Tatsächlich wurde in Regierungskreisen schon begonnen, Honig aus der Tragödie in Paris zu saugen. BND und Verfassungsschutz sollen schnellstmöglich durch 500 neue Stellen verstärkt werden … Vergessen ist plötzlich das Gemauschel des Verfassungsschutzes mit der faschistischen Mordbande NSU, vergessen auch der jüngste Abhörskandal des BND.

Zweierlei Maß

Nach den Terrorattacken von Paris

Von Rainer Rupp

Quelle: jungeWelt

Das Gemetzel in Paris ist erschütternd, und unsere Gedanken sind bei den vielen Opfern und deren Angehörigen. Das Entsetzen lässt sich nur schwer in Worte fassen. Und dennoch klingt die von vielen unserer Politiker und Medien zelebrierte Betroffenheit falsch. Das trifft auch auf die Kanzlerin zu, die sich am Samstag morgen äußerte: »Hinter uns liegt eine der schrecklichsten Nächte, die Europa seit langer Zeit erlebt hat. Die Menschen in Paris müssen einen Alptraum von Gewalt, Terror und Angst durchleiden.« Weiterlesen

Denn den blanken Terror, der Paris jetzt zum zweiten Mal in diesem Jahr getroffen hat, haben die Staaten der EU und Nordamerikas in Syrien jahrelang faktisch toleriert – und damit dazu beigetragen, dass er sich festsetzen und quasi professionalisieren konnte.

ISIS-Morde - Alltag im Irak und Syrien
ISIS-Morde -
Alltag im Irak und Syrien

Die syrische Spur

PARIS/DAMASKUS/BERLIN

german-foreign-policy vom 16.11.2015 – Nach den Pariser Terroranschlägen vom vergangenen Freitag verfolgen die französischen Ermittler eine „syrische Spur“. Es spreche einiges dafür, dass die Täter einen Hintergrund in den Terrorstrukturen hätten, die sich im Verlauf des Syrien-Krieges in dem Land festsetzen konnten, urteilen Experten. Der Terror in Syrien, der seit der Jahreswende 2011/2012 Suizid-Anschläge mit Dutzenden Toten hervorbringt, ist vom Westen, auch von Deutschland, weithin ignoriert worden, weil er sich gegen den gemeinsamen Gegner Bashar al Assad richtete. Dabei fielen ihm bereits in der ersten Jahreshälfte 2012 mehr Menschen zum Opfer, als in diesem Jahr bei den schrecklichen Attentaten in Frankreich getötet wurden. Weiterlesen

Die Geschichte hat gezeigt, dass die nicht rechtzeitige Auseinandersetzung mit dem Opportunismus zur Degeneration der Partei, zu ihrer sozialdemokratischen Entartung, zum Verlust ihres historischen Weiterbestehens führt, was u.a. mit KPs Westeuropas, z.B. Frankreichs und Italiens, passierte. Im Gegenteil garantiert die Auseinandersetzung mit dem Opportunismus die Aufrechterhaltung des kommunistischen Charakters der Partei.

Der Kampf der Kommunistischen Partei Griechenlands mit dem Opportunismus

Quelle: Theorie&Praxis vom 7. November 2015 

KKE2Nikos_ZachariadisDie Erfahrungen der Jahre 1949-1968

Im November 2011 wurde in Griechenland der zweite Band der Geschichte der Kommunistischen Partei nach vielen Monaten der Diskussion, die in allen Organisationen der Partei und der Kommunistischen Jugend stattfand, veröffentlicht. Der gesamte Prozess wurde am 16. Juli 2011 durch die Durchführung einer landesweiten Konferenz abgeschlossen, die die endgültige Textfassung festlegte.

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Wie USA-Medien am Freitag mit Verweis auf das Pentagon berichteten, seien die Flugzeuge Anfang der Woche in der Nähe der Spratly-Inseln geflogen.

 Obama provoziert China – will er Krieg?

Er wird sich eine blutige Nase holen

USA provozieren China mit B-52-Bombern

b52Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek vom 13. November 2015

Zwei B-52 Bomber der USA haben unmittelbar vor den Küsten von China das südchinesische Meer überflogen. Wie USA-Medien am Freitag mit Verweis auf das Pentagon berichteten, seien die Flugzeuge Anfang der Woche in der Nähe der Spratly-Inseln geflogen. Weiterlesen

Im Fernsehen wurde berichtet, dass die Bundesregierung 20 Opfer des ukrainischen Bürgerkriegs in deutschen Krankenhäusern behandeln ließe. Aber wen lässt sie denn behandeln? Und sie meint Angehörige von Nazibatallionen, die die Städte beschießen. So sieht die deutsche Unterstützung für die Opfer dieses Krieges aus!

nein-zum-kriegUkraine:

Deutsche „Friedensfreunde“ und das Recht auf Widerstand

von Dagmar Henn * vom 12. November 2015

Der Frieden war selten in einem solchen Ausmaß bedroht wie heute. Es brennt nicht eine Straße weiter, es brennt auf unserem Stockwerk. Und unsere Bundesregierung schüttet eifrig Öl ins Feuer. Weiterlesen