Der Begriff geht direkt auf die Erzählungen der Bibel von einem ewigen Bund zwischen Gott und dem jüdischen Volk zurück, der unter anderem das Versprechen auf den unwiderruflichen Besitz eines Gebietes »vom Flusse Ägyptens bis zum großen Fluß, dem Euphrat« (Genesis 15, 18) enthalten haben soll. In Wirklichkeit bieten jedoch nicht einmal die sagenhaften, historisch und archäologisch absolut unbelegten biblischen Geschichten über die Königreiche Davids und Salomos Anhaltspunkte, daß ein derart ausgedehntes Territorium jemals unter jüdischer Herrschaft stand, geschweige denn überwiegend von Juden bewohnt war.

Unantastbar unbegrenzt

Analyse. Israel stellt territoriale Ansprüche, die von der ganzen Welt abgelehnt werden. Der Grund liegt im Zionismus

Von Knut Mellenthin * 

see_genezarethDie Partei Die Linke will sich ihr Eintreten für das Existenzrecht Israels ins Parteiprogramm schreiben. Aber warum eigentlich, wenn man von taktischen, um nicht zu sagen opportunistischen Motiven einmal absieht?

Israel wurde am 14. Mai 1948, also vor über 60 Jahren, gegründet. Elf Minuten später war der junge Staat von den USA anerkannt, zwei Tage später auch von der Sowjetunion. Mittlerweile ist Israel militärisch so erstklassig ausgestattet, unter anderem auch mit über hundert Atomwaffen, daß ihm selbst ohne die zuverlässige Unterstützung der USA keine wirklichen Gefahren drohen. Seit dem 11. Mai 1949 ist Israel Mitglied der Vereinten Nationen – und damit länger als die meisten anderen heute bestehenden Staaten. Außer dem Iran, der Hamas und vielleicht noch der Hisbollah stellt niemand die Existenz Israels in Frage. Spätestens seit der einstimmigen Annahme des saudischen Friedensplans durch die Arabische Liga im März 2002 ist deutlich, daß deren 21 Mitgliedsländer grundsätzlich zur Anerkennung Israels bereit sind, sobald es sich aus den 1967 besetzten Gebieten zurückzieht. Ägypten hatte schon 1979, Jordanien 1994 Frieden mit dem Nachbarn geschlossen.  Weiterlesen

Immer wieder werden in Verstecken gehortete Lebensmittel entdeckt und beschlagnahmt. Dabei geht es den Handelsketten darum, die Finanzpolitik des Staates zu attackieren.

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Quelle: jungeWelt

Venezuelas bürgerliche Opposition konnte die Parlamentswahlen gewinnen, weil die linke Regierung keine Mittel gegen die Sabotage des Kapitals hatte. Präsident Maduro kündigt Neuanfang und erbitterten Widerstand an

Von André Scheer

André Scheer hielt sich Anfang Dezember auf Einladung des Nationalen Wahlrats (CNE) als internationaler Wahlbegleiter in Caracas auf.

Die bolivarische Revolution in Venezuela ist – zumindest in ihrer bisherigen Form – zu Ende. Nach der schweren Wahlniederlage der Vereinten Sozialistischen Partei (PSUV) und ihrer Verbündeten am 6. Dezember kann sich der »Große Patriotische Pol« (GPP) zum ersten Mal seit dem Beginn des Prozesses 1999 nicht mehr auf alle öffentlichen Gewalten stützen. Hatten die Sozialisten in der Nationalversammlung bislang eine absolute Mehrheit gehalten, stürzten sie diesmal in der Wählergunst ab und erhielten nur noch 55 der 167 Sitze. Das rechte Oppositionsbündnis »Tisch der Demokratischen Einheit« (MUD) kam dagegen auf 109 Sitze. Zusammen mit den drei Vertretern der indigenen Gemeinschaften, bei denen sich diesmal ebenfalls die Opposition durchsetzen konnte, erreichte die Rechte somit eine Zweidrittelmehrheit. Weiterlesen

„Ich mag noch so beschäftigt sein“, sagte Stalin, „jeden Tag sehe ich unbedingt an die 500 Seiten durch. …Das ist meine Ration.“

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Zum 136. Geburtstag von J.W. Stalin

Stalin – der Humanist

Von Alfred Kantorowicz

„Wenn du dir eine Persönlichkeit vorstellen kannst, die in jeder Beziehung das Gegenteil von dem ist, was die Antistalinisten überall verbreiten, dann kannst du dir eine ungefähre Vorstellung dieses Mannes machen“, das schrieb seinerzeit der von Präsident Roosevelt nach Moskau entsandte Joseph E. Davies an seine Tochter Emlen nach seiner ersten Begegnung mit Josef Stalin. Er berichtete über den tiefen Eindruck, den er empfangen hatte. Weiterlesen

„Wir verstärken den Kampf der Arbeiterklasse und des Volks gegen die kapitalistische Barbarei, die Kriege, Armut, Flucht und Migration verursacht. Für das Europa des Sozialismus, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit“.

Eingangsreferat der KKE beim Europäischen Kommunistischen Treffen

Referent: Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des ZK der KKE

Referent: Dimitris Koutsoumbas, Generalsekretär des ZK der KKE

„Wir verstärken den Kampf der Arbeiterklasse und des Volks gegen die kapitalistische Barbarei, die Kriege, Armut, Flucht und Migration verursacht.

Für das Europa des Sozialismus, des Friedens und der sozialen Gerechtigkeit“.

Brüssel, 7. Dezember 2015

Liebe Genossinnen und Genossen,

die KKE heißt euch beim Europäischen Kommunistischen Treffen herzlich willkommen, das den kommunistischen und Arbeiterparteien Europas die Gelegenheit bieten wird, Meinungen und Gedanken zu den Entwicklungen und zu unserem gemeinsamen Kampf auszutauschen. Weiterlesen