Redaktion

Wichtige Rubriken und Beiträge

+++Neu+++

Newsletter bestellen

zur Homepage

Der Krieg der herrschenden Klasse gegen das Volk

Kampf den ideologischen Diversanten

Für den Aufbau der Kommunistischen Partei Deutschlands

Gegen den imperialistischen Krieg

Black Channel

Betrieb&Gewerkschaft

Bildung, Kultur & Wissen

Wider den Block der
Rechten und Trotzkisten

zur Geschichte
der internationalen kommunistischen und Arbeiterbewegung

Wissenschaftlicher Sozialismus

Aus den Ländern

Links

Impressum

Archiv

Intern

Proletarischer Internationalismus

Wahlboykott

Kurt Gossweiler

Die Taubenfußchronik

oder Die Chruschtschowiade

1953 bis 1964

Band II: 1958 bis 1964

Endlich steht der Band II der „Taubenfußchronik“ vor der Vollendung. Er setzt das politische Tagebuch der Auseinandersetzung Kurt Gossweilers mit dem modernen Revisionismus fort, wird ca. 500 Seiten umfassen und etwa 25 Euro kosten.

Geplanter Erscheinungstermin: Juni/Juli 2005

Vorbesteller erhalten den Band sofort bei Erscheinen portofrei zugeschickt.

Bestellungen bitte an:

Verlag zur Förderung der wissenschaftlichen Weltanschauung

Tulbeckstraße 4

80339 München

Telefon: 089-54 07 03 46

Telefax: 089-54 07 03 48

zurück

Der Historiker Dr. sc. Dr. h.c. Kurt Gossweiler

Quelle: kominform.at

Der Historiker Dr. sc. Dr. h.c. Kurt Gossweiler, geboren im Jahr der Oktober-Revolution 1917, aufgewachsen in einem kommunistischen Elternhaus, jugendlicher Widerstandskämpfer gegen den Hitler-Faschismus, von der faschistischen Wehrmacht 1943 auf die sowjetische Seite übergetreten, Mitstreiter beim Aufbau der DDR, hat sich als Wissenschaftler und politischer Publizist stets vor allem für folgende Fragestellung interessiert: Welches waren die Ursachen der epochalen Niederlagen der Arbeiterbewegung, des Hitler-Faschismus 1933 und der konterrevolutionären Restauration des Kapitalismus in den sozialistischen Staaten Europas 1989/90?
Mit seiner Dissertation über „Die Röhm-Affaire“ (1963) und seiner Habilitationsschrift über „Großbanken, Industriemonopole, Staat“ (1972) und vielen weiteren Arbeiten wurde Gossweiler zu einem der bedeutendsten Faschismus-Forscher.

Als einer von wenigen erkannte er schon früh, dass unter der Führung Chruschtschows die KPdSU unter dem Vorwand des Bruchs mit dem so genannten „Personenkult“ in Wahrheit den Bruch mit dem Marxismus-Leninismus vollzog und den Weg der Restauration des Kapitalismus beschritt. Mit unbestechlichem historischen Tatsachensinn erfasste er in seinem politischen Tagebuch das Aufkommen des Revisionismus in der kommunistischen und Arbeiterbewegung, nachzulesen in:

Kurt Gossweiler, Die Taubenfuß-Chronik oder Die Chruschtschowiade 1953 bis 1964, Bd. I 1953 bis 1957, München, 2002, 1. Aufl., 412 S.; ISBN 3-00-008773-7 ; 20,00 Euro; Verlag zur Förderung der wissenschaftlichen Weltanschauung, Tulbeckstr. 4, 80339 München, Tel.: 089-5040 703 46; Fax: 089-540 703 48

Dazu Gossweiler: „ In Teil I -niedergeschrieben in den Monaten Dezember 1956 bis Januar 1957 -ließ ich an Hand von Zeitungsnotizen noch einmal die Ereignisse vom März 1953 - vom Tode Stalins also - bis Ende 1956 Revue passieren, um einen durch die Ereignisse in Ungarn verstärkten bestimmten Verdacht, die Rolle Chruschtchows betreffend, zu widerlegen oder zu verifizieren. Diese Überprüfung führte - leider - zu dem Ergebnis, dass der Verdacht begründet war - der Verdacht nämlich, dass mit diesem „Reforme“ in Wahrheit ein Antikommunist an die Spitze der Partei Lenins gelangt war - so unwahrscheinlich mir auch das erschien und allzu vielen auch heute noch erscheint, trotz vorliegender Beweise“

Teil II der Taubenfußchronik wird noch (siehe oben) erscheinen.

