BND-Gründer Gehlen lobte die Verbrechen im Rückblick fast überschwänglich. „Der Erfolg der indonesischen Armee, die … die Ausschaltung der gesamten kommunistischen Partei mit Konsequenz und Härte verfolgte“, schrieb er 1971 in seinen „Erinnerungen“, „kann nach meiner Überzeugung in seiner Bedeutung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden.“[

Nazigeneral Reinhard Gehlen. Nach dem Krieg im Dienste des US-Geheimdienstes und erster Chef des Bundesnachrichtendienstes

Nazigeneral Reinhard Gehlen. Nach dem Krieg im Dienste des US-Geheimdienstes und erster Chef des Bundesnachrichtendienstes

Bundesnachrichtendienst mit dem Nazi-General Gehlen an der Spitze, putschte und mordete in Indonesien mit

Bonn und der Putsch

JAKARTA/BONN/PULLACH

german-foreign-policy vom 15.10.2015 – Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist 1965 stark in den mörderischen Putsch in Indonesien, dem diesjährigen Gastland der Frankfurter Buchmesse, involviert gewesen. Dies belegen Geheimdokumente aus dem Deutschen Bundestag. Wie es in einem Vortragsmanuskript des damaligen BND-Präsidenten Gerhard Wessel aus einer Sitzung des Bundestags-“Vertrauensgremiums“ vom Juni 1968 heißt, habe der BND nicht nur die indonesischen Militärs bei der blutigen „Zerschlagung der KPI“ (Kommunistische Partei Indonesiens), die den Mord an Hunderttausenden, eventuell gar Millionen Menschen umfasste, mit Beratern, Ausrüstung und Geld unterstützt. Der spätere Staatschef Suharto habe dem BND sogar einen „große[n] Anteil … am Erfolg“ der Operation zugeschrieben. Bekannt war bislang vor allem die Putschbeihilfe US-amerikanischer Stellen. Der Umsturz und die folgende mehr als 30-jährige Diktatur, die ebenfalls zuverlässig von der Bundesrepublik gefördert wurde, sind ein wichtiges Thema in den Arbeiten zahlreicher indonesischer Schriftsteller, die auf der diesjährigen Frankfurter Buchmesse vertreten sind. Die Bundesregierung verweigert die Aufklärung der BND-Unterstützung für den Putsch und die Gewaltexzesse der indonesischen Militärs bis heute. Weiterlesen

Israa Abed, eine 30-jährige Mutter von drei Kindern aus Nazareth, wurde heute an der Zentralbusstation in Afula, in der Nähe von Nazareth erschossen.

Erschießung einer palästinensischen Israeli, Mutter von 3 Kindern

von Jonathan Cook (britischer Journalist)

Deutsche Übersetzung von Inga Gelsdorf

Es ist schlimm genug, dass Palästinenser in Israel mit den Sicherheitskräften konfrontiert werden, die sie wie einen Feind behandelt. Aber die Dinge werden viel, viel schlimmer werden. wenn sogar das abträglichste Rechtsprinzip in Israel durch den Lynchmob ersetzt wird. Im Zeitalter der Foto-Handys wurden wir immer mehr an Fotos und Videos von Palästinensern in die Westbank gewöhnt, die von Soldaten unter ungerechtfertigten Umständen erschossen wurden. Denken Sie an die 18-jährigen Hadeel Hashlamon, die im letzten Monat am Checkpoint in Hebron  getötet wurde. Eine Serie Fotos von ihr lassen erkennen, dass sie nach den Worten von Amnesty International von den Soldaten dort „exekutiert“ wurde. Auf sie wurde mehrmals geschossen und dann hat man sie verbluten lassen. Die Armee behauptete, sie (Hadeel) hätte ein Messer gehabt, das sie (Armee) auf dem Boden in ihrer Nähe fotografiert hat. Aber, ob sie das Messer nun trug oder ob es dorthin gelegt wurde, immer noch ist es ein Vorgang, der noch nicht gelöst wurde. Der wichtigste Punkt ist dies: Als man sie erschossen hat, stellte sie für niemanden eine Drohung dar, und erst recht keine tödliche.

