Nach Angriffskriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien wird Krieg gegen Russland vorbereitet

taubeSagt NEIN, ächtet Aggressionen, bannt die Weltkriegsgefahr!

Erklärung zu Fragen von Krieg und Frieden, initiiert vom Deutschen Freidenker-Verband und vom Bundesverband Arbeiterfotografie, 24.7.2015

Die kriegsbedrohliche Situation eskaliert. Nach Angriffskriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak, Libyen und Syrien wird Krieg gegen Russland vorbereitet. Die Umzingelung Russlands mit Militärbasen, das Vordringen der NATO nach Osten, der Aufbau eines US-Raketenabwehrschildes und „westliche“ Operationen in der Ukraine sind Teil dieser Konfrontation. „Wir sind im Krieg, und dieser Krieg kann total werden“, erklärte der französische Staatspräsident Hollande im Februar 2015. Es besteht die Gefahr eines weiteren Weltkriegs. Wenn sich ein angegriffenes atomares Russland zur Wehr setzt, gilt, was Ex-Staatssekretär Willy Wimmer im November 2014 sagte: dass „von uns nichts mehr übrig bliebe“. Weiterlesen

Während die Verteidigungsministerin mit der Behauptung, man wolle in Mali lediglich Fluchtursachen bekämpfen, die aktuelle Flüchtlingskrise in Deutschland zu nutzen sucht, um Sympathien für eine Intervention der deutschen Streitkräfte zu gewinnen, trifft in der Tat das Gegenteil ihrer Behauptung zu: Die aggressive deutsche Außenpolitik trägt aktiv dazu bei, Fluchtursachen erst zu schaffen.

fluchtursachenAuf die Flucht getrieben (II)

KABUL/BERLIN/BAMAKO

german-foreign-policy vom 29.07.2015 – Die Bundesregierung legitimiert deutsche Militäreinsätze mit der angeblichen Bekämpfung von Fluchtursachen. Die Bundeswehr müsse in Mali operieren, damit „Menschen nicht mehr fliehen müssen vor Gewalt und Hoffnungslosigkeit“, behauptete Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen Anfang dieser Woche bei einem Besuch in der malischen Hauptstadt Bamako. Damit nutzt sie die aktuelle Flüchtlingskrise in Deutschland, um Sympathien für Interventionen der deutschen Streitkräfte zu wecken. Tatsächlich trägt die Bundesrepublik mit ihrer aggressiven Außenpolitik aktiv dazu bei, Fluchtursachen erst zu schaffen. Ein herausragendes Beispiel ist die bundesdeutsche Afghanistan-Politik seit den 1980er Jahren. Bonn heizte damals gemeinsam mit anderen westlichen Staaten durch Hilfen für die Mujahedin den afghanischen Bürgerkrieg an; Millionen Menschen flohen aus dem Land. Von den politischen, ökonomischen und vor allem sozialen Verwüstungen hat sich Afghanistan nie erholt. Auch dem im Jahr 2001 gestarteten Einsatz der Bundeswehr am Hindukusch, dessen Hauptteil im vergangenen Jahr beendet wurde, folgt nun eine neue Fluchtbewegung. Weiterlesen

Jedenfalls war Chruschtschows radikaler Bruch mit Stalins Politik nötig, um den Friedensversprechungen des US-Imperialismus glauben zu schenken, was sich heute ganz offen als totaler Irrsinn entpuppt, von der einsamen, besoffenen Abgabe der Krim an die Ukraine ganz zu schweigen.

chruschtschow3Chruschtschows Lügen

Von Dr. Seltsam (Berlin)

Ende Mai, kurz vor der Langen Nacht der Wissenschaft hatte der Verlag Das neue Berlin in einen Hörsaal der Humboldt-Universität zu Vortrag und Buchvorstellung des englischen Mediävisten Grover Furr eingeladen. Ein Mediävist ist ein Historiker, der gelernt hat, aus kleinsten Andeutungen und Widersprüchen in mittelalterlichen Texten die zugrundeliegenden Ideologien und Zwecklügen der feudalen Autoren zu entschlüsseln und die wahre Absicht der Auftraggeber zu enthüllen. Mit dieser Ausbildung ist Grover Furr prädestiniert, die sogenannte „Geheimrede“ Chruschtschows vom 25. Februar 1956 zu überprüfen. Er kommt zu dem Ergebnis, das an dieser Rede überhaupt nichts Wahres dran ist, sondern mindestens sechzig Lügen verbreitet wurden, die allesamt Chruschtschows Vorgänger Stalin diskreditieren. Das ist Chruschtschow bis heute gelungen, denn aus diesem XX. Parteitag der KPdSU resultiert die Spaltung des Weltkommunismus und letztenendes die aktuelle erbärmliche Lage der Linken Kräfte in der Welt. Weiterlesen

Sprecher des Weißen Hauses: „Die USA sehen die PKK vor allem als eine Terrororganisation. Folglich hat die Türkei auch das Recht terroristische Ziele ins Visier zu nehmen. Und natürlich begrüßen wir ihr Interesse, ihre Bemühungen im Kampf gegen den IS zu verstärken.“

tuerkenjetBomben auf Kobane –

Türkei bombardiert die bisher schlagkräftigsten Gegner des Islamischen Staates

rt deutsch

Nachdem die türkische Armee eine zweite Welle von Luftangriffen gegen Stellungen der kurdischen Arbeiterpartei PKK geflogen hat, endete eine zweijährige Waffenruhe zwischen den Konfliktparteien. Die Türkei hat nun angekündigt, ein NATO-Treffen einberufen zu wollen, um das weitere Vorgehen in dem regionalen Konflikt zu beraten. Mit den Bombardements schwächt die Türkei die bisher schlagkräftigsten Gegner des Islamischen Staates. Weiterlesen

Man braucht keine klinischen Untersuchungen, um den Grad der Hirndeformation ukrainischer Machthaber festzustellen: Wer bereits vor Eintreffen von US-Truppen Teile seines Landes in Trümmer legt, um es von vermeintlichem Terror zu befreien, der ist schon eine Gefahr für sich und erst recht für andere.

atombombe1Die Irren in Washington

Atomkrieg ist machbar, Herr Nachbar

Autor: U. Gellermann

Quelle: Rationalgalerie vom 27. Juli 2015

Es war der gute alte, kalte Krieg, der das „Gleichgewicht des Schreckens“ hervorgebracht hatte. Die USA und die Sowjetunion hatten so viele Atomwaffen in ihren Arsenalen, dass jede Macht die andere mehrfach zerstören konnte. Wer zuerst schießt, stirbt als Zweiter, war die Erkenntnis, der eine gewisse, makabre Vernunft zugrunde lag. Schon seit geraumer Zeit scheint die Logik, nach der Kriege geführt werden, um sie zu gewinnen, in den USA ausgesetzt zu sein. Kriege wie der im Irak oder in Libyen kennen keine klassischen Gewinner. Kein Landgewinn ist zu erkennen, kaum Rohstoffgewinne sind zu verzeichnen, kaputte Staaten sind die einzig messbaren Ergebnisse. Immerhin wurden diese Kaputtmach-Kriege bisher ohne Atomwaffen geführt. Das soll sich ändern. Das „Center for Strategic and International Studies (CSIS)“ in Washington hält in seinem Report PROJECT ATOM kleine Atomkriege „kontrollierte nukleare Angriffe“ für möglich. Weiterlesen