Die europäischen und US- amerikanischen Kriegstreiber verwenden zur Rechtfertigung ihrer Kriege Wörter wie „Menschenrechte“ und „Demokratie“. Man darf sich davon nicht täuschen lassen: Wer im eigenen Land Politik gegen die Bevölkerung macht, tritt in den Kriegsregionen die Menschenrechte nur noch fester mit Füßen.

Fluchtursachen bekämpfen – nicht Flüchtlinge

Ausbeutung und Neokolonialismus

Quelle: Kommunistische Jugend Österreichs KJÖ

neokolonialismus_bearbeitet-1Die Welt, in der wir leben, wird von globaler Ungleichheit bestimmt. Seit Generationen wird die Zerstörung der Lebensgrundlagen ganzer Gesellschaften in der sogenannten Dritten Welt aus Profitinteresse betrieben. Ob Lebensmittel zur Aufrechterhaltung des Marktpreises vernichtet, ganze Küstenregionen leergefischt, „Strukturreformen“ zur weiteren Unterwerfung unter Konzerndiktatur erzwungen werden oder ganze Staaten in de facto koloniale Abhängigkeit getrieben werden: um die Profite für eine kleine Minderheit auszubauen, werden Abermillionen Menschen in Elend, Hunger und Tod getrieben. Weiterlesen

Man habe die Aussicht auf einen „neuen 30-jährigen Krieg“, so Leon Panetta, ehemaliger CIA-Chef und Verteidigungsminister von 2011 bis 2013. Die amerikanische Politik folge nicht einer hegemonialen Vernunft, die auf ein Gleichgewicht der Kräfte abziele, sondern darauf, „die politische und wirtschaftliche Vorherrschaft der USA weltweit zu sichern“

wind_saat„Wer den Wind sät. Was westliche Politik im Orient anrichtet“ – Michael Lüders

DAS EIGENTOR der „GUTEN“ 

Buchtipp von Harry Popow

Erstveröffentlichung dieser Rezension in der Neuen Rheinischen Zeitung.

Wer wüsste das nicht – spätestens seit dem 9/11.2001 wird die Welt in zwei Lager geteilt. Die Guten und die Bösen. Wer die ersteren sind, das bestimmen die USA, Großbritannien und die Staaten der EU, allen voran Deutschland, wer die Bösen sind ebenfalls. Damit die Welt endlich zur Ruhe und zu Wohlstand komme. Und wenn es sein muss, dann mit Gewalt. Krieg gegen den Terror? Weiterlesen

Der Beschuß von Städten und Dörfern, die unter der Kontrolle der Regimegegner stehen, wurde fast unvermindert fortgesetzt. Sobald die Verteidiger dann das Feuer erwiderten, stimmte Kiew ein großes Wehgeschrei an, und die westlichen Medien lieferten das erwünschte Echo.

kongressKriegsrat in Berlin

Von Uli Brockmeyer (25. August 2015)

Quelle: Zeitung vum Lëtzebuerger Vollek

Ausgerechnet am ukrainischen Nationalfeiertag, dem 24. Jahrestag der Abspaltung der Ukraine von der UdSSR, zieht es den Milliardär und Hobby-General Petro Poroschenko nach Berlin. Die Kanzlerin hat gerufen, ihn und den französischen Präsidenten François Hollande, um Kriegsrat zu halten. Laut offizieller Ankündigung sollte es darum gehen, eine »friedliche Lösung des blutigen Konflikts im Donbass« zu suchen, aber das ist eine sehr leicht durchschaubare Lüge. Ginge es tatsächlich um Frieden, dann müßten zuerst die beiden Konfliktparteien an einem Tisch sitzen, also die ukrainische Führung und die Vertreter der ostukrainischen Regierungsgegner. Das ist aber nicht der Fall, eine Einladung der Aufständischen wurde nicht einmal in Erwägung gezogen. Ebenso wenig darf Rußland mit am Tisch im Berliner Kanzleramt sitzen, obwohl der Westen keine Gelegenheit verstreichen läßt, mit dem Stinkefinger in Richtung Moskau zu zeigen, wenn es um die Schuldfrage am ostukrainischen Krieg geht. Weiterlesen

Eure Kriege sind auch Ursache des weltweiten Terrorismus. Statt ein paar 100 internationale Terroristen wie vor 15 Jahren haben wir jetzt über 100.000. Wie ein Bumerang schlägt eure zynische Rücksichtslosigkeit jetzt auf uns zurück.

todenhöfer2_bearbeitet-1Offener Brief an Präsidenten und Regierungschefs

Von Jürgen Todenhöfer

 EIN BRIEF IM ZORN

Quelle: Tlaxcala

„Sehr geehrte Präsidenten und Regierungschefs!

Ihr habt mit eurer jahrzehntelangen Kriegs- und Ausbeutungspolitik Millionen Menschen im Mittleren Osten und in Afrika ins Elend gestoßen. Wegen euch flüchten weltweit die Menschen. Jeder 3. Flüchtling in Deutschland stammt aus Syrien, Irak und Afghanistan. Aus Afrika kommt jeder 5. Flüchtling. Weiterlesen

In praktisch allen Bürgerkriegen, bewaffneten Konflikten, bei allen Diktaturen wird mit deutschen Waffen gemordet. Mit deutschen Waffen werden ganze Landstriche verwüstet, die Lebensgrundlagen vernichtet, Menschen vertrieben und zu Flüchtlingen gemacht.

Kein Mensch riskiert freiwillig sein Leben. Flüchtlinge werden gemacht.

Kein Mensch riskiert freiwillig sein Leben. Flüchtlinge werden gemacht.

Die Flüchtlingsmacher

Quelle: Arbeit-Zukunft vom 21. August 2015

Die Medien und die herrschende Klasse stellen Deutschland als „Opfer“ eines „Flüchtlingsstromes“ dar. Ach, Du armes Deutschland! Tatsächlich gehört die Großmacht Deutschland mit zu den Flüchtlingsmachern! Weiterlesen