Natürlich können wir nicht fordern, daß die Kritik hundertprozentig richtig ist. Wenn die Kritik von unten kommt, dürfen wir sogar eine Kritik, die nur zu 5-10 Prozent richtig ist, nicht unbeachtet lassen.

stalin4Gegen die Vulgarisierung der Losung der Selbstkritik

Von Josef W. Stalin (26. Juni 1928)

aus: Zu den Fragen des Leninismus

[alle Hervorhebungen sind vom Autor]

Die Losung der Selbstkritik darf nicht als etwas Vorübergehendes und Schnellvergängliches betrachtet werden. Die Selbstkritik ist eine besondere Methode, eine bolschewistische Methode zur Erziehung der Parteikader sowie der Arbeiterklasse überhaupt im Geiste der revolutionären Entwicklung. Schon Marx sprach von der Selbstkritik als von einer Methode zur Stärkung der proletarischen Revolution. Was die Selbstkritik in unserer Partei betrifft, so geht der Beginn der Selbstkritik bis auf das Aufkommen des Bolschewismus in unserem Lande, bis auf die ersten Tage seines Entstehens als einer besonderen revolutionären Strömung in der Arbeiterbewegung zurück. Weiterlesen

Gemessen daran hat die Syriza der Sache des Sozialismus mehr geschadet als jede andere griechische Regierung seit dem Ende der Militärdiktatur. Die wirklichen Krisenursachen wurden verschleiert, die Akteure und Profiteure der Verelendungspolitik nicht genannt. Die griechischen Kommunisten waren gezwungen, gegen den Strom der Massen zu schwimmen, um nicht ihr Programm zu verraten.

KKE_kundgebungFatale »Europhorie«

Die deutsche Linke macht sich nach wie vor große Illusionen über den Charakter der Syriza-Regierung und nimmt die Positionen der KKE nicht zur Kenntnis

Von Thanasis Spanidis

Quelle: junge Welt vom 5. August 2015

Am 18. Juli erschien auf den jW-Themaseiten der Beitrag »Etappenschlappe« von Thomas Sablowski. Darin analysierte der Autor die Niederlage der Syriza-Regierung. Den Einschätzungen Sablowskis, insbesondere zur Haltung der Linken zur EU, widersprach zum Teil Andreas Wehr in seinem Artikel »Putsch in der Syriza« vom 28.7. An dieser Stelle nimmt nun auch Thanasis Spanidis Bezug auf den Text von Sablowski und erweitert die Debatte um die Positionen der KKE. Spanidis ist politischer Aktivist und lebt in Tübingen. Weiterlesen

Ein großer Teil der israelischen Atomwaffen dürfte auf den sechs U-Booten der Dolphin-Klasse (aus Deutschland) eingebaut werden, die wir an den „jüdischen Staat“ – mit unseren Steuergeldern subventioniert – geliefert haben!

Deutsches Geschenk an Israel:  U-Boote der Dolphin-Klasse - sie können mit Atomwaffen bestückt werden

Deutsches Geschenk an Israel:
U-Boote der Dolphin-Klasse – sie können mit Atomwaffen bestückt werden

Kommentar vom Hochblauen

Wer stoppt Netanjahu und den „Jüdischen Staat“?

Veröffentlicht am 22. Juli 2015 von Evelyn Hecht-Galinski

Quelle: Sicht vom Hochblauen

Endlich ist es vollbracht. Das in Wien erzielte Atomabkommen zwischen der internationalen Sechsergruppe, bestehend aus den fünf UN-Vetomächten und Deutschland ist erst einmal unter Dach und Fach und wurde unterzeichnet. Weiterlesen

Wenn Truman wirklich an einer schnellen Beendigung des Krieges interessiert gewesen wäre, hätte er nur das Angebot der japanischen Führung anzunehmen brauchen und der Krieg wäre Geschichte gewesen – ohne die vielen Toten der Atombombenabwürfe und auch ohne einen zusätzlichen Schuss abzugeben.

Hiroshima nach der Bombe

Hiroshima nach der Bombe

6. August 1945:

Atombombe auf Hiroshima – eines der schlimmsten Kriegsverbrechen aller Zeiten

Warum der Massenmord?

Von Günter Ackermann

Uns wird noch heute weisgemacht, die USA hätten die Atombombe deshalb eingesetzt, um den 2. Weltkrieg abzukürzen und um Menschenleben zu retten – amerikanische. Weiterlesen

„Nein, zum Krieg zwischen den Völkern! Nein, zum Frieden zwischen den Klassen!“ Und – die Waffen umgedreht, die gegeneinander gerichtet sind. Das ist nötig…

udssr_wappenDie zwei Kiews

Eine Liebeserklärung einer jungen Ukrainerin an die einst sowjetische Stadt

Marina Burik 27.06.2015

Ich halte einen Bildband „Kiew in Fotoillustrationen“ (Київ у фотоілюстраціях) von 1954 in der Hand. In schönem literarischen Ukrainisch ist das Vorwort geschrieben, und es wurden Fotografien der schönsten Stellen in Kiew gesammelt. Es ist ein sowjetischer Bildband, den Straßennamen nach. Die Gruschewski-Straße war eine Kirow-Straße und die Bogdan-Chmelnizki-Straße war eine Lenin-Straße. Ja, es war einmal eine Stadt, die nach dem Krieg schön und majestätisch aufgebaut worden war. Die altertümlichen Kirchen paßten zu den supermodernen Gebäuden des neuerrichteten Kreschtschatik und anderer zentraler Straßen. Und immer wieder kam etwas Neues hinzu. Es wurde das Stadion der Republik gebaut, Bibliotheken und Schulen. Die Gebäude wurden als Paläste für ALLE errichtet. Nach denselben Prinzipien wurde damals in Moskau, in Kiew und in anderen Städten der unermeßlichen Heimat die Metro  gebaut – für die Allgemeinheit, für Russen, wie für Ukrainer und andere Völker. Genauer gesagt: für das einheitliche, und doch so ungleichartige sowjetische Volk. Damals wäre es den Menschen nie in den Sinn gekommen, daß dieses Volk gespalten und zerstückelt werden würde, daß es gegeneinander Krieg führen würde, daß es, sich selbst zerstörend, im Namen fremder, doch nicht allzu ferner Werte, unter diesen „neuen“, doch in Wirklichkeit hoffnungslos veralteten und verfaulenden gesellschaftlichen Bedingungen zu Felde ziehen würde. Weiterlesen