Das Regime in Ankara setzt dabei konsequent die Linie fort, die es seit Jahren gegenüber dem islamistischen Terror spielt. Man weiß, dass die IS Geld und Waffen über die Türkei bezieht, man weiß, dass sie über die Türkei Erdöl, das sie illegal aus den Quellen in den Teilen des Irak gewinnt, in dem der IS das Sagen hat.

erdogan_zundeltZu den Anschlägen in Istanbul

Terror – wie auf Bestellung

Von Günter Ackermann

Lenin zum Thema individueller Terror:

„Erstens wollte (oder richtiger wohl: konnte) diese Partei (die Partei der Sozialrevolutionäre in Russland; G.A.), die den Marxismus ablehnte, durchaus nicht begreifen, daß es notwendig ist, vor jeder politischen Aktion die Klassenkräfte und ihre Wechselbeziehungen streng objektiv abzuwägen. Zweitens hielt sich diese Partei für besonders „revolutionär“ oder „linksradikal“, weil sie für den individuellen Terror, für Attentate war, was wir Marxisten entschieden ablehnten. Selbstverständlich lehnten wir den individuellen Terror nur aus Gründen der Zweckmäßigkeit ab; Leute aber, die es fertigbrächten, den Terror der Großen Französischen Revolution oder überhaupt den Terror einer siegreichen und von der Bourgeoisie der ganzen Welt bedrängten revolutionären Partei „prinzipiell“ zu verurteilen, solche Leute hat bereits Plechanow in den Jahren 1900-1903, als er Marxist und Revolutionär war, dem Spott und der Verachtung preisgegeben.“ (W.I. Lenin: „Der ‘linke Radikalismus’, die Kinderkrankheit im Kommunismus.“) Weiterlesen

Nur die menschliche „lebendige” Arbeit ist der Schöpfer des Reichtums. Nur die Ausbeutung der Arbeit durch das Kapital ist Schöpfer des „Mehrwerts”.

bgeAllgemeines Grundeinkommen:

Eine falsche gute Idee

Quelle: Arbeit-Zukunft vom  4. Dezember 2016

„Allgemeines Einkommen”, „Grundeinkommen”, „Lebenslanges Einkommen”… die Konzepte sind verschieden, aber sie haben Eines gemeinsam: ein Einkommen für alle ohne Rücksicht auf die Quellen. Von der Arbeit abgekoppelt kann dieses Einkommen gemäß der Theorie ein existenzsicherndes Mindesteinkommen oder eine viel höhere Zuteilung sein. Weiterlesen

Im Gegensatz zur kapitalistischen Welt, wo Gesundheit ein Handelsgut und Spekulationsobjekt geworden ist, bleibt das Gesundheitswesen in Kuba ein öffentliches Gut.

kuba-fahneFidel, Kuba und die bürgerliche Propaganda

VonNikos Mottas

Quelle: ΦΡΑΓΚΊΣΚΟΣ ΡΩΤΌΚΡΙΤΟΣ· vom  8. DEZEMBER 2016

Der Tod Fidel Castros ist sowohl international als auch in Griechenland Anlass zur Verbreitung eines konzertierten Angriffs auf den historischen Führer der kubanischen Revolution und auf das sozialistische Kuba geworden. Das Patchwork des Antikommunismus, von der extremen Rechten bis hin zur Sozialdemokratie, versäumte nicht die Gelegenheit die kubanische Revolution zu verleumden, einmal, indem es Charakterisierungen zuteilte (Diktator, umstrittene Figur, etc.), ein andermal, indem es nachweislich falsche Angaben über sein angeblich unermessliches Vermögen und sein persönliches Leben reproduzierte. Weiterlesen

Wie kann jemand, der derartige Privilegien erfahren hat (warum auch immer), so dermaßen bramarbasieren, denn das gegen ihn angewandte Recht der DDR kann er ja offensichtlich nicht meinen?

gauck_panzerEs gauckelt und merkelt

Von W.S. aus Sonneberg vom 8. Dezember 2016

Zitat: „Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Rechtsstaates, gerade weil ich ihn in den ersten fünfzig Jahren meines Lebens entbehren musste“ Joachim Gauck Bundespräsident. Gauck war in der DDR aufgewachsen. Dort habe es nur „defizitäres beziehungsweise beschädigtes Recht“ gegeben. Zitat Ende Weiterlesen

Das unvermeidliche Ergebnis der bürgerlichen Geschichtsschreibung über Sowjetrussland besteht nicht in guter, objektiver Geschichtsschreibung, die das Ergebnis der besten Auslegung vorhandener Primärquellen darstellt, sondern in ‚Propaganda mit Fußnoten‘

stalin (1)Stalin etc.

von Grover Furr

Quelle: msuweb.montclair

Übersetzt von Gerhard Schnehen, Dezember 2016

Betrifft: -Orlando Figes, ‘Revolutionary Russia 1891-1991. A History’, Metropolitan Books, Henry Holt & Co., 2014

Die Suche nach der Wahrheit erfordert auf jedem Gebiet der Forschung Objektivität. Objektivität verlangt, dass der, der eine Untersuchung anstellt, seinen eigenen Vorurteilen misstraut und dass er konkrete Schritte unternimmt, um zu vermeiden, dass sie die Schlussfolgerungen aus seiner Untersuchung vorwegnehmen. Geschieht dies nicht, dann wird daraus keine Geschichtsschreibung, sondern eine Wiederholung der Vorurteile des Historikers.

Ein zweites Erfordernis ist, dass er, der Historiker, sich auf Primärquellen stützt.

Diese sattsam bekannten Kriterien guter Geschichtsschreibung werden immer wieder auf dem Gebiet der Sowjetgeschichte verletzt. Alle Bücher, von denen hier die Rede ist (siehe oben), tun dies. Das unvermeidliche Ergebnis besteht nicht in guter, objektiver Geschichtsschreibung, die das Ergebnis der besten Auslegung vorhandener Primärquellen darstellt, sondern in ‚Propaganda mit Fußnoten‘. Weiterlesen