Es ist doch geradezu der Daseinszweck der „Antideutschen“, Antikriegsproteste als „antiamerikanisch“, Kritik am Finanzkapital und seinem Imperialismus als „antisemitisch“ zu denunzieren, und die Politik des zionistischen Regimes bis aufs Blut (des letzten Palästinensers) zu verteidigen.

Auseinandersetzung um die „marxistische“ Zeitung „junge Welt“

In einem sanften Coup an sich gerissen?

Von Klaus Hartmann

Daniel Bratanovic

Daniel Bratanovic

Am 3. August 2015 hat die „marxistische“ Tageszeitung „junge Welt“ (jW) einen Artikel von Daniel Bratanovic veröffentlicht. Darin wird u.a. der Journalist und Friedensaktivist Ken Jebsen zur Zielscheibe. Er wird bezichtigt, „übelriechenden Unrat“ von sich zu geben, „den nicht als antisemitisch zu bezeichnen, ausgesprochen schwerfallen dürfte“. Diese Art der Diffamierung ist kein Einzelfall. Den Startschuss für derartige Angriffe gegen Teile der Friedensbewegung gab Jutta Ditfurth im April 2014 in einem Organ der Herrschaftsmedien. Die „junge Welt“ wurde seitdem immer wieder Teil einer breiten Medienfront gegen den neu entstandenen Teil der Friedensbewegung – angeführt von Schlachtschiffen des US-Imperialismus wie SPIEGEL, WELT und TAZ – zuletzt am 3. August 2015 mit dem Bratanovic-Artikel. Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, hat darauf geantwortet. In seiner Replik, betitelt mit „Bratanovic in der Offensive?“, nimmt er Bezug auf Rainer Rupp, der im April 2015 kurz davor stand, die „junge Welt“ zu verlassen, die „Leute… in einem sanften Coup… an sich gerissen haben“. Weiterlesen

Deutsche Waffen – deutsches Geld – morden mit in aller Welt – und produzieren Flüchtlingsströme

Branchendialog

BERLIN

waffen1Quelle: german-foreign-policy vom 01.09.2015 – Die Bundesregierung bekennt sich nachdrücklich zur Förderung der deutschen Rüstungsindustrie. In einem entsprechenden „Strategiepapier“, das das Kabinett unlängst verabschiedet hat, werden unter anderem „verstärkte Investitionen“ in die Entwicklung „verteidigungsrelevanter Technologien“ angekündigt. Zudem ist eine forcierte „exportpolitische Flankierung“ der Geschäftstätigkeit deutscher Waffenschmieden vorgesehen. Diese könne bei Bedarf auf nicht der EU oder der NATO angehörende „Drittstaaten“ ausgedehnt werden und umfasse explizit auch die Ausfuhr von Kriegswaffen, heißt es. Geplant ist außerdem der Abschluss bilateraler Vereinbarungen mit „Partnerstaaten“, um die „Chancen deutscher Unternehmen“ bei „großen ausländischen Beschaffungsvorhaben“ von Rüstungsgütern zu verbessern. Die genannten Maßnahmen folgen den Forderungen deutscher Waffenbauer, die sich bereits seit längerem in einem „Dialog“ mit Vertretern der Bundesregierung befinden. Ergebnis der Beratungen war nicht zuletzt die Ankündigung von Vizekanzler und Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), Rüstungsfirmen beim „Einstieg in die Wachstumsmärkte der zivilen Sicherheitstechnologien“ ebenso zu unterstützen wie bei „Kooperationen mit Entwicklungs- und Schwellenländern“. Weiterlesen