Schlapphutlogik: „Im Zuge dessen sind für die Einrichtung und Lauffähigkeit eines Systems zur Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung von großen Datenmengen aus dem Internet umfangreiche Maßnahmen im Bereich der IT-Infrastruktur erforderlich.“

Logo des Verfassungsschutzes (leicht verfremdet)

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(leicht verfremdet)

Geheimer Geldregen:

Verfassungsschutz arbeitet an „Massendatenauswertung von Internetinhalten“ (Updates)

von Andre Meister am 25. Februar 2015

Quelle: Netpolitik,org

Der Verfassungsschutz arbeitet daran, massenhaft Internet-Inhalte zu erheben und auszuwerten, darunter Kontaktlisten und Beziehungsgeflechte bei Facebook. Dafür hat der Inlandsgeheimdienst einen Posten von 2,75 Millionen Euro in seinem geheimen Haushalt eingeplant, den wir veröffentlichen. Diese Daten sollen mit anderen verknüpft und gerastert werden, um „bislang unbekannte Zusammenhänge festzustellen“. Weiterlesen

Dr. Seltsams Wochenschau

SONNTAG, 2. August 2015, 13 Uhr Brauhaus: TÜRKEI IM KRIEG. Mit Hasan Cötok, Mitglied der HDP (= Demokratische Partei der Völker), die den Kurden nahesteht und bei der letzten Wahl 13 % bekam und damit Erdogans Kalifenträume gestört hat, jetzt wurden schon über 1000 ihrer Mitglieder verhaftet und neben der IS werden die Kurdengebiete zerbombt. Wir wollen wissen, was da aktuell los ist! Musik Detlev K. Weiterlesen

Auch wenn die israelische Armee den Angriff der Siedler auf palästinensische Zivilisten als barbarischen Terrorakt verurteilt, so muss festgehalten werden, dass dieselbe israelische Armee die Siedler – mitunter auch bei gewalttätigen Übergriffen auf Palästinenser – schützt.

palaestina_kindVertretung des Staates Palästina und ständige Vertretung bei den Internationalen Organisationen in Wien

Wien, am 31.07.2015

Palästinensisches Kleinkind bei israelisch-jüdischem Terroranschlag getötet

Bei einem Terroranschlag jüdischer Siedler auf zwei palästinensische Wohnhäuser im Dorf Duma nahe Nablus im Westjordanland erlag Ali Saad Dawabsha, ein eineinhalbjähriges Kleinkind, seinen schweren Brandverletzungen. Mindestens drei weitere Familienmitglieder wurden zum Teil schwer verletzt. Die Siedler hinterließen auf Hebräisch die Parolen „Rache“ und „Lang lebe der Messias“. Weiterlesen

Darüber hinaus pflegte man durch ein entsprechendes Lobbyistenbüro in Berlin engsten Kontakt mit den Marinebehörden und stellte auch dadurch sicher, dass ein gewichtiger Teil der staatlichen Aufträge zugunsten des Flottenbaus in den Büchern des Hauses Krupp landete.

»Beherrschen und verdeutschen«

Am 31. Juli 1915 reichte der Schwerindustrielle Gustav Krupp beim Kaiser eine Kriegszieleingabe ein

Von Reiner Zilkenat

Quelle: junge Welt vom 31. Juli 2015

Kanonen und Granaten für Gott, Kaiser und Vaterland. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach mit Wilhelm II. im offenen Wagen (undatierte Aufnahme) Foto: jW Archiv

Kanonen und Granaten für Gott, Kaiser und Vaterland. Gustav Krupp von Bohlen und Halbach mit Wilhelm II. im offenen Wagen (undatierte Aufnahme)
Foto: jW Archiv

Im Sommer des Jahres 1915 hatten sich die Hoffnungen des deutschen Imperialismus auf ein rasches Ende des vor einem Jahr begonnenen Weltkrieges endgültig als Illusion erwiesen. Im Westen dauerte der Stellungskrieg gegen die französischen und britischen Heere an. Auch der am 22. April 1915 zum ersten Mal von deutscher Seite im großen Stil praktizierte Einsatz von insgesamt 150 Tonnen Giftgas in der Zweiten Flandernschlacht, die ergebnislos abgebrochen werden musste, hatte daran nichts geändert (siehe jW-Thema vom 22.4.2015). Der erste Luftangriff auf London am 31. Mai hatte keinerlei militärische Wirkungen erzielt, sondern diente vorrangig als Propagandacoup für die »Heimatfront«. Weiterlesen

Das Wunderbare am Menschengeschlecht stets gesehen, das Gute und die Hoffnung niemals aus den Augen verloren zu haben, dafür gerade zu stehen, das macht die Größe dieses Menschen und Schriftstellers Daniil Granin aus.

1983 im Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße in Berlin. Daniil Granin zu Gast (zweiter von links, sitzend). Besucher stehen Schlange, um ein Autogramm zu ergattern. Im Hintergrund in Uniform der NVA: Oberstleutnant Harry Popow, Mitarbeiter in der Wochenzeitung „Volksarmee“ Foto: Walter Jeromin

1983 im Haus der Sowjetischen Wissenschaft und Kultur in der Friedrichstraße in Berlin. Daniil Granin zu Gast (zweiter von links, sitzend). Besucher stehen Schlange, um ein Autogramm zu ergattern. Im Hintergrund in Uniform der NVA: Oberstleutnant Harry Popow, Mitarbeiter in der Wochenzeitung „Volksarmee“ Foto: Walter Jeromin

„Mein Leutnant“ -

Daniil Granin

Vorwort: Helmut Schmidt

Zeit zu leben

Buchtipp von Harry Popow

„…es gibt manchmal Momente im Leben, da man nur das Gute sieht. Und muss man sich dann zurückhalten?“ Das schrieb einer meiner Lieblingsschriftsteller in seinem Buch „Garten der Steine“, erschienen im Verlag Volk und Welt 1973 auf Seite 134. Daniil Granin. Ich las u.a. von ihm „Das Gemälde“. Und soeben sein neuestes: „Mein Leutnant“. Zum wiederholten Male ist man überrascht von seiner inneren Wahrhaftigkeit, seiner Liebe zum Leben, von seinem Bekenntnis zur Größe der menschlichen Seele, von seiner berechtigten Kritik an gesellschaftlichen Missständen in der Sowjetunion, an Dummheit und Missachtung des einzelnen Menschen, an der einseitigen Überhöhung einer Idee und der Unterdrückung des Privaten. Weiterlesen