfte eine von protestierenden Bergleuten aus der Ortschaft El Cafetal errichtete Straßensperre räumten, mit der sie B2 Gold davon abbringen wollten, mit dem Abbau im Sektor La 4 zu beginnen, wo der Konzern seit Oktober 2012 Schürfrechte besitzt.

nikaraguagold

Logo des kanadischen Bergbauunternehmens B2 Gold

Nicaragua:

Im Bergbaukonflikt wird der Ton schärfer

Von Gerhard Mertschenk

amerika21.de vom 22.02.2013

El Cafetal, Nicaragua. Mehrere Dutzend Verletzte und mehr als 40 Festnahmen ist die Bilanz eines Konflikts zwischen kleingewerblichen Bergleuten und dem kanadischen Unternehmen B2 Gold in der Zentralregion Nicaraguas. Weiterlesen

Während es im reinen Schienenbereich in Deutschland 1994 noch 320.000 Beschäftigte gab, waren es Ende 2012 nur noch knapp 190.000. Das ist ein Rückgang um gut vierzig Prozent, trotz deutlich mehr Leistung.

mainzPressemitteilung Bündnis Bahn für Alle, 13.8.2013

Mainz ist keine Ausnahme – DB AG spart den Bahnverkehr im Land kaputt

Falsche Fokussierung des Bahn-Managements

Die Zugausfälle am Mainzer Hauptbahnhof sind Folge falscher Unternehmensziele der Deutschen Bahn AG. Rendite auf dem globalen Logistikmarkt geht auf Kosten eines funktionierenden Bahnverkehrs in Deutschland. „Personal und Wartung der Züge sind seit Jahren so knapp kalkuliert, dass die Störung der Normalfall ist,“ sagt Monika Lege für das Bündnis Bahn für Alle. „Die Durchsage von der ‚Störung im Betriebsablauf‘ gehört heute zur Bahnreise wie die vier Jahreszeiten.“ Weiterlesen