Nun haben wir ein beunruhigendes Video einer ähnlichen Schießerei, jedoch dieses Mal nicht in den Besetzten Gebieten. Diese ereignet sich in Israel, und das Opfer ist ein israelischer Bürger – ein Mitglied der palästinensischen Minderheit des Landes, die ein Fünftel von Israels Bevölkerung ausmacht. Weiterlesen

Was statt einer dritten Bombe abging war jedenfalls Polizeiintervention auf der von uns gegenüberliegenden, südlichen Seite des Platzes – mit ganz schön viel Tränengas. Und ja, exakt, während da noch Hunderte Leichen und Verletzte rumlagen und noch kaum Krankenwägen vor Ort waren. Alles dokumentiert auf Videos.

Das Massaker von Ankara – Ein Augenzeugenbericht

In der Türkei tötete ein Attentat auf eine Friedensdemonstration über hundert Menschen.

Ein Augenzeugenbericht von Alp Kayserilioglu vom 11. Oktober 2015

Quelle: DKP-News

Recep Tayyip Erdoğan - er steckt offenbar hinter den Bombenanschlägen von Ankara am 10. Oktober 2015

Recep Tayyip Erdoğan – er steckt offenbar hinter den Bombenanschlägen von Ankara am 10. Oktober 2015

(zur besseren Lesbarkeit wurde die Schreibweise mit dem I korrigiert; z.B. SäuferInnenwahn, ÄffInnenliebe. Noch immer sind alle Frauen dem Ruf des Kapitäms eines sinkenden Schiffes gefolgt, wenn dieser „Alle Mann in die Rettungsboote“ rief)

Um 10:00 Uhr herum sitzen mein Genosse, Kollege und Freund Max Zirngast und ich im Taxi auf dem Weg zur Friedensdemo, die am Hauptbahnhof in Ankara beginnt, und zwar deswegen, weil wir wegen mir mal wieder zu spät dran sind. Tausende Menschen und Dutzende unserer Genossinnen und Genossen aus unterschiedlichen Teilen der Türkei sind schon vor Ort. Max ist deswegen mal wieder stinkewütend auf mich. Ich, schuldig und dennoch stark wie immer, plaudere derweil fröhlich mit dem Taxifahrer, der eine nette Person ist. Weiterlesen

Die Aussage, dass es zu befürchten sei, dass zu „Ausschreitungen bei Demonstrationen“ kommen werde, ist an den Haaren herbeigezogen und dient zur Verschleierung der Tatsache, dass die Eskalation der Gewalt seitens der türkischen Regierung und deren Handlangern hier in Europa geschürt wird.

Die Türkische Gemeinde Deutschland fischt im Trüben!

Nicht die demokratischen Organisationen,  sondern der türkische Staat ist für Eskalation verantwortlich

Quelle: eMail an die Redaktion

angeln12. Oktober 2015 – Leider haben sich unsere schlimmsten Befürchtungen bewahrheitet. Die abgewählte AKP-Regierung hat die gesamte Türkei in einen Flächenbrand verwandelt. An dem größten Terroranschlag auf eine Friedensdemonstration in der Geschichte der Türkei ist kein geringerer als diese islamistische AKP-Regierung verantwortlich. Dieser feige Bombenanschlag galt der gesamten Opposition in der Türkei, nicht nur einer besonderen Oppositionspartei. Besonders perfide war die Reaktion der Sicherheitskräfte nach dem Attentat: Anstatt zu helfen, wurden die Helferinnen und Helfer daran gehindert, Menschenleben zu retten. Weiterlesen

Die zunehmende Polizeigewalt in der Türkei sieht man mit jeder Demonstration. Der Staat möchte die Bevölkerung, die für Frieden, Demokratie und bessere Lebensbedingungen auf die Straße geht, so einschüchtern.

didf_logoDIDF: Die Proteste gegen den Staatsterror in der Türkei gehen weiter

Quelle: Labournet Germany

Nach dem Bombenanschlag auf die Friedensdemonstration vergangenen Samstag, die von Gewerkschaften und Berufsverbänden organisiert wurde und bei der 105 Menschen ihr Leben verloren haben, ist die Türkei nun auf den Straßen. Die Gewerkschaften haben für Montag und Dienstag zu einem Generalstreik aufgerufen. In allen 4 Ecken der Türkei haben die Arbeiter ihre Arbeit niedergelegt, die Schüler und Studenten boykottieren die Schule und die Universität. Wir dokumentieren die Stellungnahme von DIDF zum Stand der Dinge vom 13. Oktober 2015 Weiterlesen