Sie wollten es. Und wie sehr sie es wollten! Sie wollten töten. Und sie wollten auch die Qualen sehen. Sie wollten sich an ihrer Kraft, ihrer Überlegenheit aufgeilen, sie wollten die Schwachen, die Unbewaffneten verhöhnen.

ChatynWER WAREN DIE MÖRDER VON CHATYN?[1]

Von Boris Ichlow

Übersetzung Florian Geißler

Chatyn ist der Rubikon. Es ist die Trennlinie zwischen menschlich und menschenverachtend, hinter der sich die Menschen in etwas verwandeln, wofür es keinen Namen gibt. Und ihre Opfer verwandeln sich in „Wanzen“, „Koloradokäfer“, „Wattejacken“. Es ist ein bedeutsamer sozialpsychologischer Grenzstein der Gesellschaft. Danach kann es schon nicht mehr so sein, wie früher. Danach ist es unmöglich, zu sagen: „Entschuldigung, wir haben uns geirrt“ oder „Entschuldigung, das haben wir nicht gewollt“. Weiterlesen

Es stimmt nicht, daß sich in China die Produktionsmittel „in den Händen der Massen“ befinden. In China überwiegt die kapitalistische Produktionsweise, wenngleich die regierende Partei sich „Komunistische Partei Chinas“ nennt.

kppolenWir Polen haben Stalin viel zu verdanken

Ein Interview mit dem Begründer der KP Polens, Marian Indelak

von Wiktor Ferfecki

23.08.2011

Der Kapitalismus hat ein verbrecherisches Gesicht, der Kommunismus in Polen ist ermordet worden, und Stalin verdanken wir die westliche Grenze – sagt Marian Indelak, der Gründer der Kommunistischen Partei Polens, der einzigen polnischen Gruppierung mit dem Wort „Kommunismus“ im Namen während eines Gespräches mit Wiktor Ferfecki für das Internet-Portal tvp.info Weiterlesen

Und sehr bald waren auch die Strukturen aufgeklärt, die zu diesen konterrevolutionären Aktivitäten geführt hatten.

ND_Arbeiteraufstand1Was geschah wirklich am 17. Juni 1953 und wie kam es dazu?

Veröffentlicht am 17. Juni 2014 von sascha313

Nicht nur in den Massenmedien, auch in den Schulbüchern der BRD werden heute massiv Lügen verbreitet über den konterrevolutionären Putschversuch in der DDR am 17. Juni 1953. Erst kurz zuvor war J.W. Stalin ermordet worden, und nun richtete sich die Hoffnung der imperialistischen Kräfte darauf, die DDR einverleiben zu können. In einem BRD-Schulbuch steht: „Die Arbeiter forderten politische Freiheit, freie und geheime Wahlen und den Abzug der Roten Armee.“ Dies ist eine Lüge! Es waren die Forderungen der eingeschleusten Provokateure und der Agenten der westlichen Geheimdienste, die diese Parolen im Auftrag ihrer Hintermänner in Washington, Bonn und Bad Godesberg zu verbreiten suchten. Nur aufgrund des Einschreitens der Sowjetarmee konnte ein Staatsstreich verhindert werden. Der sozialistische Staat war vorerst gerettet. Später dienten diese Ereignisse als Vorlage für den Putsch in Ungarn, in der Ukraine, in Libyen, in Syrien…. Weiterlesen

Von den Linden aus konnte man die Rauchwolke des Columbushauses, an der Sektorengrenze des Potsdamer Platzes liegend, sehen, wie an einem vergangenen Unglückstag einmal die Rauchwolke des Reichtagsgebäudes. Heute wie damals hatten nicht Arbeiter das Feuer gelegt; es ist nicht die Waffe derer, die bauen.

brechtBertolt Brecht zum 17. Juni 1953

Brief Bertolt Brechts an seinen Verleger Peter Suhrkamp, in den er seine Wahrnehmung und Deutung der Geschehnisse um den 17. Juni 1953 formuliert.

Lieber Suhrkamp,

Sie fragen nach meiner Stellungnaherme zu den Vorkommnissen des 16. und 17. Juni. Handelte es sich um einen Volksaufstand, um den Versuch, „die Freiheit zu erlangen“ wie der berwältigende Teil der westdeutschen Presse behauptet? Weiterlesen