Taubenfußchronik nannte Gossweiler sein faszinierendes Zeugnis der Zeitgeschichte nach dem Ausspruch : „Die Entartung kommt, wie man zu sagen pflegt, auf Taubenfüßen“ (Karl Schirdewan auf der 28. Tagung des ZK der SED, November 1956).

Dass der Revisionismus in die Niederlage führen könnte, blieb auch Gossweiler bis 1988 unvorstellbar. Nach der Menschheitskatastrophe der Zerschlagung der sozialistischen Staaten in Europa widmete er sich dann in zahlreichen Arbeiten der „Katastrophen-Ursachenforschung“. Ein Teil dieser Arbeiten erschien in dem Sammelband:

Kurt Gossweiler, Wider den Revisionismus, München, 1997, 410 S. broschiert; ISBN: 3-00-002404-2; Verlag zur Förderung der wissenschaftlichen Weltanschauung, Tulbeckstr. 4, 80339 München, Tel.: 089-5040 703 46; Fax: 089-540 703 48

Der Band ist ab sofort wieder lieferbar.

Das Hauptanliegen der in dem Sammelband zusammengestellten Aufsätze ist es, Hintergründe der erfolgreichen Zerschlagung der sozialistischen Gesellschaftsordnungen in Ost-Europa, insbesondere der Sowjetunion, zu untersuchen. Dabei konzentriert sich Gossweiler insbesondere auf die Analyse jener Prozesse, welche die in Ost-Europa regierenden kommunistischen Parteien - seit Chrustschow - schrittweise veränderten und zur Basis für die dann erfolgte Zerschlagung des Sozialismus wurden.

Einige der Arbeiten aus dem Sammelband und zahlreiche weitere sind auf der Webseite www.kurt-gossweiler.de verfügbar, die nunmehr 47 Arbeiten umfasst und weiter ausgebaut werden soll.

Mit internationalistischen Grüßen Klaus von Raussendorff

Anhang

28. April 2004 Kurt Gossweiler - Politisches Archiv www.kurt-gossweiler.de  erweitert um folgende Texte:

Zum Themenbereich „Revisionismus in der Geschichte der kommunistischen und Arbeiterbewegung“:

Zur Rolle Stalins und zum Anteil des Chruschtschow-Revisionismus an der Zerstörung der Sowjetunion (März 2004)

Revisionismus - Totengräber des Sozialismus Zur Entstehung des modernen Revisionismus und zu seiner Etablierung in der Sowjetunion unter Chruschtschow 1953-1964 (Februar 2004)

Die Überwindung des Anti-Stalinismus. Eine wichtige Voraussetzung für die Wiederherstellung der kommunistischen Bewegung als einer einheitlichen marxistisch-leninistischen Bewegung (1. Mai 1994)

Die vielen Schalen der Zwiebel Gorbatschow (Februar 1993)

Rückblick auf den Rückschlag: Hatte der Sozialismus nach 1945 keine Chance? (Januar 1991)

Zum Themenbereich „deutsche und Geschichte der Sowjetunion“:

Geheimmission des BRD-Vizekanzlers beim DDR-Vize-Verteidigungsminister 1955 und 1956. Was wollte der Vizekanzler Schäffer bei seinen Geheimmissionen 1955 und 1956 beim DDR-Vize-Verteidigungsminister Vincenz Müller? (Dezember 2003)

Benjamin Baumgarten und die „Stalin-Note“ (Mai 1998)

Eine neue Sicht zur Sowjetischen Außenpolitik? Anmerkungen zu einem Beitrag von Ernst Hoffmann (ICARUS 1/96; Anfang 1996)

Anmerkungen zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag und zur Rolle Stalins im Zweiten Weltkrieg (1996)

Hintergründe des 17. Juni 1953 (Sommer 1993)

Betrachtungen zum deutsch-sowjetischen Nichtangriffsvertrag von 1939 (Juni 1989)

Zum Themenbereich „Diskussionen und Positionen“:

Rede in der Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals (6. Februar 2000)

Der „Moderne Sozialismus“. Gedanken zu 12 Thesen Gysis und seiner Denkwerkstatt (Oktober 1999)

John Maynard Keynes. Ein Ratgeber für uns und unsere Probleme? (2. Hälfte 1996)

Zu den Positionen der MLPD (November 1994)

Stellungnahme zum Entwurf des Buches von Sahra Wagenknecht (August 1994)

 

 

Spenden für die Homepage: Günter Ackermann, Konto-Nr.: 433 407 436,
IBAN DE62 3601 0043 0433 4074 36., BIC PBNKDEFF, BLZ: 360 100 43
Postbank Essen. Verwendungszweck: Homepage 
(Bitte eMail-Adresse und Verwendungszweck immer angeben!)

  Bitte immer angeben!