Tsipras hat es sogar geschafft, ein mehrheitliches Nein der Wähler zu den Auflagen der »Troika« – die in »die Institutionen« umgetauft wurde – innerhalb von Stunden in ein Ja zu noch härteren Auflagen zu verwandeln. Diese Auflagen dann auch noch akzeptiert zu haben, interpretiert der »Hoffnungsträger« vieler gutmeinender Linker in Europa dann auch noch als Erfolg seiner Verhandlungen.

SyrizaTsipras will den Kapitalismus noch besser verwalten

Von Uli Brockmeyer

Quelle: Leitartikel in Zeiitung vum Lëtzebuerger Vollek

Die Aufregung hielt sich in Grenzen, als der griechische Premierminister am Donnerstagabend zur besten Sendezeit über sämtliche TV-Kanäle des Landes seinen Rücktritt ankündigte. Kein Entsetzen bei den führenden Politikern der EU, keine Krisensitzungen bei der Europäischen Zentralbank oder der Eurogruppe. Aus gutem Grund. Die Flucht nach vorn in Richtung Neuwahlen war nicht nur von langer Hand vorbereitet und über die entsprechenden Kanäle diskret, aber deutlich durchgesickert. In den politischen Führungsetagen der EU und der wichtigsten Mitgliedstaaten war man schon längst zu dem Schluß gekommen, daß dieser Schritt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit die beste Garantie dafür ist, daß alles so weitergehen kann wie bisher. Weiterlesen

„Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“ (Karl Marx, Fußnote in Das Kapital)

Hafen Tianjin: Warenumscchlag 2010 413 Millionen Tonnen und 10,1 Millionen Container

Hafen Tianjin: Warenumscchlag 2010 413 Millionen Tonnen und 10,1 Millionen Container

China – Tianjin

Anmerkung Roter Webmaster:

300 Prozent Profit und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens

Schlamperei zur Profitmaximierung

von Günter Ackermann

Das flog in Tianjin der Halbe Hafen in die Luft und brannte. Es gab über hundert Tote und noch immer kann nur spekuliert werden, wie es dazu kam. Nur eines scheint sicher zu sein: Dort herrschte eine riesige Schlamperei im Umgang mit hochgiftigen Cheminkalien. So lagerte hier 700 Tonnen Natriumcyanid (bekannter als Zyankali). Die Spitzennazis hatten Kapseln mit dem Zeug dabei. Der Himmler und der Görin begingen damit Selbstmord und Goebbels und Frau ermordeten damit ihre Kinder. Weiterlesen

Nicola Khamis, der Bürgermeister von Beit Jala am 17. August: „Die Gegend hier ist ruhig und es gibt keine Probleme. Heute haben sie 1500 Jahre alte Bäume entwurzelt. Ich verstehe nicht, wie sie wollen, dass wir hier in Frieden leben.“

Alter Olivenbaum in Palästina

Alter Olivenbaum in Palästina

Mitteilung für die Medien               

Berlin, 20.08.2015

pax christi fordert Stopp des Mauerbaus in Cremisan

Zur Entscheidung des Israelischen Verteidigungsministeriums, mit dem Bau der Mauer im Tal von Cremisan in der Westbank bei Bethlehem zu beginnen

pax christi fordert die Bundesregierung auf, ihren Einfluss gegenüber der israelischen Regierung  geltend zu machen, um den Bau der Mauer im Tal von Cremisan zu stoppen.

„Am Montag begann die israelische Armee mit Bulldozern, in Vorbereitung des weiteren Mauerbaus uralte Olivenbäume zu zerstören. Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem hat dies gestern aufs Schärfste verurteilt, denn der geplante Verlauf auf palästinensischem Privatland widerspricht internationalem Recht und konterkariert die positive Entscheidung des obersten Gerichtshofes in Israel vom 2. April 2015, verhängte Enteignungsbefehle aufzuheben. Die Taktik des israelischen Verteidigungsministeriums, kirchliche und private Grundbesitzer unterschiedlich zu behandeln, treibt einen Keil in die palästinensische Gesellschaft und verletzt unter anderem Artikel 1 und 2 der Allgemeinen Erklärung für Menschenrechte – jeder Mensch ist gleich und hat die gleichen Rechte“, erklärt Dr. Manfred Budzinski, der Sprecher der pax christi-Nahostkommission. Weiterlesen

Michail Degtjarew, Vertreter der Fraktion der Liberaldemokraten im russischen Parlament: „Die Folgen der Ereignisse von 1991 ernten wir bis heute. In Kiew werden weiterhin Menschen sterben, und das durch das Verschulden jener, die vor vielen Jahren im Kreml beschlossen hatten, das Land zugrunde zu richten.“

Gorbatschow als Generalsekretär der KPdSU erklärte: „Die Realitäten des heutigen Tages und die Perspektiven für die absehbare Zukunft liegen auf der Hand: Die UdSSR und die Vereinigten Staaten sind ein natürlicher Teil der europäischen internationalen politischen Struktur.”

Gorbatschow als Generalsekretär der KPdSU erklärte: „Die Realitäten des heutigen Tages und die Perspektiven für die absehbare Zukunft liegen auf der Hand: Die UdSSR und die Vereinigten Staaten sind ein natürlicher Teil der europäischen internationalen politischen Struktur.”

DIE VIELEN SCHALEN DER ZWIEBEL GORBATSCHOW

Von Kurt Gossweiler (Februar 1993) (1)

I. Die äußere Schale:

Auf dem Wege der Machterschleichung

1. Aus der Rede M. G.s auf dem Trauermeeting anläßlich des Todes seines Vorgängers K. U. Tschernenko (ND v. 14. 3. 85):

„Unter seiner (Tschernenkos) Leitung wurden vom Zentralkomitee und vom Politbüro des ZK wichtige Beschlüsse zu Grundproblemen der ökonomischen und sozialpolitischen Entwicklung des Landes sowie zur kommunistischen Erziehung der Massen gefaßt und verwirklicht. Konstantin Ustinowitsch tat viel für die Verwirklichung des Leninschen Kurses unserer Partei – des Kurses zur Festigung der Stärke unserer Heimat sowie zur Erhaltung und Festigung des Weltfriedens. Heute erklären die Kommunistische Partei, ihr Zentralkomitee und das Politbüro des ZK vor dem sow-jetischen Volk nachdrücklich ihre unerschütterliche Entschlossenheit, der großen Sache des Sozi-alismus und Kommunismus, der Sache des Friedens, des sozialen Fortschritts und des Glücks der Werktätigen treu zu dienen.” Weiterlesen

Presseaussendung der Partei der Arbeit (PdA) – Wien (19. August 2015)

pda_bearbeitet-1Presseaussendung der Partei der Arbeit (PdA) – Wien (19. August 2015)

Wiener Wahlen 2015: Partei der Arbeit im Rennen

Kandidatur in Ottakring fixiert – Solidaritätsplattform sammelt Unterschriften in allen Bezirken

Dienstag, 15:23 Uhr, war es soweit! Die Liste „Partei der Arbeit – Solidaritätsplattform“ hatte die nötigen Unterstützungserklärungen gesammelt und reichte ihre Kandidatur bei den Wiener Bezirksvertretungswahlen in Ottakring ein. Spitzenkandidat von Liste 8 ist der 30-jährige Arbeiter Raymond Karner. Weiterlesen