Der Irre im Weißen Haus und die Mutter aller Bomben

gbu43Der Irre mit der Bombe

Drohgebärde gegen Iran und Nordkorea: Kriegsherr und US-Präsident Donald Trump lässt Massenvernichtungswaffe über Afghanistan abwerfen

Von Knut Mellenthin

Quelle: jungeWelt vom 15. April 2017

Die US-Regierung treibt die militärische Eskalation weltweit in Windeseile voran. Am Donnerstag abend (Ortszeit) warfen US-Streitkräfte mit einer Transportmaschine zum ersten Mal eine Superbombe des Typs »GBU-43« über Afghanistan ab. Diese ist mit einer Explosivkraft von elf Tonnen herkömmlichen Sprengstoffs (TNT) und einer tödlichen Druckwelle mit einem Radius von zirka 1,6 Kilometern die gefährlichste verfügbare nichtatomare Massenvernichtungswaffe. Bekannt ist der Sprengkörper als »Massive Ordnance Air Blast« (MOAB) oder »Mother of all Bombs« (»Mutter aller Bomben«). Er wurde bisher nur unter »Gefechtsfeldbedingungen« erprobt. Gleich nach dem Bombenabwurf eilten Soldaten und Militärwissenschaftler der USA gemeinsam mit afghanischen Einsatzkräften an den Tatort, um die Auswirkungen festzustellen. Weiterlesen

Gestern Tulpenzwiebeln heute Space Mining – Spekulation auf Teufel komm raus

Früher:  Spekulation mit Tulpen heute Weltall

Früher:
Spekulation mit Tulpen heute Weltall

»Space Mining« – neues Spekulationsobjekt mit erdichtetem Wert

von Oliver Wagner

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

In der Geschichte des Kapitalismus gibt es seit mehr als dreieinhalb Jahrhunderten Wirtschafts- und Finanzkrisen. Bis Anfang des 19. Jahrhunderts hatten diese häufig politische Ursachen. So brach 1667 in England eine Krise im Zusammenhang mit dem Krieg gegen die Niederlande aus. Der niederländische Admiral Michiel de Ruyter fuhr in die Themse ein und bombardierte Tilbury Fort, das die Mündung des Flusses in die Nordsee beschützte. In London brach Panik aus. Die Banken wurden gestürmt. 1775 bis 1783 führte Großbritannien dann einen Krieg mit den amerikanischen Kolonien; die hohen britischen Verluste mündeten 1778 in einer Wirtschaftskrise. Weiterlesen

Hans Frank, der „Schlächter von Polen“, gehörte zu den 24 Hauptkriegsverbrechern, die vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg angeklagt und hingerichtet wurden.

Krematorium KZ Majdanek

Krematorium KZ Majdanek

Eine der von den ukrainischen Nazis und der katholischen Kirche am meisten gehaßten Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens war der kommunistische Schriftsteller und Journalist Jarosław Hałan. Er wurde im Alter von nur 47 Jahren im Auftrag des Vatikans von faschistischen Banditen in Lwow ermordet. Hałan war ein brillanter und scharfsinniger Publizist, ein mutiger und unerschrockener Kämpfer gegen das Unrecht in seiner galizischen Heimat. Offen vertrat er seine Meinung und beteiligte sich aktiv am Kampf gegen die Überreste der galizischen Nazi-Kollaborateure in der Ukrainischen Sowjetrepublik. Als Sonderkorrespondent der Zeitung „Sowjetische Ukraine“ berichtete Hałan 1946 vom Nürnberger Prozeß. Der folgende Bericht beschreibt die Physiognomie eines Massenmörders, so wie ihn der deutsche Faschismus hervorgebracht hat.

Hans Frank, der „Schlächter von Polen“, gehörte zu den 24 Hauptkriegsverbrechern, die vom Internationalen Militärgerichtshof in Nürnberg angeklagt und hingerichtet wurden.

„Frank stellte für Hitler den notwendigen bösen Gnom der Jurisprudenz dar, der  die unmenschlichen Theorien des Faschismus in Form des ‘Gesetzes’ kleidete.  (Oberjustizrat L.N. Smirnow, in: Der Nürnberger Prozeß – 2 Bde.,Rütten & Loening, Berlin, 1957, Bd.II, S.378.

DER ÜBERMENSCH

von Jarosław Hałan

Hans Frank ist viel sentimentaler als Ribbentrop. Als man ihn während des Kreuzverhörs an die eingekerkerten und zu Tode gequälten Professoren der Krakówer Universität erinnert, schluchzt er auf. „Diesen Fall bedauere ich ganz besonders.“ Polens und Galiziens einstiger Generalgouverneur hatte aber eine Unzahl solcher Fälle zu verzeichnen: Seine 38 Bände umfassenden Tagebuch-Notizen sind ein übergenügender Anklageakt, auf Grund dessen das Gericht den Verfasser zu mindestens zwanzigfachem Tod verurteilen kann. In der Hoffnung, der Gerichtshof werde Fanatismus als Geisteskrankheit anerkennen, erklärt Frank: „Ich bekenne mich nach wie vor als Nationalsozialist.“ Dieser „Fanatismus“ ist jedoch im „Dritten Reich besonders unter dessen Regenten eine zu weit verbreitete Krankheit gewesen, als daß deren Symptome ein Geheimnis hätten bleiben können. Weiterlesen

Zur Diskussion gestellt: B&G-Arbeit der DKP-Linken

fische_bearbeitet-1Zur Diskussion gestellt: B&G-Arbeit der DKP-Linken

Betriebliche Interessenvertretung – Ordnungsmacht oder Organisator des Widerstands?

Quelle: Theorie&Praxis vom 1. Dezember 2016

von Bernd Blümmel

Gewerkschaften haben in der letzten Zeit eher selten Grund zum Feiern. Wenn es dann mal einen Anlass gibt, wie im Oktober 2012, als das Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) seinen 60. Geburtstag feierte, dann wird geladen, was Rang und Namen hat: Der damalige DGB-Vorsitzende Michael Sommer, die ehemalige Bundesarbeitsministerin – jetzt zuständig für Kriegsministerium – Ursula v.d. Leyen, Konzern- und Gesamtbetriebsratsvorsitzende verschiedener Großkonzerne und Vertreter unterschiedlicher Arbeitgeberverbände. Der Tenor war einheitlich: das BetrVG ist ein Erfolgsmodell und hat wesentlich dazu beigetragen, Krisen in der Bundesrepublik zu verhindern. Weiterlesen

Und was die White Helmets betrifft, dann ziehen wir sehr wohl in Betracht, dass einiges von ihrem Material absolut komplett gefälscht ist.

Marija_SacharowaDie Sprecherin des russischen Außenministeriums, Marija Sacharowa, zerlegt hier die Reporterin von CBS. Brillanter geht’s nicht.

Marija Sacharowa, 05.04.2017

Übersetzung und Quelle: FritztheCat

CBS: „Hallo, CBS News. Russland sagt, der Luftangriff auf Khan Sheikhun geschah zwischen 11Uhr30 und 12Uhr30. Sanitäter vor Ort sagen, der Angriff geschah Stunden davor. Wie kommt das?“

Marija Sacharowa: „Richtig – Sie stellen eine brillante Frage. Warum wird diese Frage nicht von jenen gestellt, die den Resolutionsvorschlag zur „Verurteilung des Chemiewaffenangriffs“ beim UN-Sicherheitsrat eingebracht haben? Weiterlesen