Das, was da abläuft, ist ein Wirtschaftskrieg. Und wer den anzettelt, will uns möglicherweise auch in einen richtigen Krieg treiben – da muss man publizistisch gegenhalten.

salve-tvWider den Stachel löcken

Kleiner Thüringer Fernsehkanal bingt vom russischen RT-Deutsch die Sendung „Der Fehlende Part“

Anmerkung Roter Webmaster:

Schon einmal tanzte ein kleines Medium aus der Reihe. In den 60er Jahren gab der Pressezar Axel Springer den Ukas heraus: (Bundes)deutsche Zeitungen bringen nicht das Fernsehprogramm der Sowjetzone, also der DDR, Alle gehorchten dem großen Herrn, nur eine kleine Hamburger Zeitung nicht; „Dat Blinküer“. Herausgeber und Chefredakteur war der Kommunist Ernst Aust (später Vorsitzender der KPD/ML).

Unbeirrt der Anweisung Springers brachten sie das Fernsehprogramm der DDR. Damals gab es in der BRD nur einen Fernsehkanal, die heutige ARD, später kam dann das ZDF dazu. In Hamburg aber hatte man guten Empfang des DDR-Fernsehens, umso mehr interessierten sich die Hamburger für „Dat Blinkfüer“. Waren vorher die Leser fast nur Hafenarbeiter gewesen, dort wurde die Zeitung direkt vertrieben, stieg nun die Auflage.

Das ärgerte natürlich den Pressezaren Springer. Seine Zeitungen Bild, Hamburger Abendblatt und Die Welt mussten Boykottaufrufe drucken. „Dat Blinkfüer“ verklagte Springer in Karlsruhe – Springer verlor. Weiterlesen

Vom sozialdemokratischen Bundeskanzler der Jahre 2000 bis 2008 Alfred Gusenbauer ist vor einem seiner mit der Boulevardpresse zur Werbung abgesprochenen Betriebsbesuche blöderweise bekannt geworden, er habe keine grosse Lust, das „Gesudere” dieser Leute anzuhören.

Alfred Gusenbauer, Sozialdemokrat. ehemaliger Bundeskanzler der Republik Österreich. Jetzt Lobbyist für Bauspekulanten und Bilderger

Alfred Gusenbauer, Sozialdemokrat. ehemaliger Bundeskanzler der Republik Österreich. Jetzt Lobbyist für Bauspekulanten und Bilderger

Austromarxismus dinniert im Tiroler „Bilderberg”

Von Gerhard Oberkofler*

Quelle: DKP vom 1. Juni 2015

Aus Gründen, die weit in die Geschichte Österreichs zurückreichen und gelegentlich wie zum Beispiel am 1. Mai mit Roten Fähnchen kultiviert werden, gelten die führenden Kader der österreichische Sozialdemokratie irgendwie als links. Einer ihrer Referenzen ist der Austromarxist Otto Bauer, der von der österreichischen Nation eher weniger wissen wollte und im Ausland für eine gesamtdeutsche revolutionäre Lösung eingetreten ist. Der Sozialist und Staatskanzler Karl Renner hat 1938 wiederholt seinen Anschlußwunsch an Hitler-Deutschland bekundet. Weiterlesen

Das Wiedererstarken des deutschen Imperialismus erforderte aber immer dringender einen Zusammenschluß der Arbeiter und aller demokratischen Kräfte, wobei der KPD eine führende Rolle zukam, die sie aber mit den Ultralinken an der Spitze nicht spielen konnte.

teddy_thälmannERNST THÄLMANN 1927/28 -
ZUR SOGENANNTEN WITTORF-AFFÄRE

Von Kurt Gossweiler

Quelle: Kurt-Gossweiler-Archiv

Wie das Referat über den Hamburger Aufstand schon gezeigt hat, war es ein sehr schwieriger Weg für die junge Kommunistische Partei Deutschlands, zu einer innerlich gefestigten kom-munistischen Partei zu werden. Einmal deshalb, weil in ihr verschiedene Richtungen der alten Bebelschen Sozialdemokratischen Partei zusammenflossen, zum anderen, weil in ihrer Führung verschiedene Generationen vertreten waren mit sehr unterschiedlichen politischen Erfahrungen, wie die Generation von Clara Zetkin – geboren 1857 -, die schon die Kämpfe gegen das Sozialistengesetz miterlebt und mitgeführt hatten, und die Generation Ernst Thälmanns – geboren 1886 – und Walter Ulbrichts – geboren 1893 – deren früheste politische Aktivitäten in die Anfänge des 20. Jahrhunderts, in die Vorkriegs- und die Kriegsjahre fielen, und deren eindringlichste politische Erfahrungen geprägt waren einerseits vom Verrat der Sozialdemo-kratie von 1914, und zum anderen vom Kampf und Sieg der Bolschewiki in der Oktoberrevo-lution. Und schließlich auch, weil die rasch wechselnde politische Situation in der revolutio-nären Nachkriegskrise die Partei vor immer wieder neue Aufgaben stellte, für deren Lösung keine Erfahrungen vorlagen. Weiterlesen

Leser werden die Abhandlung spannend finden und ihre eigenen Schlüsse daraus ziehen. Wer wollte das ernsthaft abstreiten: Gebete allein stillen deinen Hunger nicht und verändern schon gar nicht die Welt zum Besseren.

rezi„Meine Flucht nach Hause“ – Josef Ben-Eliezer

Zwischen Rebellion und Gebet 

Buchtipp von Harry Popow

Wie dicht beieinander liegen mitunter Begeisterung und nachfolgende bittere Enttäuschung? Wie ermutigend sind hohe Gedankenflüge und wie lähmend kann der Absturz vor dem Sieg über sich selbst sein? Vor allem in einer vom Markt getriebenen Gesellschaft, wo du genötigt bist, sich anzupassen oder zu rebellieren. Und doch muss man beide Pole akzeptieren, sie wahrnehmen als menschliche Höhen und Tiefen, vor denen niemand gefeit ist. Du hast die Wahl: Entweder sich wehren oder wie ein Schaf anpassen? Rebellieren, etwas tun oder gar nur beten? Weiterlesen

Der kommunistische Jugendverband war am 29. Oktober 1918 gegründet worden. Zu den Aufgaben dieser Organisation gehört die Erziehung der Jugend im Geiste des Kommunismus und ihre Heranziehung zum praktischen Aufbau einer neuen Gesellschaft.

Komsomol_Emblem.svgWiedergründung des Leninschen Komsomol in der Donezker Volksrepublik

Quelle: Lenta.ru

Am 8. Juni 2015, fand in Donezk, in der selbstausgerufenen Donezker Volksrepublik (DVR) der Gründungskongress des Leninschen Kommunistischen Jugendverbandes (KOMSOMOL) statt. Darüber wurde auf  der Webseite des Ministerrates und des Volksrates DVR berichtet. Weiterlesen