Ganz zufällig stürzte gerade in Libyen ein französischer Militärhubschrauber ab: Drei tote Soldaten. Was macht die französische Armee in Libyen?

Frankreichs Terror gegen netzwerkSyrien

Deutsche Medien schweigen dröhnend

Quelle: Rationalgalerie

Bei Mord- und Totschlag senden und schreiben sich deutsche Medien mit langen Zeigefingern durch ihre Konsumenten-Landschaft: Der Russe war´s, und wenn der gerade mal nicht zur Verfügung steht, dann wird es einer aus dem afghanisch-pakistanisch-irakischen Raum gewesen sein. Dass der wirkliche Terror, wenn man die Todeszahlen betrachtet, immer und gern seine Ursache in den USA hat und wenn die es mal gerade wirklich nicht waren, dass dann immer und gern eines der ach so zivilisierten Länder des Westens in die Bresche bombt, mag der ARD-BILD-FAZ-Verbund zum Verrecken, in des Wortes doppelter Bedeutung, nicht wissen. Gerade erst verübte Frankreich in Syrien sein gerühmtes Savoir-vivre an 120 Menschen. An Kindern, an Frauen, an Alten, an Zivilisten. Die lebten jüngst noch in Toukhan al-Kubra, einem Dorf unweit Aleppo. Den Bomben-Vorfall meldete die syrische Regierung umgehend dem UN-Sicherheitsrat. Und Frankreich schweigt, Deutschland auch. Die USA ohnehin. Sind doch nur Syrer. Ist doch kein kostbares westeuropäisches oder gar amerikanisches Leben. Weiterlesen

Von Saudi Arabien, Qatar und wohl auch aus der Türkei, bekommen die islamitischen Terrororganisationen ihre Waffen. Die Regierungen der Herkunftsländer der Waffen wissen das sehr genau – sie aber machen das wohl wissend mit – im Interesse der Profite der Waffenkonzerne.

nobelpreistraegerTerror – nur ein Problem mit dem Islamismus?

Ist George W. Bushs Gog und Magog besser?

Vom Günter Ackermann

Sie zeigen sich vor der Kamera mit von ihnen abgeschlagenen Köpfen in den Händen , sie vollführen ebenfalls vor der Kamera Kannibalismus, sie töten westliche Journalisten, die sich satirisch mit dem Islam beschäftigen (Charlie Hebdo), terrorisieren religiöse Minderheiten in Syrien, Irak oder in Nigeria, sie entführen und versklaven junge Frauen anderer Religionsgruppen (Jesiden) usw. Weiterlesen

Der Operettenputsch von Ankara erinnert an den „Putsch“ der Bewegung 30. September des Jahres 1965 n Indonesien. Auch jetzt hat der Inszenierer einen Anlass geschaffen, seine Gegner auszuschalten. Ob auch hier fremde Mächte dahinter stecken, kann ich nicht sagen.

Ließ Erdogan gegen erdoganErdogan putschen?

Von Günter Ackermann

Nachfolgend eine Stellungnahme des Journalisten Kamil Taylan. Man muss sich fragen, ob ein so Putsch erfahrenes Militär, wie das türkische, einen solchen dilettantischen Putsch anzetteln konnte. Ferner spricht für eine Selbstinszenierung, dass auch solche jetzt verhaftet wurden, die nicht nur nichts mit dem Putschversuch zu tun hatten, sondern sich auch öffentlich dagegen aussprachen.

Und es gibt historische Vorbilder hierfür: Weiterlesen

Nach den Massakern an der Opposition in der Türkei hatten sich die Strukturen linken Widerstandes gegen Erdogan begonnen zu reorganisieren.

erdoga

Ließ Erdogan putschen, um die kemalistische Armee zu säubern?

Veröffentlicht am 16. Juli 2016

von Hartmut Barth-Engelbart

Quelle: barth-engelbart.de

Wer die kemalistische Ausrichtung der türkischen Armee kennt und die US-hörigkeit großer Teile des Offizierscorps – seit über 60 Jahren werden die Pensionen der Offiziere aus von der US-Tabak-& Rüstungsindustrie gefüllten Pensionsfonds und mit Vorzugsaktienpaketen aufgebessert- der muss sich wundern, dass nach vielen erfolgreichen Militärputschen der gegen Erdogan doch relativ schnell niedergeschlagen werden konnte. Weiterlesen

Das vom Europäischen Sozialfonds geförderte Programm »Gesellschaftliche Teilhabe – Jobperspektive 58 plus« schönt zwar die Arbeitslosenstatistik. Den Geldbeutel der Teilnehmer füllt es perspektivisch eher nicht.

billliglöhnerBilliglöhner bis zur Rente

Zu viele Langzeiterwerbslose: Sachsen-Anhalts Kommunen starten Beschäftigungsprogramm für über 58jährige

Von Susan Bonath

Aus: Junge Welt vom 14.07.2016

Nach jüngsten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hat Sachsen-Anhalt den höchsten Anteil an Langzeiterwerbslosen. Fast 55 Prozent der rund 190.000 »erwerbsfähigen« Hartz-IV-Berechtigten haben dort seit mehr als vier Jahren keine existenzsichernde Arbeit. Zu den »Vermittlungshemmnissen« zählen die Jobcenter nicht nur Kinder und Krankheiten, sondern auch das Alter. Das will die Regierungskoalition aus CDU, SPD und Grünen ändern – mit 1.100 Billigjobs für über 58jährige. Die meisten sind im Juli angelaufen. Weiterlesen