Wie war Hofmanns Haltung zum Tarifeinheitsgesetz Merkels und ihrer Arbeitsministerin Nahles (SPD!!!)? Viele Kolleg/innen, nicht nur in der IG Metall, sondern auch bis hin zum Ver.di-Vorstand durchschauten, dass gesetzlich erzwungene (von Nahles im Bundestag lyrisch besungene) „Einheit” ein vergiftetes Geschenk ist, ein Angriff auf das Streikrecht!

Vollstreik – Erleben wir den noch? Bemerkungen zum IG Metall-Gewerkschaftstag:

Quelle: Arbeit-Zukunft vom 30. Oktober 2015

IGMMit Jörg Hofmann wurde ein Mann zum neuen Vorsitzenden gewählt, der nicht für offensiven Klassenkampf der Mitglieder steht, sondern für Sozialpartnerschaft. Diese Feststellung muss sein, auch wenn die IG Metall in den letzten Jahren kämpferischer geworden ist, mehr Aktionen in der Betrieben initiierte und durchaus jüngere, kämpferische Kräfte am Werk sind. Weiterlesen

Dass die Billiglöhner in den Flüchtlingen eine Bedrohung im Kampf um die hingeworfenen Stückchen sehen, ist ein naheliegender Reflex. Neben dem Kampf gegen Verschlechterungen durch TTIP ist es deshalb auch wichtig, auf breiter Front zu informieren und die Neuankömmlinge einzubinden, damit »Teile und herrsche« nicht die Arbeitsbedingungen in den Keller und die Einheimischen in die Arme der Rechten treibt.

teile-und-herrsche»Teile und herrsche«

Von Christoph Kühnemund

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

KP-Luxemburg

Als vor einigen Monaten der Poststreik in Deutschland über Nacht durch eine Einigung der Schlipsträger aus den Chefetagen des Managements und der Gewerkschaft für beendet erklärt wurde, ohne daß zumindest die Gewerkschaft ihre Basis befragte, da warnten Wirtschaftsfachleute davor, daß die vom Postunternehmen zum Zweck des Streikbruchs eingesetzten und in Containern beherbergten ausländischen Leiharbeiter erst der Anfang sein würden. Weiterlesen

Die GDL fordert ja nicht, die Deutsche Bahn zu einem genossenschaftlichen oder kollektiven Betrieb in Mitarbeiterhand zu transformieren. Die GDL fordert lediglich fünf Prozent mehr Lohn und eine einstündige Reduzierung der Arbeitszeit auf 38 Stunden pro Woche.

Bild: F.R.

Bild: F.R.

Die GDL streikt für uns alle!

Von Patrick Spät

Quelle: Heise-online vom 05.05.2015

Streiks sind der minimal notwendige Protest gegen die maximalen Zumutungen der Lohnarbeit

„Wir streiken / Maschinen Stopp / Streik bis zum Sieg / Wir werden kämpfen / und uns gehört die Fabrik!“ Diese Zeilen gab die Musikband Ton Steine Scherben den protestierenden Menschen 1970 mit auf den Weg. Dagegen sind die jüngsten Streiks bei der Bahn ein Ponyhof. Denn an der Eigentumsfrage rüttelt heute keine Gewerkschaft mehr. Die Streikenden kämpfen zwar völlig zu Recht, aber zunächst nur für ihre Existenzberechtigung als Lohnarbeiter. Die GDL [1] fordert ja nicht, die Deutsche Bahn zu einem genossenschaftlichen oder kollektiven Betrieb in Mitarbeiterhand zu transformieren. Die GDL fordert lediglich fünf Prozent mehr Lohn und eine einstündige Reduzierung der Arbeitszeit auf 38 Stunden pro Woche. Weiterlesen

SNI preist seinen Trainer Leo Martin so an: Er war „10 Jahre lang für einen großen deutschen Nachrichtendienst im Einsatz.“ Sein Spezialgebiet war das Anwerben und Führen von V-Leuten. Martins Standard-Referat bei Seminaren lautet: „Analyse des Verhandlungspartners: Vom Geheimdienst lernen.“ Was auf der SNI-website nicht steht: „Leo Martin“ heißt in Wirklichkeit anders.

gewerkschaftsbekämpferMit Geheimdienstmethoden gegen Gewerkschaften –

z.B. gegen die GDL

21. Mai 2015 · von R@Z€

Quelle: globalinformations

Wenn der Bahn-Vorstand mit Gewerkschaften verhandelt, ist Werner Bayreuther dabei. Er ist Hauptgeschäftsführer des Arbeitgeberverband der Mobilitäts- und Verkehrsdienstleister (Agv-MoVe). Er gehört aber auch zum Team des Schranner Negotiation Institute (SNI) in Zürich. Auf der Website des SNI wird Bayreuther angepriesen: „Er hat die Deutsche Bahn in der Verhandlung mit der GdL beraten und aktiv unterstützt.“ Weiterlesen

Ein Streik ist ein legitimes Mittel der Arbeiter und Angestellten, um bestimmte Forderungen gegenüber ihren Ausbeutern durchzusetzen. Und niemand ist berechtigt, sie daran zu hindern. Was kann man da tun? Man macht sie madig und versucht, einen Keil zwischen die verschiedenen Beschäftigtengruppen zu treiben.

streik_DB_bearbeitet-1Die Medien und die demokratischen Rechte

Von whs

Arbeiterkorrespondenz auf Kommunisten-online

Die GdL ruft ihre Mitglieder zum Streik. Der Weselsky traut sich was. Was wollen die eigentlich? Haben die nicht erst gestreikt? Und jetzt schon wieder? Dürfen sie denn das? Ja, sie dürfen. Nach Artikel 9 Abs. 3 des Grundgesetzes dürfen sie und niemand darf sie behindern; auch das steht dort, in diesem Artikel. Weiterlesen