Mit dieser Hysterie bezweckt die Regierung eine gesellschaftliche Ermächtigung, um hernach die Rechte der Geheimdienste im Sinne des sogenannten Antiterror-Gesetzes zu erweitern

kp_polenDie Kommunistische Partei Polens (KPP) gegen  die politische Unterdrückung

Quelle: Brzask (04.06.2016).

Die KPP protestiert entschieden gegen die in Polen aufkommende Unterdrückung mit politischem Charakter. Wir weisen auf die immer häufiger im letzten Halbjahr, seit der Machtübernahme durch Partei „Prawo i Sprawiedliwość” [1] (PiS) , aufkommenden Anzeichen der Kriminalisierung sozialer und politischer Aktivitäten. Die derzeitigen Machthaber sind sogar bestrebt, durch ein sog. „Entkommunisierungsgesetz“  die kommunistische Ideologie völlig auszuradieren und zu kriminalisieren. Weiterlesen

Die Abgeordneten der PiS beabsichtigen, die Gruppierung für illegal zu erklären, da die Verfassung „politische Parteien und Organisationen verbietet, die in ihren Programmen totalitäre Methoden und Handlungsweisen befürwortent, wie Nazismus, Faschismus und Kommunismus“.

Vorbemerkung:

Der Autor dieses Beitrages ist freilich kein Kommunist, denn sonst hätte er nicht die nazistische Bezeichnung „Tag der Arbeit“ verwendet, und sonst würde er Partei ergreifen – und nicht nur nachbeten, was ihm andere erzählen. Doch eines wird hier deutlich: Genauso begann nach 1914 auch schon im Deutschen Reich die Vorbereitung auf eine Machtübertragung an die Nazis. Die Demagogie der Rechtsradikalen ist offensichtlich – sie stellen Hitler und Stalin auf eine Stufe, um danach desto ungehinderter den Kommunismus bekämpfen zu können. Bekanntlich waren auch bei den Nazis die Kommunisten die ersten, die verfolgt und ermordet wurden. Und das nur deshalb, weil der Marxismus-Leninismus die einzige Wissenschaft ist, die das Wesen und die Verbrechen des Kapitalistismus aufdeckt, zu dessen willfährigen Handlangern die Nazis auch heute wieder gebraucht werden. Die polnische Partei „PiS“ mit dem verlogenen Namen „Recht und Gerechtigkeit“ ist nichts anderes als die sogenannte „Nationalsozialistische Partei“, die weder „national“ noch „sozialistisch“ war, die aber umso fanatischer den Kommunismus bekämpfte. 

Ein trauriger 1.Mai für die polnischen Kommunisten

Von Wiktor Ferfecki

30.04.2016

MarianIndelak, Mitbegründer der Partei und Besitzer des Ausweises mit Nummer “1″ der Kommunistischen Partei Polens

Das Gericht hat vier Aktivisten der „Kommunistischen Partei Polens“ (KPP) verurteilt, und die Abgeordneten der Partei „Prawo i Sprawiedliwość”[1] (PiS) schließen ein künftiges Verbot der Gruppierung nicht aus – hat rp.pl erfahren.

Der Tag der Arbeit ist ein ungewöhnlicher Tag für die „Kommunistische Partei Polens“, einer kleinen, aktiven Gruppierung hauptsächlich in Schlesien und Zagłębie. Ihre Mitglieder werden  Blumen an dem Denkmal der Helden der Rotbanner in Dąbrowa Górnicza niederlegen. Vielleicht werden auch, wie im letzten Jahr, ihre Fahnen während des von der Bewegung für gesellschaftliche Gerechtigkeit Piotr Ikonowiczs organisierten Warschauer Marsches flattern. Der Feiertag wird aber weniger fröhlich sein als vor einem Jahr. Gerade hat ein Gericht die führenden Aktivisten der Gruppierung verurteilt. Weiterlesen

Ein großes Erlebnis war für uns dort die Teilnahme an einer öffentlichen Versammlung der kommunistischen Jugend. An den Beratungen mit den in Paris befindlichen Genossen der Leitung des KJVD war nur Werner Steinbrink beteiligt

Gossweiler_kurtFragen zur illegalen Arbeit als Jungkommunist und zum Übertritt auf die Seite der Roten Armee

Gespräch mit Heinz Ger­hardt am 22. Mai 1997

Herr Dr. Goss­wei­ler, ich weiß aus Ih­rer Bio­gra­phie, dass Sie schon als Schüler po­li­tisch or­ga­ni­siert wa­ren. Das ist ja vom heu­ti­gen Stand­punkt aus ziem­lich un­gewöhn­lich. Würden Sie bit­te am An­fang et­was sa­gen zu der Art die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on und auch zu der Fra­ge, ob es auch an­de­re Schüler­or­ga­ni­sa­tio­nen da­mals schon ge­ge­ben hat, mit an­de­ren po­li­ti­schen Rich­tun­gen?

