Bei all diesem Riesentheater, behält eine Gruppe, die ein vitales Interesse hat, an dem, was sich auf dem Capitol Hill abspielt, ein sehr niedriges Profil: AIPAC, die veterane mächtige Pro-Israel-Lobby.

Die USA-Juden und Netanjahu: AIPAC fletscht die Zähne

Von Adam Keller אדם קלר

Quelle: Tlaxana

Übersetzt von  Inga Gelsdorf

AIPAC_Lobby„Ich werde mich an den Kongress in Washington wenden, nicht nur als Premierminister von Israel, sondern auch im Namen des gesamten jüdischen Volkes,“ erklärte Netanjahu bei einem der Höhepunkte der intensivierenden öffentlichen Debatte in Israel und den Vereinigten Staaten. J-Street, die linke US- amerikanische jüdische Lobby reagierte schnell mit einer Petition, die besagte: „Nein, Hr. Netanjahu. Sie sprechen nicht für mich. Benjamin Netanjahu hat ein Mandat, um den Staat Israel zu repräsentieren. Er hatte kein Mandat, um im Namen der Juden der Vereinten Staaten zu sprechen.“ Weiterlesen

Der Kerngehalt des Revisionismus ist die Ersetzung des Klassenkampfs durch die Ideologie und Praxis der Klassenversöhnung. Davon war aus meiner Sicht die Politik der KPdSU-Führung unter Chruschtschow, abgeschwächt unter Breshnew und ganz massiv ab 1985 unter Gorbatschow und seiner Perestroika geprägt.

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Kurt Gossweiler wird am 5. November 98 Jahre alt

Die Redaktion Kommunisten-online gratuliert Genossen Kurt

INTERVIEW MIT ARNOLD SCHÖLZEL (JW / VOLLSTÄNDIGE FASSUNG) (3. NOVEMBER 2007)

Quelle: Kurt Gossweiler – Politisches Archiv

»SIE KENNEN DIE BEDEUTUNG VON REVOLUTIONÄREN BESSER ALS WIRr«

Gespräch mit Kurt Gossweiler. Über die Ursachen für die Niederlage des Sozialismus, Gründe für die Ablehnung seiner Ansichten und über seinen Wandel vom Faschismus- zum Revisionismusforscher

Kurt Gossweiler (geb. 1917) ist Historiker und lebt in Berlin. Er schrieb u. a. »Großbanken, Industriemonopole, Staat. Ökonomie und Politik des staatsmonopolistischen Kapitalismus in Deutschland 1914-1932« (1975), »Die Strasser-Legende« (1994), »Wider den Revisionismus« (1997), »Die Taubenfußchronik oder die Chruschtschowiade« (2002) Weiterlesen

Eigentlich hat er mir eine Ehre erwiesen, wenn er der Meinung war, dass ich genauso gefährlich für den Staat Israel sei, wie Hitler für die Juden. Beschämt und diffamiert hat er nur sich selbst und die Zeitungen, die ihn beschäftigen.

Brief des Verlegers Abraham Melzer an die Zeitung „DIE WELT“

Henryk M. Broder schwingt die Antisemitismuskeule

Henryk M. Broder schwingt die Antisemitismuskeule

Sehr geehrter Herr Schuster,

noch etwas zu Ihrer Aufregung über das Wort „Schreiberling“:

Ihr Starreporter Henryk M. Broder scheut auch vor heftigen Schmähungen nicht zurück. Über Bodo Ramelow schrieb er am 13. September 2014 um  20:05 in seinem Blog:  „Lassen wir es mal offen, ob B.R. ein Antisemit light oder ein arrogantes, kaltschnäuziges Arschloch ist, das aus geringstem Anlass hyperventiliert.“ Noam Chomsky war für HMB ein „absoluter Psycho“, Alfred Grosser nannte er „eine postsenile Plaudertasche“ Horst Eberhard-Richter betrieb für ihn „Psychoanalyse auf Al-Kaida Niveau“ und Jörg Zink, ein deutscher evangelischer Theologe, Pfarrer, Publizist und einer der bekanntesten Sprecher der Friedens- und Ökologiebewegung, war für ihn ein „alter Nazi im Theologen Kostüm“, weil er Verständnis für den Mut jugendlicher palästinensischer Selbstmordattentäter hatte. Weiterlesen

Jarosław Kaczyński: (…) und kein Weinen und kein Geschrei kann uns überzeugen, dass Schwarz schwarz ist und Weiß – weiß

Wahlen in Polen

Der Erpel ist der Sieger

Von Günter Ackermann

erpel_bearbeitet-1Kaczka, das heißt Ente, Kaczor die männlichen Exemplare dieser Spezies und der Name Kaczynski stammt von kaczka (Ente), frei übersetzt also „von Ente“ (etwa dem deutschen Namen von Adligen), da aber männliche Wesen, eben Erpel.

Das Zitat von Jarosław Kaczyński ist kein Verdreher von uns, der hat es wirklich so gesagt: schwarz ist NICHT schwarz und weiß auch NICHT weiß. Sondern?

Jarosław Kaczyński ist Chef der reaktionär-klerikalen polnischen Partei Prawo i Sprawiedliwość (Recht und Gerechtigkeit). Und die hat die Wahlen vom Sonntag gewonnen – mit absoluter Mehrheit. Er und sein Zwillingsbruder Lech sind die Gründerväter der PiS – die Partei war quasi in Privatbesitz der beiden, seit dem Tod des einen, Lech Kaczynski, gehört sie dem anderen Jarosław Kaczyński. Weiterlesen