Hintergrund ist die spezifische Strategie, die Al Qaida und ihr Ableger Jabhat al Nusra in Syrien verfolgen – in klarer Abgrenzung zum Islamischen Staat (IS/Dae

al queitaDas Al Qaida-Emirat

19.05.2016

DAMASKUS/BERLIN

(german-foreign-policy) – Nach den weitgehend ergebnislosen Wiener Syrien-Gesprächen wächst die Gefahr der Gründung eines Al Qaida-Emirats im nordsyrischen Idlib. Dies geht aus einer detaillierten Untersuchung über die strategischen Planungen innerhalb von Al Qaida und ihrem syrischen Ableger Al Nusra hervor, die ein führender Jihadismus-Experte unlängst vorgelegt hat. Demnach debattiert die Al Qaida-Führung schon seit geraumer Zeit über die Errichtung eines staatsähnlichen Gebildes in Nordsyrien, wurde zuletzt allerdings noch durch das Zögern bedeutender Partner gebremst. Bot der Ende Februar erzielte Waffenstillstand die Chance, Al Nusra zu isolieren, so ist es dem Al Qaida-Ableger gelungen, verbündete Milizen zum Bruch der Feuerpause zu veranlassen und in den neuen Kämpfen wieder zu alter Stärke zu finden. Gelingt es nicht, zur Waffenruhe zurückzukehren, sei die Gefahr der Gründung eines Al Qaida-Emirats größer denn je zuvor, heißt es in der Analyse des Jihadismus-Experten. Wegen der räumlichen Nähe zu Europa stiege die Terrorgefahr in der EU drastisch an. Ermöglicht haben diese Entwicklung die engsten Verbündeten des Westens im Nahen und Mittleren Osten, die die salafistisch-jihadistischen Milizen in Syrien in jeder Hinsicht unterstützten, aber auch die westlichen Staaten selbst, die die Entwicklung aus strategischen Gründen in Kauf nahmen – in voller Kenntnis historischer Beispiele, die zeigen, wohin die Förderung von Jihadisten führen kann. Weiterlesen

Und Calvin selbst, der sich der heftigsten Kritik unterziehen musste, leugnet später seine aktive Rolle bei der Tötung. Es sollte daher die einzige Hinrichtung dieser Art durch Protestanten sein.

InquisitionProtestantische Ketzerverfolgung

Von Günter Ackermann

1. Der theologische Streit  um die Dreieinigkeit

1.1. Im frühen Christentum

Das Christentum ist bekanntlich eine Abspaltung der jüdischen Religion und die ist monotheistisch. Es gibt nur einen Gott!

Wie aber ist es  mit Jesus? Als Sohn Gottes müsste er auch Gott sein, aber dann gäbe es zwei Götter. Und der Heilige Geist? Drei Götter? Das aber wäre in Widerspruch zum Monotheismus. Geht  also nicht. Weiterlesen

Eine der dramatischsten Episoden des Großen Vaterländischen Krieges war die Umsiedlung ganzer Völker von ihrem angestammten Wohnsitz, da sie der Zusammenarbeit mit dem Feind verdächtigt wurden.

Wozu siedelte Stalin die Völker um?

Waren die Stalinschen Umsiedelungen verbrecherische Willkür oder eine notwendige Maßnahme?

von Igor Wassiljewitsch Pychalow

Erschienen in Moskau im „Jausa-Druck“ 2008.

Auszüge und Übersetzung, stark gekürzt: Florian Geißler

Festlich gekleidete Krimtataren im Khanspalast in BachtschyssarajVorbemerkung der Redaktion: Im Zusammenhang mit dem Jahrestag der Umsiedelungen von der Krim im Jahre 1944 gibt es im Namen der lokalen tatarischen Bevölkerung eine Vielzahl antisowjetischer, profaschistischer Elemente, von Angehörigen eines Strafkommandos und Speichelleckern des faschistischen Besatzungsregimes. In diesem Zusammenhang ist auch der Sieg einer ukrainischen Sängerin beim Eurovisions-Wettbewerb zu sehen, die „die Leiden“ umgesiedelter Mithelfer des Faschismus besingt. Aus diesem Grund stellen wir hier ein Kapitel aus dem Buch  des Historikers Igor Pychalow vor „Wozu siedelte Stalin die Völker um?“ Weiterlesen

Putin: „Wir neigen unser Haupt vor dem gesegneten Andenken an unsere Söhne, Töchter, Väter, Mütter, Großeltern, Ehemänner, Ehefrauen, Brüder, Schwestern, Waffenbrüder und Freunde. Vor allem vor denjenigen, die aus dem Krieg nicht zurückgekehrt sind, vor allem vor denjenigen, die schon nicht mehr unter uns sind“, um dann um eine Schweigeminute für die über 26 Millionen Toten zu bitten, die der Große Vaterländische Krieg gefordert hatte.

sieg_bearbeitet-1Russland feiert Tag des Sieges über den Faschismus

71 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus wurde der Rote Platz in Moskau erneut zum Zentrum einer Siegesparade, um den Tag dieser Heldentat des sowjetischen Volkes zu feiern

Autor: Redaktion Internationales, Mai 10, 2016 Russland feiert Tag des Sieges über den Faschismus

71 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus wurde der Rote Platz in Moskau erneut zum Zentrum einer Siegesparade, um den Tag dieser Heldentat des sowjetischen Volkes zu feiern

Mehr als 10.000 Soldaten und Offiziere unterteilt in 194 Einheiten waren an der Militärparade beteiligt.

MOSKAU – 71 Jahre nach dem Sieg über den Faschismus wurde der Rote Platz in Moskau erneut zum Zentrum einer Siegesparade, um den Tag dieser Heldentat des sowjetischen Volkes zu feiern.

Nachdem der russische Präsident Wladimir Putin der ganzen Nation zum Tag des Sieges gratuliert hatte, sagte er: „Wir neigen unser Haupt vor dem gesegneten Andenken an unsere Söhne, Töchter, Väter, Mütter, Großeltern, Ehemänner, Ehefrauen, Brüder, Schwestern, Waffenbrüder und Freunde. Vor allem vor denjenigen, die aus dem Krieg nicht zurückgekehrt sind, vor allem vor denjenigen, die schon nicht mehr unter uns sind“, um dann um eine Schweigeminute für die über 26 Millionen Toten zu bitten, die der Große Vaterländische Krieg gefordert hatte. Weiterlesen

Am 9. Mai 2009 hatte der Patriarch Kirill die Verluste des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg „als Tribut für die Sünden bezeichnet, die das Volk der UdSSR während der Revolution und während des Bürgerkrieges beging“.

Der Schatten des Sieges

I. Grano

Kirill-RussiaDie Geschichte spottet immer derer, die sie nicht kennen. Der große Tag des Sieges der UdSSR, der am 9. Mai im Land des sieghaften Kapitalismus unter die Fanfaren der oligarchischen Machthaber begangen wurde, war begleitet von antisowjetischer Symbolik. Überall sah man Wlassowfahnen, Polizei, den Doppelkopf-Adler, den russisch-orthodoxen Klerus und zaristische Georgsschleifen. Am 9. Mai 2009 hatte der Patriarch Kirill die Verluste des sowjetischen Volkes im Großen Vaterländischen Krieg „als Tribut für die Sünden bezeichnet, die das Volk der UdSSR während der Revolution und während des Bürgerkrieges beging“. Und dabei reden die obersten Herrscher am 9. Mai immer von der Heiligkeit des Sieges und der nationalen Einheit des Volkes. Weiterlesen