Viel­leicht soll­te ich gleich sa­gen, dass die­se frühe po­li­ti­sche Or­ga­ni­siert­heit mit mei­nem El­tern­haus zu tun hat. Mei­ne Mut­ter Lena Reich­le und ihr zwei­ter Mann, Adolf Reich­le, wa­ren bei­de 1927 in die KPD ein­ge­tre­ten und von Stutt­gart nach Ber­lin ge­zo­gen. Ich bin als zehn-jähri­ger Jun­ge mit mei­ner sie­ben Jah­re jünge­ren Schwes­ter 1928 nach­ge­holt wor­den, so­lan­ge wa­ren wir von ei­ner Be­kann­ten mei­ner El­tern be­treut wor­den. Wir wur­den als Kin­der natürlich im kom­mu­nis­ti­schen Sin­ne er­zo­gen. In Stutt­gart hat­te ich die Wal­dorf­schu­le be­sucht. In Ber­lin kam ich zunächst in die 53./​54. Ge­mein­de­schu­le, eine welt­li­che Schu­le, ohne Re­li­gi­ons­un­ter­richt, in eine Klas­se mit mei­nem späte­ren Freund und Ge­nos­sen Wer­ner Stein­brink. Er wur­de 1942 zu­sam­men mit Mitkämp­fern der Her­bert-Baum-Grup­pe von den Fa­schis­ten durch das Fall­beil hin­ge­rich­tet. Bei­de, Wer­ner und ich, gin­gen 1931 von die­ser Schu­le zur Karl-Marx-Schu­le in Neukölln, die von dem so­zi­al­de­mo­kra­ti­schen Schul­re­for­mer Fritz Kar­sen ge­lei­tet wur­de. An die­ser Schu­le tra­ten wir bei­de der kom­mu­nis­ti­schen Schüler­or­ga­ni­sa­ti­on, dem SSB (So­zia­lis­ti­scher Schüler-Bund), bei. Weiterlesen

Nun ist die DDR nicht mehr da, wohl aber ein Teil der Bürger, die den 17. Juni 1953 noch erlebt haben, z. T. als Akteure auf dieser oder jener Seite der „Barrikade“. Um den 17. Juni wird wie schon 2003 (damals unter Eppelmanns Kommando) ein großes Gewese organisiert werden.

 7. Juni 2016

Warum in der Alt-BRD der 17. Juni gefeiert wurde und warum Bodo Ramelow daran anknüpft

 Von Prof. Dr. Horst Schneider

Quelle: RotFuchs, Heft Juni 2016

leipzig1953Wer die Geschichte erst 1989 oder kurz zuvor beginnen läßt, kann nicht anders, als gedanklich zu kurz zu springen.“(1) Willy Brandts Bemerkung gilt auch für das offizielle Gedenken an den 17. Juni 1953 in der Alt-BRD. Der Fakt: Von 1954 bis 1990 wurde jenes Tages, der seine Spuren in der DDR hinterließ, mit Reden im Bundestag gedacht, die von ungezählten Medienreaktionen begleitet wurden. Der politisch interessierte DDR-Bürger hat die Medienschlacht über die Wertung des 17. Juni verfolgt, zumal, wenn er, wie ich, in die Auseinandersetzungen hineingeriet. Ich war damals Direktor der Grundschule II in Niesky und erlebte, wer die DDR weghaben wollte, und wer sie verteidigte. In Niesky wurde im nachfolgenden Prozeß nachgewiesen, daß an der Spitze der Plünderer und Provokateure alte Faschisten agiert hatten. Seit 1953 wird kontrovers über das Geschichtsbild um den 17. Juni gestritten. Die Soldschreiber des Kapitals feierten den „Volks“- oder Arbeiteraufstand. Hauptziel war und ist es, die DDR-Politik zu verteufeln. Das geschah auch und richtungsweisend bei den staatlich verordneten Gedenkfeiern von 1954 bis 1990. Wenn nun Bodo Ramelow als „linker“ Ministerpräsident den 17. Juni als staatlichen Gedenktag wieder einführen will, ergibt sich die Frage: Welche Tradition will der thüringische Ministerpräsident fortsetzen, und welche Ziele verfolgt er dabei? Ein Blick auf die Tradition der Gedenktage hilft uns bei der Antwort. Weiterlesen

Engels hat mit ungeheurer Bescheidenheit, die zu den sympathischsten Zügen dieses liebenswerten Menschen gehörte, Marx stets den Vorrang zuerkannt und sich selbst in den Schatten gestellt.

engelsVom Begriff zur Tat

Vorabdruck. Friedrich Engels und die Entwicklung der wissenschaftlichen Weltanschauung des Marxismus

Hans Heinz Holz

In: junge Welt vom 22.10.2011

»Ohne revolutionäre Theorie kann es auch keine revolutionäre Bewegung geben.« (W.I. Lenin) Der Kommunist und Philosoph Hans Heinz Holz hat in den vergangenen Jahrzehnten immer wieder und so gründlich wie kein anderer daran gearbeitet, die materialistische Dialektik als Fundament einer solchen weltverändernden Theorie auszuformulieren, auf daß sie handlungsleitend werden kann. Weiterlesen