Am Aufbau einer solchen Partei nach der Konterrevolution von 1989 in diesem Land mitzuarbeiten, dem widmete sich Klaus unermüdlich – Lehren aus der Vergangenheit aufnehmend, Lehren der Klassenkämpfe weltweit studierend. Unbestechlich.

Dialektik der Klassenkämpfe

steiningerZum Tod von Klaus Steiniger

Von Arnold Schölzel und Patrik Köbele

Quelle: junge Welt vom 20. April 2016

Am vergangenen Sonnabend starb Klaus Steiniger im Alter von 83 Jahren (jW berichtete). Der am 28. Dezember 1932 Geborene arbeitete nach seinem Jura-Studium an der Humboldt-Universität in Berlin, Hauptstadt der DDR, ab 1956 als Staatsanwalt im Kreis Güstrow. Dort stand er von 1961 bis 1963 der Gemeinde Vietgest als Bürgermeister vor. Nach einem Zwischenspiel im Jahr 1963 als Redakteur bei der täglichen Nachrichtensendung »Aktuelle Kamera« war Steiniger von 1964 bis 1967 Mitarbeiter im Außenministerium. Danach – bis 1992 – wurde er der DDR-Bevölkerung bekannt durch seine Reportagen aus aller Welt, die er für das Neue Deutschland schrieb. Er berichtete 1972 über den skandalösen Prozess gegen die afroamerikanische Kommunistin Angela Davis und war 1974 bald nach den ersten Tagen der Nelkenrevolution in Portugal. Weiterlesen

Derweil versicherte eine rehäugige MDR-Moderatorin, dieser Emil Carlebach sei nun mal Kommunist und würde daher das Märchen von der Selbstbefreiung des Lagers am 11.04.1945 erzählen.

MDR: Buchenwald-Selbstbefreiung als Lüge bezeichnet

Veröffentlicht am 17. April 2016 von Hartmut Barth-Engelbart

MDR hat es 2015 als Lüge bezeichnet : die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald am 11.4.45

Vor  21 Jahren hielt Emil Carlebach seine letzte große Rede als Vizepräsident der Überlebendenorganisation der Buchenwaldhäftlinge. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die MDR-Sendung über die Feierstunde. Der damalige MP des Landes Thüringen, ein gewisser B. Vogel, zeigte dabei permanent, dass es bei Leuten wie ihm an jedem Benimm fehlt. Wie ein überdrehter Pennäler hat er mit seinem Nebenmann unentwegt geschwätzt. Weiterlesen

In Mitschurino befindet sich das einzige Denkmal Ernst Thälmanns in der Donezker Volksrepublik und eines der wenigen auf dem Gebiet der bisherigen Sowjetunion.

thälmann_denkmaGedenkfeier zum 130 Geburtstag Ernst Thälmanns

Quelle: wpered

Am 16. April 2016 fand anläßlich des 130. Geburtstages deutschen Kommunisten Ernst Thälmann im Dorf Mitschurino des Thälmann-Bezirkes eine Kundgebung statt. An der Veranstaltung nahmen die kommunistischen Parteien der Donezker Volksrepublik teil. Weiterlesen

Derweil versicherte eine rehäugige MDR-Moderatorin, dieser Emil Carlebach sei nun mal Kommunist und würde daher das Märchen von der Selbstbefreiung des Lagers am 11.04.1945 erzählen.

buchenwaldMDR: Buchenwald-Selbstbefreiung als Lüge bezeichnet

Veröffentlicht am 17. April 2016 von Hartmut Barth-Engelbart

MDR hat es 2015 als Lüge bezeichnet : die Selbstbefreiung des KZ Buchenwald am 11.4.45

Vor  21 Jahren hielt Emil Carlebach seine letzte große Rede als Vizepräsident der Überlebendenorganisation der Buchenwaldhäftlinge. Ich kann mich noch sehr gut erinnern an die MDR-Sendung über die Feierstunde. Der damalige MP des Landes Thüringen, ein gewisser B. Vogel, zeigte dabei permanent, dass es bei Leuten wie ihm an jedem Benimm fehlt. Wie ein überdrehter Pennäler hat er mit seinem Nebenmann unentwegt geschwätzt. Weiterlesen

Der unter dem Zarismus in Kosakentruppenteilen bis zum Oberstleutnant aufgestiegene Dumenko hielt nicht viel von den militärischen Fähigkeiten des Volkskommissars für Armee und Flotte, wofür er mit dem Leben bezahlte. Das gleiche Schicksal traf den talentierten russischen Poeten Alexej Ganin, der 1924 ein Poem publizierte, das gegen die Methoden der Unterdrückung des Volkes durch Trotzki gerichtet war.

„DIE STRAFENDE HAND DER REVOLUTION“
VOR DEM GERICHT DER ZEIT

BRITAIN-RUSSIA-TROTSKY(Über die Quellen der Metamorphose der „Geschichtsphilosophie” von L. D. Trotzki)

Von Prof. Dr. W. I. Kluschin

Redakteur: N. A. Andrejewa
Rezensenten: Prof. Dr. phil. habil. W. J. Jelmejew und Prof. Dr. phil. habil. A. A. Galaktionow

© N. A. Andrejewa

Abdruck, Übersetzung mit dem Einverständnis des Redakteurs der Ausgabe
(Erschienen als Heft 21 in der „Marxistisch-leninistische Schriftenreihe für
Geschichte, Politik, Ökonomie und Philosophie“ der KPD(B)).

Vorwort des Redakteurs

 Im gesamten Verlauf der Entstehung und Entwicklung des Sowjetstaates war die Idee des Aufbaus der kommunistischen Gesellschaft und des Kampfes gegen den Kapitalismus, gegen seine Überbleibsel und seinen Einfluß auf das gesellschaftliche Bewußtsein der Massen Dreh- und Angelpunkt des philosophischen, soziologischen, ethischen, ästhetischen, juristischen, literarischen und anderer gesellschaftlicher Denkformen. Das machte den Inhalt der Hauptrichtung der Entwicklung des sowjetischen gesellschaftlichen Denken aus, womit der Kampf für den historischen Materialismus in den Gesellschaftswissenschaften des Sowjetstaates äußerst eng verbunden war. Weiterlesen