Auslöser seines Rauswurfes beim öffentlich-rechtlichen Radio Ende 2011 ist dann eine vermeintlich „antisemitische Mail“, die von einem Chatpartner Jebsens an den Journalisten Henryk M. Broder weitergeleitet wird, der daraufhin die Leitung des RBB informiert. Dort zuckt man umgehend zusammen, weiß man doch um Broders guten Draht in diverse Redaktionen und seine Fähigkeit, öffentlichen Druck aufzubauen.

ken_jebsenLinks ist jetzt rechts?

Quelle: Nachdenkseiten vom 8. November 2016

Verantwortlich: Jens Berger

Der Fall Ken Jebsen:

Ein journalistisches Lehrstück

Fällt der Name Ken Jebsen, dann schrillen bei vielen Menschen die Alarmglocken. Ist das nicht dieser „nach Antisemitismusvorwürfen entlassene frühere RBB-Moderator“ und „neurechte Demagoge“, der „Verschwörungstheorien zum 11. September vertritt“? So oder ähnlich lauten zumindest einige medial häufig verbreitete Einschätzungen. Was ist dran an den Vorwürfen? Fest steht: Mit KenFM betreibt Jebsen eines der mittlerweile erfolgreichsten crowdfinanzierten Medienportale Deutschlands – sein Youtube-Kanal hat mehr Zuschauer als der des WDR, auf Facebook hat sein Portal mehr Likes als die ARD.

Von Paul Schreyer[*].

Auch ich war schon bei KenFM als Interviewgast eingeladen – und registrierte bei dieser Gelegenheit zunächst einmal die immens gründliche inhaltliche Vorbereitung des Gastgebers auf das Gespräch, was im journalistischen Geschäft keineswegs die Regel ist. Alles zusammen Grund genug, ein in diesen Tagen erschienenes Buch unter die Lupe zu nehmen, in dem Jebsen nun auf gut 250 Seiten ausführlich vom Kollegen Mathias Bröckers interviewt wird. Weiterlesen

Ein ukrainischer faschistischer „Arzt“ erzählte voller Stolz, wie er verwundete Kämpfer des Donbass auf dem Operationstisch tötete

MOERDERARZTUkraine:

Mörder im Arztkittel

Quelle: ukrlife.tv

Übersetzung: Florian Geißler, Jena

Der ehemalige Reanimatologie-„Arzt“ aus der Stadt Jenakijewo im Donbass, Alexander Tschernow, erzählte in einer Sendung des ukrainischen Fernsehsenders UKRLIFE.tv mit Stolz davon, wie er während des aktiven Kampfes verletzte Volkswehrmänner tötete, die auf seinen Operationstisch kamen. Weiterlesen

Die Vereinten Nationen äußern „tiefe Beunruhigung“ über die steigende Zahl ziviler Todesopfer in der Schlacht um Mossul. Jüngste Berichte über Zivilisten, die in den Kämpfen umgekommen oder verletzt worden seien, seien höchst verstörend, erklärt die UN-Koordinatorin für humanitäre Hilfe im Irak, Lise Grande.

mossul1Die Schlacht um Mossul (I)

BERLIN/BAGDAD

german-foreign-policy vom 08.11.2016 – Die Vereinten Nationen äußern „tiefe Beunruhigung“ über die steigende Zahl ziviler Todesopfer in der Schlacht um Mossul. Recherchen bestätigen, dass den Luftangriffen der US-geführten Anti-IS-Koalition auf die Großstadt und ihre Vororte mittlerweile – wie befürchtet – zahlreiche Zivilisten zum Opfer gefallen sind. So sind am 21. Oktober in einem Dorf nahe der Millionenstadt acht Mitglieder einer Familie bei einer Attacke von US-Bombern getötet worden. In die Luftkriegführung der Anti-IS-Koalition ist die Bundeswehr mit Aufklärungs- und Tankflugzeugen involviert. Darüber hinaus sind deutsche Offiziere im Luftwaffenhauptquartier auf dem US-Stützpunkt Al Udeid stationiert, das die Luftangriffe auch auf Mossul steuert. Bei Luftoperationen gegen die Stadt, die punktuell bereits seit November 2014 Ziel westlicher Militärschläge ist, sind in den letzten zwei Jahren laut Recherchen der US-NGO Airwars mehr als 450 Zivilpersonen zu Tode gekommen. Darüber hinaus hat die Anti-IS-Koalition, der Deutschland angehört, bei ihrer Kriegführung in Syrien Uranmunition verschossen. Dies bestätigen die US-Streitkräfte. Uranmunition ist radioaktiv und hochgiftig; in Gebieten, in denen sie eingesetzt wurde, sind schwerste gesundheitliche Schäden verbreitet. Weiterlesen

Am Donnerstag sagte Russlands Generalstabschef Sergej Rudskoj, die US-Luftwaffe habe mehrere Luftschläge auf die Stadt Hamam el-Elil nahe Mossul geflogen. Dabei sollen vor allem Zivilisten verletzt und auch eine Moschee beschädigt worden sein.

mossulMoskau:

US-geführte Operation in Mossul wird zu mittelalterlicher Schlächterei

Quelle: Sputnik vom 6. 11. 2016

Die Anti-Terror-Operation der von Washington angeführten Koalition im irakischen Mossul hat sich in eine mittelalterliche Schlächterei verwandelt, bei der vor allem Zivilisten leiden, wie die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, am Sonntag mitteilte. Weiterlesen